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Vegan leben im Selbsttest

Das Vegan-Experiment: Tag 1

Mein Mittagessen: Vegane Gemüse-Bolo mit Nudeln - Das Vegan-Experiment: Tag 1
Mein Mittagessen: Vegane Gemüse-Bolo mit Nudeln
"Vegan leben? Bist Du verrückt?" So die irritierten Fragen meiner verwunderten Mitmenschen. Nein, bin ich nicht. Und erstmal geht's ja auch nur um eine Woche. Kein Grund, sich Sorgen zu machen!

Warum ich das Vegan-Experiment wage? Natürlich spielen da ethische Gründe eine Rolle. Auch ich habe schockierende Dokus über Tierhaltung gesehen. Auch ich weiß, dass man rund 16 Kilo Getreide für die Herstellung von 1 Kilo Rindfleisch benötigt. Aber das allein ist es nicht. Mich stört es, dass ich zunehmend das Gefühl für das verliere, was ich esse. Das Thema Essen läuft bei mir - wie bei so vielen Menschen - quasi "nebenbei". Mir ist nicht mehr bewusst, dass für mein Frühstücks-Ei eine Henne ein Ei legen musste. Höchste Zeit, dass ich mal ein bisschen aufmerksamer und achtsamer mit dem umgehe, was auf meinem Teller liegt.

Vegan leben = eine Woche Verzicht?
Nicht-Veganer denken bei veganer Ernährung oft nur an Verzicht. Kann ich verstehen. Wer vegan lebt, der verzichtet ja nicht nur auf Fleisch und Fisch, also auf alles, was mal gelebt hat. Als Veganer darf man auch keine Produkte essen, die irgendwie aus tierischen Lebensmitteln hergestellt wurden: Eier, Milch, Milchprodukte, Kuchen, viele Süßigkeiten, Eis, Honig. Auch in vielen Fertiggerichten verstecken sich Milch oder Eier. Klingt erst mal hart, aber ganz so schlimm stelle ich mir meine vegane Woche dann doch nicht vor. Es bleiben schließlich jede Menge guter Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Nudeln, Reis und Kartoffeln übrig. Und die vielen extra vegan abgewandelte Sachen wie veganer Käse, Schokolade und Co. All das möchte ich im Laufe der nächsten Woche kennenlernen.

Vielleicht hilft es mir, dass ich seit 15 Jahren Vegetarier bin. Mit plötzlichem Heißhunger auf ein blutiges Steak muss ich nicht rechnen. Trotzdem habe ich ein bisschen Schiss: Mein Schoko-Eis wird mir  fürchterlich fehlen. Und am Wochenende wollte ich eigentlich mit Freunden Crêpes essen gehen. Aber da denke ich jetzt nicht dran. Ich lebe für eine Woche vegan. Und ich ziehe es durch!

Tag 1 als Veganer:
Erstes Frühstück als Veganer. Fast bin ich ein bisschen enttäuscht: Das vegane Frühstück sieht eigentlich aus wie immer. Wie meistens gibt es Joghurt, Haferflocken und einen Apfel. Allerdings steht seit Neuestem ein Soja-Joghurt in meinem Kühlschrank. Den musste ich im nächstgrößeren Supermarkt kaufen, der kleine bei mir um die Ecke führt so was nicht. Ein bisschen nervig, aber ich will nicht meckern. Immerhin gab's die Sojamilch in verschiedenen Varianten (Sojamilch pur, mit Vanillegeschmack, mit extra Calcium und Soja-Reis-Milch.) Außerdem erlebe ich eine erste positive Überraschung: Der Soja-Joghurt schmeckt viel besser, als ich ihn erwartet habe.

Verführung Apfelkuchen ...

Im Büro wartet die erste Herausforderung auf mich. Ein Kollege hat am Wochenende Kuchen gebacken und uns die Reste mitgebracht. Apfelkuchen! Davon würde ich so gern ein Stück essen. Aber direkt am ersten Tag alles hinschmeißen? Geht gar nicht! Ich bleibe stark, ignoriere schweren Herzens den Kuchen und halte tapfer bis zum Mittagessen durch.

Statt Spaghetti Bolognese gibt es für mich eine Gemüse-Bolo mit Sojaschnetzeln. Die nehm ich gern zum Kochen, weil sie rein optisch an Hack erinnern, eiweißreich sind und der Soße eine schönere Konsistenz geben. Sojaschnetzel gibt’s in jedem Reformhaus, aber auch bei den Bioprodukten in der Drogerie.

> zum Rezept: Vegane Bolognese

Mein Fazit: Vegan kochen ist gar nicht so schwer, und bis auf das Stück Apfelkuchen habe ich heute nichts vermisst. Allerdings haben wir ja auch erst Tag 1, lassen wir uns also überraschen, was Tag 2 so bringt ...


> Das Vegan-Experiment Tag 1-7




db

  

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Veröffentlicht von
am 15/07/2013
Die Lesernote:5/5 
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