Körper, Seele & Geist müssen eins sein
Jetzt ein Schokoriegel! Das überwältigende Bedürfnis nach einem süßen Trostspender kennt wohl jeder von uns. Vor allem an Tagen, an denen es mal wieder scheint, als habe sich die ganze Welt verschworen.
Viel zu oft missbrauchen wie Essen als Mittel gegen Frust, Stress oder Langeweile. Mit dem traurigen Resultat, dass die Hosen immer enger und wir immer unzufriedener werden. Denn die überflüssigen Pfunde wieder loszuwerden, ist leichter gesagt als getan. Oft liegt's daran, dass wir nicht die Ursache unserer Probleme angehen, die Wurzel des Übels.
„Unser Alltag wird oft von Sorgen, Stress und gesellschaftlichen Normen dominiert“, sagt Diplom-Psychologin Claudia Bender. „Dadurch verlieren wir unser inneres Gleichgewicht. Fehlt uns das, tappen wir immer wieder in die Ernährungsfalle und essen zu viel, zu wenig, zu sehr mit dem Verstand oder den Gefühlen.“ Die Psychologin hat ein Buch geschrieben, das mit vielen kleinen Übungen hilft, das innere Gleichgewicht wieder herzustellen. ('Das neue ICH-Gefühl', Draksal Verlag).
Claudia Bender: „Wir essen nicht nur aus Hunger, sondern auch aus Gewohnheit, Lust, Frust oder Neugier. Meist steht gar nicht das körperliche Bedürfnis im Vordergrund. Gefühle, Emotionen und unser Verstand haben die Oberhand und entscheiden, was wir wann essen.“
Auf den nächsten Seiten verraten wir Ihnen die acht Grundregeln, mit denen Sie Ihre innere Balance wiederfinden.