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Flexitarier erobern Deutschland

Flexitarier: Teilzeit-Vegetarier, die wissen wollen, was sie essen. - Flexitarier erobern Deutschland
Flexitarier: Teilzeit-Vegetarier, die wissen wollen, was sie essen.
Jetzt ein Steak! Oder ein Stück von dem saftigen Rinderbraten ... Geben wir es ruhig zu: die meisten von uns essen gerne Fleisch. Allerdings wollen immer mehr Menschen nicht irgendein Fleisch essen. Artgerecht erzeugt soll es sein, von glücklichen Tieren, die ein gutes Leben hatten. Ganz auf Fleisch verzichten wollen diese Menschen nicht, legen aber Wert auf beste Qualität. Die Gruppe der Teilzeit-Vegetarier, der sogenannten "Flexitarier", nimmt in Deutschland rasant zu. Eine Forsa-Studie zählte im Jahr 2011 schon 42 Millionen Deutsche zu den Flexitariern.

Gute Gründe, um Flexitarier zu werden
Es gibt viele Gründe, seinen Fleischkonsum zu reduzieren. Bei den meisten Menschen steht die Tierhaltung im Vordergrund. Silke (35) aus Köln: "Ich esse jetzt seit über einem Jahr kaum noch Fleisch und wenn, dann nur in Bioqualität. Massentierhaltung finde ich schrecklich. Und ich will gar nicht an die Antibiotika denken, die regelmäßig in herkömmlich erzeugtem Fleisch gefunden werden." Auch Martin (31) verzichtet jetzt schon seit mehreren Jahren weitestgehend auf Fleisch. Filme wie 'We Feed the World' gaben für ihn den Ausschlag, deutlich weniger Fleisch zu essen und auf Qualität zu setzen, sagt er.

Die Deutschen beginnen sich Gedanken zu machen, woher ihre Lebensmittel kommen. Ob die Tiere unter grausamen Bedingungen gemästet werden, ohne je das Sonnenlicht zu sehen, oder ob sie glücklich auf einer Weide grasen. Die neuen "Flexitarier" wollen keine Billigprodukte, sondern Qualität fürs Geld. Und sind dafür auch bereit, auf bestimmte Lebensmittel weitgehend zu verzichten.

Flexitarier ist ein flexibler Begriff
Das Wort verrät es schon: Es gibt keine strengen Regeln, nach denen ein Flexitarier leben sollte. Wie viel Fleisch er isst oder ob er nur bei tierischen Produkten auf Bioqualität achtet. Silke beispielsweise isst nur etwa alle zwei Monate mal Fleisch, vermisst aber auch nichts. Martin dagegen braucht einmal pro Woche Fleisch auf dem Teller: "Und ich würde noch öfter zugreifen, wenn das schlechte Gewissen nicht wäre. Und der hohe Preis. Qualität muss man sich leisten können." So findet jeder Flexitarier seinen eigenen Weg, mit dem Appetit auf Fleisch und dem Wunsch, etwas für Tiere, Ökologie und Umwelt zu tun, umzugehen.

Bio ist nicht gleich Bio
Bio, Bio und noch mehr Bio: Mittlerweile bietet jeder Supermarkt seine eigenen Biolebensmittel an. Doch was können die? Die meisten Biolebensmittel sind mit dem Biozeichen der EU ausgestattet. Das ist zwar nicht schlecht, es gibt jedoch Bio-Siegel wie "Demeter" oder "Neuland", die deutlich strengere Richtlinien haben. Martin: "Fleisch kaufe ich nicht im Discounter. Entweder ich hole es beim Metzger in nachgewiesener Qualität oder im Bio-Supermarkt. Und da achte ich auf Biozeichen von Demeter oder Neuland. Die Vorgaben für die Tierhaltung beim EU-Bio-Siegel sind mir zu gering."

Frutarier, Freeganer und Pescetarier
Neben den Flexitariern gibt es noch weitere spezielle Ernährungsformen, die sich bislang aber nicht richtig durchgesetzt haben. Die "Pescetarier" verzichten zwar auf Fleisch, essen aber Fisch und Meeresfrüchte. Die "Frutarier" sind eine Sonderform der Veganer, die nur pflanzliche Lebensmittel essen, die bei der Ernte nicht sterben müssen, sondern ganz natürlich vom Baum oder Strauch gefallen sind. Noch ein wenig schwieriger machen es sich die "Freeganer": Sie suchen sich ihre Mahlzeiten im Abfall von Supermärkten und Restaurants. Denn abgelaufener Joghurt oder Obst und Gemüse mit Dellen ist für Freeganer absolut essbar und nichts, was in den Müll gehört.




db

  

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Veröffentlicht von
am 19/03/2013
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