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Detox your body: Tipps und leckere Rezepte zur Entgiftung des Körpers

von der gofeminin-Redaktion Veröffentlicht am 12. September 2017

Was Detox bedeutet, welche Rezepte zur Entgiftung des Körpers beitragen und was das Meer mit all dem zu tun hat, das erfahrt ihr hier.

Wir hetzen von Termin zu Termin, haben Dauerstress und atmen dabei auch noch verschmutzte Großstadtluft ein. Die Folge: Wir sind erschöpft, haben schlechte Laune und einen fahlen Teint.

In stressigen Momenten träumen wir uns oft an den Strand. Der Blick schweift in die Ferne übers endlose Wasser, eine frische Brise weht uns ins Gesicht und pustet uns den Kopf frei. Dazu die salzige Luft und das Kreischen einer Möwe, herrlich oder? Ein paar Tage am Meer wirken bei Stress wahre Wunder und helfen uns dabei, runter zu kommen. Doch nicht immer reichen Zeit oder Geld für einen Kurzurlaub.

Unser Tipp: Holt euch das Küstengefühl stattdessen einfach nach Hause. Genauer: Auf den Teller: Denn das Meer liefert echte Superfoods, die beim Entgiften und Entschlacken helfen. Eine solche kulinarische Detox-Kur steigert nicht nur das Wohlbefinden, sie ist auch richtig lecker.

Moment mal: Warum eigentlich Detox und Entschlacken?

Auch wenn das Thema Detox medizinisch umstritten ist, sind sich seine Verfechter einig: Toxine sind Giftstoffe, die sich in unserem Körper ansammeln. Mit Detox ist daher die Entgiftung und Entfettung des Körpers gemeint. Bei all den Fettsäuren, die unser Organismus aufnimmt und selbst produziert, entsteht irgendwann eine Übersättigung. Eine solche Bio-Detox-Kur ist ein gutes Mittel, um den Organismus und somit den Stoffwechsel wieder anzukurbeln. Mit einer pflanzlichen Ernährung, reich an Kalium, Ballaststoffen und Antioxidantien, werden alle Stoffwechselorgane stimuliert, die Giftstoffe filtern und abbauen (sprich: Leber, Nieren, Darm, Nase, Haut...). Man reinigt also den Körper, schwemmt die Zellen aus und kämpft effektiv gegen die Zellalterung.

Wie läuft eine Entgiftungs-Kur zum Entschlacken des Körpers ab?

Die leckere Entschlackungs-Kur tut jedem gut. Vor allem Menschen, die unter Stress leiden, Fast-Food-Fans, Raucher bzw. Ex-Raucher und alle Opfer einer fehlgeschlagenen Diät profitieren von der Kur. Das müsst ihr dabei beachten:

  • ​Keine tierischen Fette mehr, dafür Pflanzen, Hülsenfrüchte und Getreide. Man gewöhnt sich ein neues Wohlfühl-Ritual an und trinkt vor jeder Mahlzeit systematisch einen Obst-Gemüse-Saft (z. B. Orangen-Karottensaft). Warum? Weil rohes Gemüse schnell gärt, die Obst-Enzyme diesen Gärprozess bremsen und damit die anti-oxidierende Wirkung der Rohkost begünstigen.
  • Um Mineralstoffe zu bewahren, wird das Gemüse roh oder dampfgegart verzehrt. Deshalb solltet ihr auf Bio-Zutaten setzen und keinesfalls Gemüse aus der Konserve verwenden (TK-Ware ist hingegen erlaubt).
  • ​Es gibt kein genaues Kalorienzählen. Bei den Menüs wird das Kaloriengleichgewicht auf die Woche ausgeglichen. Die Kalorienzufuhr beträgt im Schnitt schätzungsweise 1.400 kcal pro Tag.

Rezept-Ideen für die Fastenkur gesucht? Hier haben wir ein paar Vorschläge:

Bretonisches Gazpacho mit Fenchel und Karotten

Für 4 Portionen braucht ihr diese Zutaten:

  • Mixer
  • 3 Karotten
  • 1 Fenchel
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 1 Schalotte
  • 1 Zitrone
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 Tasse Dulse-Algen
  • 2 Tassen gemischte Keimsprossen
  • Natives Olivenöl extra

Zubereitung:
Das Gemüse gründlich waschen und schälen.
Gemüse in Stücke schneiden, mit Sojasoße, Zitronensaft und Wasser in den Mixer geben und zu einer glatten Creme pürieren.
Die Gazpacho (kalte Suppe) in Teller füllen. Keimsprossen und gehackte Algen mit Olivenöl und Sojasoße anmachen und auf die Suppe geben.

Gemüselasagne mit Kürbispüree und Blattsalate der Saison

Für 6 Portionen braucht ihr diese Zutaten:

  • 2 Karotten
  • 250 g Lasagneplatten
  • 2 Pastinaken
  • 2 Süßkartoffeln
  • 2 Fenchel
  • 2 Zucchini / Aubergine
  • 150 g pürierter Kürbis
  • 200 g Rucola
  • 500 ml Olivenöl
  • 1 EL Petersilie
  • 1 TL Kräuter der Provence
  • Salz/ Pfeffer
  • 2 Knoblauchzehen
  • gemischter grüner Salat der Saison
  • 1 kleine Schale eingelegte getrocknete Tomaten

Zubereitung:
Alle Gemüsesorten waschen und schälen. Kürbis in Stücke schneiden und mit etwas Wasser, 1 EL Olivenöl und einer Prise Salz in einen Topf geben. Zugedeckt köcheln lassen und anschließend pürieren.

Zucchini, Fenchel, Süßkartoffel und Karotten mit einem Küchenhobel längs in dünne Streife hobeln.
Zwei Knoblauchzehen auspressen und mit der gehackten Petersilie, ½ Glas Olivenöl und Salz verrühren.

Ein Blatt Backpapier auf ein Backblech legen. Petersilien-Knoblauch-Öl darauf geben, Gemüsescheiben darauf legen, mit dem Öl einpinseln von jeder Seite 2-3 Minuten backen.

Die Lasagneplatten in reichlich kochendem Wasser al dente kochen und auf einem sauberen Geschirrtuch beiseite stellen.

Eine ofenfeste Lasagneform mit Olivenöl einpinseln. Eine Schicht Lasagneplatten hineinlegen. Dann je eine Schicht pro Gemüsesorte darauflegen und dazwischen eine Mischung aus grob gehackten getrockneten Tomaten und püriertem Kürbis geben. Gemüse und Lasagneplatten abwechselnd in die Form geben und mit einer Schicht Gemüse abschließen.

Die Oberfläche mit einem Blatt Backpapier abdecken und etwas andrücken, um die Lasagne zusammenzupressen. Die Lasagne 20 Minuten bei 160 Grad im Ofen backen. ​

Dazu reicht ihr einen gemischten grünen Salat.

Honig-Schokoladentörtchen mit flüssigem Kern

Für 4 Portionen braucht ihr diese Zutaten:

  • 200 g schwarze Schokolade
  • 1 Sojajoghurt
  • 1 EL Honig
  • 6 Eier
  • 2 EL Buchweizensamen
  • 1 Aprikose pro Person
  • Agavendicksaft
  • Lavendelblüten

Zubereitung:
200 g Schokolade im Wasserbad schmelzen.
1 Sojajoghurt, 1 EL Honig und 6 Eigelb in einer Schüssel verrühren.
2 EL Buchweizensamen rösten, mixen und mit in die Schüssel geben.

Die geschmolzene Schokolade und 6 steif geschlagene Eiweiß unterrühren. In einzelne kleine Backformen füllen und 6 Minuten bei 160 Grad im Ofen backen.

In der Zwischenzeit die Aprikosen backen:
1 Aprikose pro Person in eine ofenfeste Form geben, einen Hauch Agavensirup, etwas Wasser und ein paar Lavendelblüten darauf geben. Bei 160 Grad im Ofen backen, bis die Aprikosen weich sind.

Zum Servieren die Aprikosen auf oder neben das Schokotörtchen mit weichem Kern geben.

Gurkenkaltschale mit Minze und Sesam

Für 6 Portionen braucht ihr:

  • 2 Gurken
  • 200 ml Joghurt
  • 1/2 TL Senfsamen
  • 1/2 EL Sesamsamen
  • 1 Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Minzblätter
  • 1 EL geröstetes Sesamöl


Zubereitung:
Gurken schälen, längs vierteln und die Kerne auskratzen (weil sie schwer bekömmlich sind). Gurken mixen oder fein hobeln.
Sesamsamen ohne Fettzugabe in einer Pfanne rösten und grob zerstoßen. Zitronenschale abreiben. Joghurt, Salz, Gurkenpüree, Zitronenschale und Sesamsamen vermischen.
Sesamöl erhitzen. Senfsamen darin anbraten bis sie aufplatzen. Dann zur Joghurtmischung hinzufügen.

Die Kaltschale zum Servieren mit fein geschnittenen Minzblättern verzieren.

Quinoasalat mit Apfel und Weißkraut

Für 4 Personen braucht ihr:

  • 300 g Quinoa (6 Stunden vorher einweichen)
  • 1/2 Weißkraut
  • 2 Äpfel
  • 1 Bund junge Zwiebeln
  • 1 Hand Korinthen
  • 4 EL Wakamé-Algen
  • 5 Datteln
  • ein paar Pflaumen
  • Olivenöl
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 2 EL Walnussöl
  • 1 EL Reisessig
  • 1 TL Curry
  • 1/2 TL Paprika
  • Honig
  • Zitrone
  • Salz, Pfeffer, feines Meersalz (fleur de sel)

Zubereitung:

Quinoa zubereiten: Quinoa 6 Stunden vorher in klarem Wasser einweichen, dann 3-4 Minuten dampfgaren und erkalten lassen.
Weißkraut sehr fein schneiden. Mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer anmachen und beiseite stellen. Das Weißkraut wird später zum Verzieren um den Tellerrand gelegt.

Das Dressing zubereiten: 4 EL Sonnenblumenöl, 2 EL Walnussöl, 1 EL Reisessig, 1 TL Curry, 1/2 TL Paprika, Honig und feines Meersalz verrühren.

Apfel in Würfel schneiden und mit dem Quinoa vermischen. 1 Bund junge Zwiebeln und 4 EL Wakamé-Algen klein schneiden und mit den Korinthen unter den Quinoa mischen.

Den Quinoa-Salat mit dem Dressing anmachen.

Für die Dattelsoße: 5 Datteln entkernen. Mit den Pflaumen und etwas Wasser im Mixer pürieren bis die gewüschte Konsistenz entsteht. Die Soße um den Tellerrand herum als Verzierung und Würze verteilen.

Cashew-Himbeercreme mit Popcorn und Himbeercoulis

Für 4 Portionen brauchst du:

  • 1 Tasse Cashew-Nüsse
  • 1 Zitrone
  • 1/2 Vanilleschote
  • 4 EL Honig
  • 1 EL Sesamöl
  • 400 g Himbeeren
  • 2 g Agar-Agar (Pflanzliches Geliermittel)
  • 100 g Popcornmais

Zubereitung:
Für die Cashew-Himbeercreme: Eine Tasse Cashew-Nüsse 6-12 Stunden in klarem Wasser einweichen. Am nächsten Tag die Nüsse mit 1/2 Tasse Einweichflüssigkeit, dem Saft einer halben Zitrone, 2 EL Honig, einer halben Vanilleschote und 250 g Himbeeren im Mixer pürieren.

Eine Tasse Wasser mit 2 g Agar-Agar erhitzen und verrühren bis sich das Geliermittel vollständig aufgelöst hat. Die Gelierflüssigkeit in das Himbeerpüree geben und mixen. Die Flüssigkeit in kleine, mit Himbeeren ausgekleidete Gläser füllen.

Das Popcorn herstellen: Einen Topf mit 1 EL Sesamöl und 100 g Popcornmais erhitzen. Deckel daraufsetzen und das Popcorn bei schwacher Hitze aufplatzen lassen.

Das Himbeercoulis zubereiten:
150 g Himbeeren, 1/4 Zitronensaft, 2 EL Honig und einen Schuss Wasser mixen.

Alle Rezepte wurden uns vom Thalassotherapie-Zentrums Alliance Pornic (an der französischen Atlantikküste) zur Verfügung gestellt.

Weitere Infos zum Thema:

Detox-Tag: DIE Turbo-Fastenkur, um sich schnell wieder wohlzufühlen!

4 leichte Detox-Rezepte zum Entgiften und Genießen

von der gofeminin-Redaktion

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