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Schlemmen ohne Reue: Wie der Weihnachtsmarkt nicht zur Kalorienfalle wird

von der Redaktion Veröffentlicht am 1. November 2017

Gebrannte Mandeln, Glühwein und Co. - die Weihnachtsmärkte locken mit allerlei süßen Versuchungen. Leider sind die Leckereien nicht nur lecker, sondern auch absolute Dickmacher. Wir verraten euch, wo die größten Kalorienfallen lauern und wie ihr diese umgehen könnt.

Draußen ist es klirrend kalt, überall strahlen warme Lichter und in der Luft liegt der Duft von Mandeln, Schmalzgebäck und Glühwein. Die Adventszeit mit ihren Weihnachtsmärkten gehört für viele zur schönsten Zeit des Jahres. Wir treffen uns mit Freunden und Kollegen auf einen Glühwein oder auch zwei, und natürlich wird die eine oder andere Kleinigkeit gegessen, um eine gute Grundlage für den Alkohol zu schaffen. Doch Vorsicht! Wer nicht aufpasst, tappt schnell in die Kalorienfalle Weihnachtsmarkt.

Die kulinarischen Versuchungen des Weihnachtsmarkts lauern an jeder Ecke. Bratwurst, Reibekuchen und Flammkuchen reihen sich an süße Sünden wie gebrannte Mandeln, Zuckerwatte und Plätzchen. Und mittendrin natürlich Glühwein, heiße Schokolade oder Punsch.

Damit ihr der Kalorienfalle Weihnachtsmarkt entgeht, haben wir die größten Dickmacher für euch zusammengestellt und kalorienärmere Alternativen gefunden.

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Heiße Schokolade mit Schuss

Es ist kalt, und was wärmt da besser als eine schöne heiße Schokolade mit Schuss? Neben Glühwein verkaufen immer mehr Weihnachtsmarktstände auch Kakaovarianten wie Lumumba, die von innen wärmen und richtig gut schmecken.

Kein Wunder, immerhin sind Lumumba und Co. echte Kalorienbomben! Neben Vollmilch, Schokolade und Zucker wird das Heißgetränk in der Regel mit Sahne serviert. Allein das schlägt mit etwa 400 Kalorien zu Buche. Kommen dann noch ein Schuss Amaretto oder Rum hinzu, steigen auch die Kalorien.

Die kalorienärmere Alternative:
Etwas kalorienärmer als ein heißer Kakao ist Glühwein. Der würzige Wein wird zwar mit reichlich Zucker gesüßt, aber ist mit nur 240 Kalorien doch die schlankere Alternative. Auch Apfelwein schmeckt und hat deutlich weniger Kalorien als Lumumba.

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Crêpes mit Nutella

Mit Zucker, Zimt oder doch lieber mit Nutella? Mittlerweile sind auf vielen Weihnachtsmärkten Crêpesstände zu finden, die schnell die Lust auf Süßes stillen.

Besonders beliebt ist die Variante mit Nutella, denn der warme Crêpe mit der geschmolzenen Schokolade sorgt für eine wahre Geschmacksexplosion im Mund. Leider nicht nur im Mund sondern auch am nächsten Tag auf der Waage. Immerhin hat ein Crêpe mit Nutella locker 400 Kalorien.

Die kalorienärmere Alternative:
Wenn ihr auf den französischen Snack nicht verzichten wollt, dann greift lieber zur Variante mit Puderzucker oder Apfelmus, das spart Fett und Kalorien.

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Gebrannte Mandeln

Warm, süß und der perfekte Nachtisch nach einem deftigen Weihnachtsmarktsnack sind gebrannte Mandeln. Doch so gesund Mandeln pur auch sind, in reichlich Zucker karamellisiert haben sie auch reichlich Kalorien. Eine Tüte mit 100 Gramm gebrannten Mandeln hat etwa 500 Kalorien.

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Die kalorienärmere Alternative:
Auch lecker aber deutlich kalorienärmer sind heiße Maronen. 100 Gramm haben nur etwa 210 Kalorien.

Thüringer Bratwurst mit Brötchen

Eine deftige Bratwurst mit Senf oder Ketchup und einem Brötchen ist für viele Weihnachtsmarktbesucher ein echtes Muss. Denn zu einem süßen Glühwein passt ein herzhafter Snack einfach am besten.

Gut, mit etwa 500 Kalorien ist die Bratwurst eine leichtere Mahlzeit als die Currywurst, die es immerhin auf 680 Kalorien bringt. Nichtsdestotrotz ist das ganz schön viel.

Die kalorienärmere Alternative:
Teilt euch die Bratwurst oder greift zu einem Stück Prager Schinken. Eine Portion von 100 Gramm hat etwa 280 Kalorien. Lasst ihr das Brötchen weg, spart ihr zusätzliche Kalorien.

Schmalzgebäck

Mutzenmandeln und anderes Schmalzgebäck sind ebenfalls beliebte Klassiker auf Weihnachtsmärkten. Denn auch sie werden meist warm serviert und wärmen dadurch ein wenig von Innen.

Doch Vorsicht! Wie der Name verrät, werden diese Spezialitäten in Fett ausgebacken. Dazu kommt reichlich Zucker außen herum, und schon sind es kleine Dickmacher. Gut 420 Kalorien haben 100 Gramm Schmalzgebäck.

Die kalorienärmere Alternative:
Auch hier gilt: Teilt euch die Tüte. Geteiltes Hüftgold ist halbes Hüftgold. Keine Lust zu teilen, dann kauft eine frische Waffel - aber verzichtet auf die Sahne!

Reibekuchen

Heiß, fettig und mit einer großen Portion Apfelmus: Frische Reibekuchen schmecken bei einem Weihnachtsbesuch richtig gut – besonders wenn es kalt ist.

Doch hättet ihr gewusst, dass eine Portion von drei Reibekuchen mit Apfelmus schon 690 Kalorien hat? Schuld sind die Kartoffeln, sie saugen das Fett richtig auf. Dafür sind die Küchlein dann aber auch wunderbar knusprig.

Die kalorienärmere Alternative:
Deutlich kalorienärmer sind Flammkuchen. Die dünne Spezialität aus dem Elsass hat pro Portion nur rund 300 Kalorien.

von der Redaktion

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