• Diät & Abnehmen 
  • Gesundheits-Forum
 

Body-Mass-Index: Wie viel Körpergewicht ist gesund?

Body-Mass-Index: Wie viel Körpergewicht ist gesund?
BMI ist nicht nur die Abkürzung für das Bundesministerium des Inneren, sondern auch für den Body-Mass-Index. Aber was ist der BMI eigentlich? Wie errechnet man ihn? Und wie hilft der Body-Mass-Index, das Idealgewicht zu finden? Wir klären Sie über den BMI und was dahinter steckt auf – damit auch Sie mit seiner Hilfe gesünder leben können.
Was kann der Body-Mass-Index leisten?
Der Body-Mass-Index ist eine wichtige Hilfe bei der Beurteilung, ob eine Person als übergewichtig, normalgewichtig oder untergewichtig zu betrachten ist. Klassische Ausreden wie etwa „Ich habe halt einen schweren Knochenbau“ zählen hier nicht: Die BMI Einheiten sind relativ großzügig bemessen und tragen damit dem Umstand genüge, dass nicht jede Person, die nicht wie ein Topmodel aussieht, gleich schwer übergewichtig sein muss.
Wie errechne ich meinen BMI-Wert?
Eine ganz simple Rechnung ist es zwar nicht, aber auch wer kein Mathe-Ass ist, kann seinen BMI ganz einfach zuhause ausrechnen. Also aufgepasst und flink mitgerechnet: Zunächst nimmt man die eigene Körpergröße in Metern und multipliziert diesen Wert mit sich selbst. Das Ergebnis wird rasch notiert oder im Taschenrechner gespeichert. Zweiter Schritt: Man teile das eigene Körpergewicht in Kilogramm durch das eben errechnete Ergebnis. Voilá: Eine Zahl mit der man nichts anfangen kann. Das resultiert allerdings nicht daraus, dass Sie falsch gerechnet haben, sondern daher, dass Sie nun erst einmal einen Blick auf eine spezielle Body-Mass-Index-Tabelle werfen müssen. Dort sind alle möglichen Ergebnisse zu Gruppen zusammen gefasst, die wiederum etwas über ihre Gewichtsklasse aussagen (siehe auch: Ab welchem BMI-Wert ist man über- bzw. untergewichtig?).
BMI-Rechner
Wer es sich ganz besonders bequem machen möchte, kann natürlich auch andere den eigenen BMI ausrechnen lassen: Im Internet gibt es mittlerweile viele BMI-Rechner, die Ihren persönlichen Wert errechnen können, wenn Sie Ihr Gewicht und Ihre Körpergröße eingeben. Hier bekommt man zumeist auch gleich die Rückmeldung: Vorsicht Über- bzw. Untergewicht oder aber kann sich über die Aussage freuen, dass gewichtmäßig alles im Grünen Bereich ist.
Ab welchem BMI-Wert ist man über- bzw. untergewichtig?
Als allgemeiner Orientierungswert gilt, dass man mit einem BMI-Wert, der zwischen 18,50 und 24,99 liegt, als normalgewichtig angesehen wird. Liegt der errechnete BMI-Wert höher als 24,99 ist man übergewichtig, liegt er niedriger als 18,50 ist man untergewichtig.
Die BMI-Gruppen Über- und Untergewicht lassen sich allerdings wiederum in sich abstufen. Beim Übergewicht ist die Einteilung dabei wie folgt: Bis zu einem BMI-Wert von 30 ist man mäßig übergewichtig (Präadipositas), bis zu einem BMI-Wert von 35 deutlich übergewichtig (Adipositas Grad I), ab einem BMI-Wert von 35 stark übergewichtig (Adipositas Grad II). Liegt der BMI-Wert sogar über 40, ist man extrem übergewichtig (Adipositas Grad III).
Umgekehrt hat man leichtes Untergewicht, wenn man einen BMI-Wert zwischen 17,00 und 18,49 erreicht, mäßiges Untergewicht liegt zwischen den BMI-Werten 16,00 und 16,99. Stark untergewichtig ist man bei jedem BMI-Wert, der unter 16,00 liegt.
Wenn Ihr BMI-Wert auf Übergewicht oder Untergewicht hindeutet, sollten Sie einen Arzt aufsuchen: Er kann Sie beraten, damit auf lange Sicht keine gesundheitlichen Schäden auftreten.
Die Anpassung der BMI-Bewertung an Alter und Geschlecht
Natürlich bietet die genannten BMI-Werte lediglich eine grobe Orientierung hinsichtlich der Einschätzung, ob man an Über- oder Untergewicht leidet. Berücksichtigt werden muss auch, dass das Geschlecht sowie das Alter eine Rolle dabei spielen, wie man den errechneten Body-Mass-Index einzuschätzen hat. Dabei gilt zum einen die Faustregel: Männer haben in der Regel mehr Muskelmasse und können daher auch ein wenig mehr wiegen als eine gleichgroße Frau. Zum anderen muss der BMI für Normalgewicht höher angesetzt werden, je älter eine Person wird. Während ein 25 bis 34 Jahre alter Mann zum Beispiel Normalgewicht aufweist, wenn er einen BMI von 20 bis 25 erreicht, kann ein Mann der zwischen 45 und 54 Jahre alt ist auch noch mit einem BMI von 26 und 27 als normalgewichtig durchgehen.
Grenzen des BMI
Der BMI ist im Grunde nur dazu geeignet, sich einen schnellen Überblick darüber zu verschaffen, wie das eigene Gewicht generell zu bewerten ist. Natürlich hat man hier bereits ebenfalls ein Indiz dafür, wie es um die eigene Gesundheit bestellt ist. Ob aber bereits Nebenerkrankungen durch ein Über- oder Untergewicht vorhanden sind, kann natürlich nur eine ärztliche Untersuchung ans Tageslicht bringen. Der Arzt ist auch der passende Ansprechpartner, wenn es darum geht, das Gewicht nachhaltig zu reduzieren oder aber zu erhöhen.
Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Berechnung des BMI bei sehr muskulösen Menschen oftmals nicht als geeignete Orientierung dienen kann. Manch ein Sportler rutscht hierbei sicherlich in die Kategorie des leichten Übergewichtes. Aufgrund seines körperlichen Zustandes ist er aber alles andere als übergewichtig.
Auch wird teilweise von Experten kritisiert, dass der Body-Mass-Index gerade die Personen, die als übergewichtig eingestuft werden, zu streng behandelt. Liegt man nur knapp über der Grenze zum Normalgewicht muss dieses nicht zwingend bedeuten, dass man krank ist oder wird. Die Einteilung ist beim Body-Mass-Index nämlich gerade in diesem Bereich recht willkürlich - was man auch insgesamt an den übersichtlichen Abstufungen um je fünf Punkte erkennen kann. Wer sich also angesichts eines leicht überhöhten BMI-Wertes unter Druck setzt und eine Diät nach der anderen ausprobiert, tut sich nicht zuletzt wegen des bekannten Jojo-Effekts unter Umständen nichts Gutes. Dieses gilt allerdings wirklich nur für einen leicht erhöhten BMI und nicht für starkes Übergewicht, bei dem Handlungsbedarf natürlich ohne Frage besteht.

  • Detlef D! Soost zeigt, wie's geht: Effektives Training für Bauch und Taille
  • Detlef D! Soost zeigt, wie's geht: Unterarmstütz mit Arm-Bein-Lift
  • Detlef D! Soost zeigt, wie's geht: Beine trainieren - Tschüss, Cellulite!
Veröffentlicht von Redaktion Fit & Gesund
19.11.2008
Sponsored Links ...
Anzeige
Was gibt’s Neues? 25/10/2014
News Fit & Gesund
Praktische Tipps
Video
Respekt! Sophie hat sich der 100-Tage-Challenge gestellt und ihr Wunschgewicht zurückerobert
Ohne Schweiß kein Preis: Der Fitnesstrend Freeletics bringt euch an eure Grenzen!
Max-Planck-Diät: Schneller Gewichtsverlust dank Eiweißpower?
Wahnsinn! So oft werden unsere Brüste wirklich angestarrt!
Alle Fit & Gesund News sehen
Straffer Po und flacher Bauch: So geht Muskel­aufbau durch Kraft­training
Ran an den Speck! Was wirklich hilft, um die Fettverbrennung anzuregen
Gehirnerschütterung: Wie man sie bemerkt & wann Sie zum Arzt sollten!
Ernährungs­pyramide - so ernähren Sie sich gesund und ausgewogen
Alle Praktischen Tipps der Rubrik Fit & Gesund sehen
Power-Pilates für Bauch & Po, Teil 1
Alle Videos
 

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Unser Newsletter
Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter
  OK
Folgen Sie uns               ... auch mobil
             
Onmeda: Medizin & Gesundheit Onmeda.de

Copyright © 1999-2014 
Spezial Küche : Rezepte von A bis Z, nach Herkunft, Zubereitungszeit, und Kategorie geordnet.
Kontakt: Impressum -