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Trennkost Alltag

   

Bei der Trennkost ist Brot mit Marmelade erlaubt, Wurst als Belag ist verboten. - Trennkost Alltag
Bei der Trennkost ist Brot mit Marmelade erlaubt, Wurst als Belag ist verboten.
Spaghetti ohne Bolognese, Brot ohne Wurst und ein Schnitzel ohne Panade - die Umsetzung der Trennkost fällt im Alltag nicht gerade leicht.

Laut Howard Hay kann man am Morgen zwischen einem eiweiß- und kohlenhydratreichen Essen wählen. Also wahlweise Brot mit Marmelade oder ein Ei mit Würstchen und Speck. Das Mittagessen sollte auf jeden Fall aus dem Eiweißbereich kommen, zum Beispiel ein Stück Fleisch oder Fisch und dazu ein großer Salat. Kartoffeln, Nudeln oder Reis als Beilage fallen allerdings weg. Am Abend dreht sich wieder alles um Kohlenhydrate. Essen Sie beispielsweise eine große Ofenkartoffel mit Quark und Salat oder Brot mit fettreichem Käse und Rohkost.

Zwischen den Mahlzeiten sollten immer etwa vier Stunden liegen. Neben der Trennung von Kohlenhydraten und Eiweiß sollten Sie bevorzugt zu den basenbildenden Lebensmitteln Gemüse, Obst und Salat greifen. Sie sollten etwa 70 Prozent Ihrer Ernährung ausmachen.

Viele Abnehmwillige tun sich mit der Umsetzung der Trennkost im Alltag schwer. Denn klassische Kombinationen beim Mittagessen wie Gulasch mit Spätzle, Fleisch mit Kartoffeln oder Kartoffelsuppe mit Würstchen fallen weg. Auch beim Frühstück und Abendessen muss man aufpassen und geliebte Gewohnheiten verändern. Das typische Wurstbrot ist bei der Trennkost nicht erlaubt und auch ein Ei dürfen Sie nicht zusammen mit Brot und Brötchen essen.

Fazit: Was bringt die Trennkost wirklich?
Dauerhafte Gewichtsreduktion oder großer Humbug? Ernährungswissenschaftler sind sich einig, dass die Haysche Trennkost wissenschaftlich nicht belegt ist. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bestätigt: „Die Theorie hinter der Trennkost ist wissenschaftlich nicht begründbar. Unser Magen-Darm-Trakt ist mit seinen Enzymen so ausgestattet, dass Eiweiß und Kohlenhydrate problemlos gleichzeitig verdaut werden können. Eine verzögerte Verdauung oder sogar ‚Gärung‘ im Darm ist deswegen nicht zu befürchten. Viele Lebensmittel wie zum Beispiel Milch, Getreide und Hülsenfrüchte enthalten sowohl Eiweiß als auch Kohlenhydrate.“ Desweiteren bringt eine basenreiche Kost keine nachweisbaren gesundheitlichen Vorteile. Eine Übersäuerung des Körpers ist beim gesunden Menschen nicht wahrscheinlich, da Puffersysteme den Säure-Basen-Spiegel im Blut regulieren und konstant halten. Die Diät-Erfolge bei der Trennkost erklären sich eher durch einen niedrigen Energie- und Fettgehalt der Kost.

Wirksamkeit hin oder her: die Haysche Trennkost kann als Dauerkost nur empfohlen werden, wenn der Anteil an Getreide deutlich erhöht wird. Auch Milch und Milchprodukte nehmen einen zu niedrigen Stellenwert in der Trennkost ein. "Hier müssten ersatzweise andere calciumreiche Lebensmittel wie Spinat, Brokkoli, Grünkohl oder Mandeln verzehrt werden, um den täglichen Calciumbedarf zu decken", so Antje Gahl von der DGE. Getreide und Getreideerzeugnisse liefern lebensnotwendige Nährstoffe wie B-Vitamine, Folat, Magnesium, Eisen und Selen. Sie kommen in der Hayschen Trennkost deutlich zu kurz.

Antje Gahl empfiehlt: „Wenn Sie Ihre Ernährung schon dauerhaft umstellen möchten, dann stellen Sie Ihren Alltag nicht auf den Kopf, indem Sie auf traditionelle Kombinationen wie Fleisch und Kartoffeln oder Spaghetti und Bolognese verzichten. Die Haysche Trennkost ist im Prinzip eine ballaststoffreiche, überwiegend lakto-vegetarische Kostform. Sie können sich also an der vegetarischen Ernährungsweise orientieren. Wählen Sie zusätzlich zu viel Gemüse, Obst und Salat auch täglich Getreideprodukte, vor allem aus Vollkorn, sowie Hülsenfrüchte. Essen Sie auch Fisch und Milchprodukte und reduzieren Sie den Fleischverzehr auf wenig fettarmes oder gar kein Fleisch. Fettreiche Lebensmittel wie Süßigkeiten sowie Alkohol sollten in Ihrem Alltag nur eine kleine Rolle spielen.“


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Veröffentlicht von
am 09/01/2012
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