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Die Kreta-Diät

Linda Chevreuil
von Linda Chevreuil Veröffentlicht am 15. November 2007
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Die Kreta- oder Mittelmeer-Diät ist nicht nur eine reine Schlankheitskur: Sie birgt eine rundum gesunde Ernährungsweise in sich! Eine Studie aus den 50er Jahren hat gezeigt, dass die kardiovaskuläre Sterblichkeit auf Kreta viel geringer ist als in anderen westlichen Ländern. Ein Phänomen, das sich angeblich durch die kretische Ernährung erklären lässt!

Wie funktioniert die Mittelmeer-Diät?
Kreta weist im Hinblick auf Herz-Kreislauf-Leiden, Krebs und chronische Beschwerden eine der niedrigsten Krankheitsraten der Welt auf. Phänomene wie Alterungsprozess oder Krebsleiden sind auf die Zelloxidation zurückzuführen. Und hier greift die an antioxydierend wirkenden Vitaminen C und E reiche kretische Ernährung. Die gesundheitsfördernde Wirkung dieser Ernährungsweise wurde wissenschaftlich schon vor Jahren bewiesen.

In erster Linie ist es fundamental, Fett und Zucker zu reduzieren. Danach kommt es besonders darauf an die richtigen Nahrungsmittel auszuwählen und auf Qualität statt auf Quantität zu achten. Es ist daher nicht nötig das Essen abzuwiegen. Bei dieser gesunden Ernährung stehen vor allem frisches und getrocknetes Obst und Gemüse pur oder mit Getreideflocken gemischt auf dem Speiseplan, dafür aber wenig tierisches Fett: Olivenöl ist der wichtigste Fettlieferant. In der Kreta-Diät sind auch mehrmals pro Woche Fisch, weißes Fleisch und Eier sowie Ziegen-und Schafsquark vorgesehen.

Erlaubte Lebensmittel
Um den Cholesterinspiegel zu senken werden Butter und Margarine durch Fette ersetzt, die viele einfach ungesättigte Fettsäuren enthalten, z.B. Oliven-, Raps- oder oder Sojaöl. Statt Zucker wird Honig verwendet.
Geflügel oder Kaninchen treten an Stelle des viele gesättigte Fettsäuren enthaltenden roten Fleisches.
Kuhmilchprodukte werden möglichst durch Schafs- oder Ziegenkäse, Magerjoghurt oder entrahmte Milch ersetzt.
Frische, getrocknete oder gekochte Früchte (400 g pro Tag).
Rohes oder leicht gekochtes Gemüse, Salat, Hülsenfrüchte, Getreideflocken, Vollkornbrot oder Sauerteigbrot.
Fisch (mindestens 3 Mal pro Woche), besonders fetter Fisch.
1 bis 2 Gläser Rotwein pro Tag, wegen der oxidationshemmenden Polyphenole.
Frische Kräuter und Gewürze, da sie gesund sind und Geschmack verleihen.

Ein typisches Tagesmenü
Frühstück: Vollkornbrot mit Honig, Schafsjoghurt, eine frische Frucht, Nüsse
Mittagessen: Tomatensalat mit Feta, Kichererbsen, Vollkornreis und Gemüse, Birne mit Zimt
Abendessen: Chicorée-Salat mit Nüssen, Sardinen, Vollkornbrot, ein Glas Wein.

Das Ergebnis
Nach 18 Monaten haben die Personen, die sich mit der Kreta-Diät ernährt haben, erwiesenermaßen mehr abgenommen als diejenigen, die sich an eine klassische fettarme Diät gehalten haben.

Vorteile
Die Mittelmeer-Diät ist nicht nur gesund sondern auch eine pure Gaumenfreude.
Sie hält außerdem nicht von einem gelegentlichen Restaurantbesuch ab.
Die Kreta-Ernährung ist für alle geeignet, die sich in ihrer Haut wohler fühlen und dabei gleichzeitig Alterungserscheinungen und Übergewicht den Kampf ansagen möchten.
Aufgrund ihrer geringen Kalorienversorgung und ihrer ausgewogenen Nahrungszusammenstellung ist die Kreta-Diät zum Abnehmen geeignet.

Nachteile
Die Diät zeigt nur langfristig Erfolge, da zuerst die Ernährungsgewohnheiten grundlegend verändert werden müssen bevor den Pölsterchen der Kampf angesagt werden kann. Ansonsten gibt es kaum nennenswerte Nachteile: Die größte Schwierigkeit besteht darin neue, bisher ungewohnte Reflexe zu übernehmen.

Gut zu wissen: Die Kreta-Diät ist der mediterranen Küche sehr ähnlich.

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