Ballaststoffreiche Lebensmittel: Gesund & lecker

 
Ballaststoffreiche Lebensmittel
Gesund & lecker: ballaststoffreiche Lebensmittel

Klar, Gemüse und Obst sind gesund, das weiß jedes Kind, nicht nur wegen der vielen Vitamine, sondern auch wegen der gesunden Ballaststoffe.

Ballast verheißt eigentlich nichts Gutes. Das gilt allerdings nicht, wenn es sich um ballaststoffreiche Lebensmittel handelt. Denn Ballaststoffe sind ausgesprochen wichtig für unseren Körper. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, dass wir täglich mindestens 30 Gramm Ballaststoffe mit der Nahrung aufnehmen sollen.

Bei den meisten Deutschen klappt das leider nicht. Sie essen viel zu wenig ballaststoffreiche Lebensmittel und kommen nur auf maximal die Hälfte der empfohlenen Zufuhr. Auf den ersten Blick scheint das kein Problem zu sein. Ballaststoffe sind im Gegensatz zu Vitaminen und Mineralstoffen nicht ganz so bekannt. Weniger wichtig sind sie deswegen aber nicht. So sättigen sie länger und tragen dadurch dazu bei, dass wir weniger essen. Das hilft beim Abnehmen und beugt Übergewicht vor. Außerdem haben ballaststoffreiche Lebensmittel eine cholesterinsenkende Wirkung und sind gut für die Darmflora und die Verdauung insgesamt. Auch bei der Prävention von Darmkrebs spielen sie eine Rolle.

Zwei Arten von Ballaststoffen:
Wasserlösliche Ballaststoffe (Pektine usw.) können unter anderem helfen, den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel zu senken. Diese sind unter anderem in Haferflocken, Nüssen, Bohnen, Linsen, Äpfeln und Heidelbeeren zu finden.
Wasserunlösliche Ballaststoffe (Cellulose), fördern die Verdauung und verhindern unter anderem Verstopfung. Die wasserunlöslichen Ballaststoffe sind unter anderem in Vollkornbrot, Hülsenfrüchten, Karotten, Gurken und Tomaten zu finden.

Die Umstellung auf ballaststoffreiche Lebensmittel
Doch wie schafft man es, täglich 30 Gramm Ballaststoffe und mehr zu essen? Ganz einfach ist es nicht. Aber es gibt sehr viele ballaststoffreiche Lebensmittel, die gut schmecken und von denen ihr auch schon einen Großteil regelmäßig essen. Jetzt solltet ihr nur noch versuchen, ein paar Kleinigkeiten in eurem Alltag zu verändern und schon klappt es auch mit einer ausreichenden Ballaststoffversorgung.

Schritt eins: Integriert mehr ballaststoffreiche Lebensmittel in Ihren Speiseplan. Obst und Gemüse solltet ihr fünfmal täglich essen. Schneidet schon morgens einen Apfel ins Müsli, esst im Büro ein paar Beeren und achtet darauf, bei eurer warmen Mahlzeit immer eine große Portion Gemüse oder Salat zu essen. Rohkost als Snack zwischendurch schmeckt übrigens auch sehr gut.

Schritt zwei: Stellt auf Vollkornprodukte um. Das sind hervorragende ballaststoffreiche Lebensmittel, denn Brot und Co. liefern schnell viele Ballaststoffe. Gut zu wissen: Nur weil in einem Brot jede Menge Körner stecken ist es noch lange kein Vollkornbrot. Die meisten Brote werden mit Malzzucker dunkel gefärbt, enthalten aber trotzdem das normale weiße Mehl. Achtet auf die Zutatenliste oder fragt gezielt in der Bäckerei nach einem Brot aus Vollkornmehl. Das gibt es auch fein gemahlen ohne Körner.

Die Umstellung der Ernährung auf ballaststoffreiche Lebensmittel kann am Anfang zu leichten Beschwerden führen. Der Darm arbeitet mehr und manchmal produziert er dann mehr Gase. Die Probleme verschwinden jedoch von ganz alleine wieder. Beugt dem vor, in dem ihr nach und nach mehr weitere ballaststoffreiche Lebensmittel in Ihren Speiseplan integrieren.

© iStock



db  

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Veröffentlicht von der Fit & Gesund-Redaktion
am 16/03/2017
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