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Die Montignac-Diät

Linda Chevreuil Veröffentlicht von Linda Chevreuil
Veröffentlicht am 16. November 2007

Die Montignac-Diät ist ein Teil der globalen Montignac-Methode, die besonders unter Geschäftsleuten eine große Fangemeinde gefunden hat. Denn bei der Montignac-Diät ist es möglich die Gewichtsabnahme mit Geschäftsessen zu verbinden.

Wie funktioniert die Montignac-Diät?
Laut dem französischen Ernährungsexperten und Autor* Michel Montignac nimmt man nicht zu, weil man zu viel isst, sondern weil man bestimmte Lebensmittel miteinander kombiniert. Fazit: Nicht weniger sondern besser essen ist angesagt!

Montignac zufolge kommt es zur Gewichtszunahme, weil wir uns von schlechten Kohlenhydraten ernähren und die verschiedenen Nahrungsmittel in unserem Menüplan falsch zusammenstellen.
Die Diät verbannt daher alle Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index (Kartoffeln, Karotten, rote Bete, Weißbrot, Nudeln...), da diese angeblich zur Insulinbildung beitragen und die Bildung von Fettzellen stimulieren.
Auch bestimmte Verbindungen zwischen Fett und Zucker oder tierischen Proteinen und Kohlenhydraten sind in der Montignac-Diät untersagt, so zum Beispiel Pommes frites, weil sie eine Verbindung von Kohlenhydraten und Fett darstellen.

Allerdings dürfen Eiweiß und Fett in uneingeschränkten Mengen gegessen werden solange sie getrennt voneinander verzehrt werden. Früchte sind erlaubt, aber nur außerhalb der Mahlzeiten. Getreideflocken werden roh konsumiert um den glykämischen Index zu senken.

Ein typisches Tagesmenü
Frühstück: Früchte, Vollkornbrot mit Light Margarine, koffeinfreier Kaffee, entrahmte Milch
Mittagessen: Avocado mit Dressing, Steak mit grünen Bohnen, Käse, stilles Wasser
Abendessen: Rohkost oder Gemüsesuppe (ohne stärkehaltige Nahrungsmittel),
ein Omelett mit Pilzen, grüner Salat, Quark mit 0% Fett.

Das Ergebnis
Der Gewichtsverlust beträgt etwa 5 Kilo pro Monat.

Vorteile
Der Gewichtsverlust wird ohne große Verzichte erzielt.
Man kann im Restaurant oder bei Freunden essen und darf sich auch einmal eine Hauptspeise mit Soße oder eine Nachspeise gönnen. Der Genuss kommt bei dieser Methode also nicht zu kurz.
Die Diät lässt sich relativ diskret durchführen und kann überall angewendet werden.
Anders als bei üblichen Diäten darf man bei der Montignac-Diät so viel zu essen,
wie man möchte, solange man sich an die richtigen Lebensmittel und die richtige Nahrungszusammenstellung hält.
Es wird empfohlen bevorzugt unraffinierte Getreideprodukte zu verzehren: Das fördert die Gesundheit!

Nachteile
Die Diät ist manchmal zu fettreich. Langfristig stellt diese Ernährung also eine Gefahr für Herz und Gefäße dar.
Die Montignac-Diät motiviert nicht dazu, sich eine ausgewogene Ernährungsweise anzueignen und ist damit nicht besonders gesundheitsförderlich.
Die Diät enthält zu wenig Kohlenhydrate und führt daher häufig zu Müdigkeitser-scheinungen.
Man muss gut über den Nährwert der einzelnen Lebensmittel informiert sein: gute und schlechte Kohlenhydrate, Fett...
In Wirklichkeit versteckt sich hinter der Montignac-Diät eine kalorienreduzierte Diät: Man nimmt ab, weil man ganz einfach weniger isst und durchschnittlich 25% weniger Kalorien zu sich nimmt.


* Ich esse um abzunehmen. Die Montignac-Methode. Michel Montignac, von Artulen Verlag.
Die Montignac-Methode für Einsteiger. Hans Finck und Michel Montignac, von Artulen Verlag.
Die Montignac-Diät. Abnehmen für Genießer. Michel Montignac von Dorling Kindersley

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