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Stiftung Warentest bewertet Multivitaminsaft

Multivitaminsaft klingt gesünder als er wirklich ist. - Stiftung Warentest bewertet Multivitaminsaft
Multivitaminsaft klingt gesünder als er wirklich ist.
Husten, Schnupfen, Heiserkeit - da hilft doch sicherlich ein Gläschen Multivitaminsaft, oder? Falsch gedacht, denn was sich so gesund anhört, ist in Wahrheit eher enttäuschend. Zu diesem Urteil kommt Stiftung Warentest. Sie hat in ihrer Märzausgabe 22 Multivitaminsäfte getestet und befand ganze acht Säfte für „ausreichend“ oder „mangelhaft“.

Der Grund: Es steckt nur selten wirklicher Fruchtsaft in den Flaschen, gerade von den exotischen Früchten werden nur geringe Mengen verarbeitet. Statt frischer Früchte setzen Hersteller im Multivitaminsaft dagegen verstärkt auf synthetische Vitamine. Und sind da deutlich großzügiger als sie auf der Packung angeben. Teilweise hat Stiftung Warentest dreimal so hohe Vitaminmengen im Saft entdeckt, wie auf dem Etikett angegeben waren. Vitamine sind zwar wichtig für unsere Gesundheit, zu viel ist aber auch hierbei nicht gesund. Da durch die normale Nahrung schon Vitamine aufgenommen werden, empfiehlt die Stiftung Warentest maximal ein Glas Multivitaminsaft pro Tag. Mehr kann im schlechtesten Fall der Gesundheit schaden. Auch wer auf seine Figur achtet, sollte Säfte nicht zum Durst löschen trinken. 100 ml Multivitaminsaft (gerade mal ein halbes Glas!) enthalten rund 10 Gramm Zucker. Greifen Sie zur Stärkung Ihres Immunsystems lieber öfter mal zu frischem Obst und Gemüse.

Das sind die Testsieger
Immerhin drei Säfte überzeugten die Stiftung Warentest. Sieger ist der mit 3,99 Euro recht teure "11 und 11 plus" von Rabenhorst. Auf Platz zwei folgt "Amecke Intense Multivitamin" für 1,69 Euro und auf Platz drei der "Fruchtstern Multivitaminsaft" aus dem Netto Marken-Discount für nur 95 Cent.

Saft ist nicht gleich Saft: Achten Sie beim Einkauf auf die Bezeichnung.
Saft ist nicht gleich Saft: Achten Sie beim Einkauf auf die Bezeichnung.
Saft, Nektar oder Saftgetränk?
Multivitaminsaft und Co. sind in Deutschland ausgesprochen beliebte Getränke. Über 38 Liter werden pro Kopf und Jahr getrunken. Achten Sie beim Einkauf auf das Etikett, denn Saft ist nicht gleich Saft. Es gibt den reinen Fruchtsaft, aber auch Fruchtnektar sowie das Fruchtsaftgetränk. Und auch wenn sie alle nach viel Obst und Vitaminen klingen, die Unterschiede sind erheblich.

Fruchtsaft
Steht auf der Verpackung ‚Fruchtsaft‘ dann muss der Fruchtgehalt 100 Prozent betragen. Das heißt, hier wurden wirklich 100 Prozent frische Früchte verarbeitet. Fruchtsaft wird in zwei verschiedenen Formen angeboten: als Direktsaft und als Konzentrat. Direktsaft wird gepresst, abgefüllt und verkauft.

Beim Konzentrat wird dem Saft Wasser entzogen, bis er nur noch etwa ein Sechstel seines Volumens hat. Es bleibt das Konzentrat, das länger haltbar ist und sich besser transportieren lässt. Vor der Abfüllung in Flaschen wird das Konzentrat mit Wasser rückverdünnt. Auf der Packung finden Sie bei solchen Säften den Hinweis „aus Fruchtsaftkonzentraten“. Auch hier werden 100 Prozent Früchte verwendet.

Fruchtnektar
Fruchtnektar wird aus Wasser, Fruchtsaft oder -mark und Zucker hergestellt. Der reine Fruchtanteil muss je nach Fruchtart nur zwischen 25 und 50 Prozent liegen und ist gesetzlich vorgeschrieben. Da eine Zuckerzugabe von bis zu 20 Prozent erlaubt ist, enthalten Fruchtnektare in der Regel mehr Zucker als Fruchtsäfte.

Fruchtsaftgetränk
Wasser, Zucker oder Süßstoff sind die Hauptbestandteile von Fruchtsaftgetränken. Obst findet man nur wenig: Je nach Fruchtart sind nur 6 bis 30 Prozent Fruchtanteil gesetzlich vorgeschrieben.


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> Die wichtigsten Biosiegel auf einen Blick
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db

  

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Veröffentlicht von
am 23/02/2012
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