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Machen Diäten wirklich dick?

Kann es sein, dass Diäten wirklich dick machen? - Machen Diäten wirklich dick?
Kann es sein, dass Diäten wirklich dick machen?
Die letzten Wochen waren hart. Die Schoko-Schublade leer, der Fast Food-Laden ein No-go und der Hunger ein ständiger Begleiter. Die Belohnung sind fünf Kilo weniger auf der Waage und Hosen, die endlich wieder sitzen, wie sie sitzen sollen. Juchu! Die Freude ist groß, bis jemand mild lächelnd sagt: "Toll mit deiner Diät. Aber die fünf Kilo hast Du sofort wieder drauf. Sogar mehr als das. Diäten machen dick!"

Diäten sollen tatsächlich dick machen
Es ist ein Widerspruch in sich: Diäten machen dick. Wie kann etwas, das uns durch Verzicht schlank macht, am Ende dazu führen, dass wir dicker sind als vorher? Was ist dran am neuesten Gerücht aus der Diäten-Welt? Die Antwort auf unsere Frage weiß Ernährungsexpertin Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). "Es stimmt, kurzfristige Blitzdiäten wie die Zitronen- oder die Kohlsuppendiät führen nach dem schnellen Abnehmerfolg in den meisten Fällen zu einer anschließenden Gewichtszunahme." Also doch. Sogenannte Blitzdiäten machen tatsächlich dick. Aber warum?

Darum machen Diäten dick
Die Expertin von der DGE erklärt: "Bei einer sehr kalorienarmen Diät mit weniger als 1200 kcal am Tag sinkt der Energiebedarf des Körpers. Der Stoffwechsel schaltet auf Sparflamme." Isst man nach der Diät wieder normal weiter, sammelt der Körper alles, was er kriegen kann und legt Fettdepots an.

Was die Ernährungsexpertin beschreibt, ist der gefürchtete Jo-Jo-Effekt. Einfach gesagt: Nach der Diät benötigt der Körper weniger Nahrung als vor der Diät, um den Tag über gut zu funktionieren. Da ist es für ihn ein gefundenes Fressen, wenn wir nach Wochen des Hungerns und der Entsagungen plötzlich wieder zuschlagen. Nach der Hungerphase speichert er alles, was er kriegen kann, um sich für die nächste schlechte Phase zu wappnen. Das Gewicht steigt mindestens so schnell wieder an, wie wir es abgenommen haben. Ein echter Teufelskreis.

Viel besser als eine Diät
Aber aus diesem Teufelskreis kann man ausbrechen - mit der richtigen Strategie! Der Jo-Jo-Effekt schlägt zu, wenn wir während der Diät zu wenig essen. Nur dann stellt der Körper auf Sparflamme um. Logischer Umkehrschluss: Wir essen lieber etwas mehr, nehmen dadurch zwar langsamer ab, zwingen aber unseren Körper nicht in den gefürchteten Sparmodus. Ein Plan, den die Expertin befürwortet. "Ein bis zwei Kilo Gewichtsverlust pro Monat sind ideal, um den Jo-Jo-Effekt zu vermeiden. Zu viel Ehrgeiz schadet nur."

Statt zwei Wochen lang Kohlsuppe zu schlürfen und ständig Hunger zu haben, empfiehlt Silke Restemeyer, den Ernährungsplan nach und nach umzustellen: Mehr frisches Gemüse und Obst (drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag). Fettarme Milchprodukte. Außerdem Weißmehlprodukte gegen Vollkornprodukte tauschen. Der Vorteil: Vollkornprodukte enthalten nicht nur mehr Mineralstoffe, sondern machen auch länger satt.

Gut zu wissen: Auch kalorien- und fettreiche Lebensmittel wie Süßigkeiten und Fast Food dürfen ab und an sein. Der Unterschied ist, dass wir diese Dinge nicht mehr täglich und eher in kleinen Mengen essen sollten.

Von einem kompletten Verzicht auf bestimmte Lebensmittel rät die Expertin ab. "Verbote führen nur zu Heißhunger. Und der ist alles andere als gut für den Diäterfolg." Erlaubt ist beispielsweise eine Tafel Schokolade pro Woche - die kann man auf einmal essen oder täglich einen Riegel. Genauso wird es mit anderen kalorien- und fettreichen Lebensmitteln gemacht. Auf die Weise sinkt das Gewicht langsam, aber stetig. Und am Ende wird es gehalten.




db

  

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Veröffentlicht von
am 11/10/2013
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