Hat die OMG-Diät den Wow-Effekt?

Die OMG-Diät ist ein ziemlich verrücktes Konzept. Doch bringt es auch was? - Hat die OMG-Diät den Wow-Effekt?
Die OMG-Diät ist ein ziemlich verrücktes Konzept. Doch bringt es auch was?
"Meine Güte, bist Du aber schlank geworden!" Diesen Satz wollen wir hören, wenn wir einen Raum betreten! Besonders, wenn wir uns wochenlang durch eine Diät gequält haben. Dieser Traum könnte nun wahr werden. Die OMG-Diät von Venice A. Fulton verspricht genau das.

Das verbirgt sich hinter der OMG-Diät

Kaum zu glauben, aber wahr: OMG steht tatsächlich für das englische "Oh my God". Natürlich in Anspielung auf all die Kilos, die man während der Diät verliert. Die OMG-Diät gibt’s in drei verschiedenen Varianten: 'Wave' ist die einfachste, hier wird ein Gewichtsverlust von fünf Kilogramm in sechs Wochen angestrebt. Sieben Kilo sollen es beim Programm 'Blaze' sein und ganze neun bei 'Quake'.

Ganz praktisch: Die OMG-Diät setzt nicht auf eine langfristige Ernährungsumstellung sondern auf den schnellen Gewichtsverlust. Dafür muss man seine Kohlenhydratzufuhr verringern, ein paar Änderungen im Essverhalten vornehmen und regelmäßige Bewegungseinheiten in den Tagesablauf einbauen. Dazu gibt’s ein paar skurrilere Ratschläge wie tägliche Bäder in 15 Grad kaltem Wasser und Luftballon-Aufblasen für mehr Bauchmuskeln.

So funktioniert die OMG-Diät
Perfekt für alle Langschläfer und Frühstücksmuffel: Das Frühstück fällt bei der OMG-Diät aus. Um die Fettverbrennung anzukurbeln, gibt es nur zwei Tassen Kaffee. Schwarz, denn Milch und Zucker stoppen die Fettverbrennung. Direkt auf den Kaffee folgt eine Sporteinheit, die 30 bis 45 Minuten dauern sollte. Was gemacht wird, ist egal. Hauptsache man bewegt sich. Drei Stunden nach der Morgengymnastik gibt es endlich das verspätete Frühstück. Das besteht zum Beispiel aus Naturjoghurt und Obst. Das Mittagessen kommt drei bis fünf Stunden später und besteht ebenfalls aus Eiweiß und Kohlenhydraten. Das Abendessen ist kohlenhydratarm.

Snacks und Zwischenmahlzeiten sind verboten, damit die Fettverbrennung ungestört ablaufen kann. Obst darf auch nur direkt nach den Mahlzeiten gegessen werden. Trockenobst möglichst gar nicht, Äpfel in moderaten Mengen, wegen des hohen Fruchtzuckergehalts.

Regelmäßige Bewegung ist fester Bestandteil der OMG-Diät. Neben dem Frühsport sollte man noch zwei weitere Bewegungseinheiten in den Tagesablauf integrieren, idealerweise vor den Mahlzeiten. Für tolle Bauchmuskeln soll das Aufblasen von Luftballons sorgen. So oft wie möglich pusten und Kinder glücklich machen.

Kleine Abkühlung nach dem Sport gefällig? Täglich sollte man 15 Minuten in 15 Grad kaltem Wasser baden, gerne morgens. Auf die Weise soll der Stoffwechsel so richtig in Schwung kommen und die Fettverbrennung angekurbelt werden.

Die wichtigsten Regel der OMG-Diät auf einen Blick
  • statt Frühstück zwei Tassen schwarzen Kaffee
  • tägliches kaltes Bad von 15 Minuten
  • Morgensport, mindestens 30 Minuten
  • kohlenhydratarme Ernährung
  • keine Zwischenmahlzeiten
  • ausreichend Schlafen

Was kann die OMG-Diät wirklich?
Ob es für ein "Oh mein Gott" wirklich reicht, ist fraglich - doch Abnehmen klappt mit der OMG-Diät auf jeden Fall. Schließlich isst man kontrolliert und treibt viel Sport. Ob die OMG-Diät allerdings so gesund oder sinnvoll ist, ist eine andere Sache. Tipps wie das kalte Bad oder das Luftballon-Aufpusten bringen nicht so viel. Durch das kalte Wasser wird der Stoffwechsel nur minimal angeregt.

Ernährungswissenschaftler sehen den niedrigen Obstverzehr sehr kritisch. Und auch vom Frühstücksverzicht raten sie ab. Gerade morgens benötigt der Körper neue Energie, ansonsten kommt der Heißhunger und man vergreift sich an fettigem und süßem Essen.

Besser ist, man stellt seine Ernährung langfristig um, isst mehr Gemüse, Obst, Vollkornlebensmittel sowie fettarme Milchprodukte. Fast Food, Süßigkeiten und Co. sollten dagegen nur einen kleinen Teil der Ernährung ausmachen.




db

  

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Veröffentlicht von
am 28/07/2013
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