Endlich mal ein Trend-Teil, das uns auch der Onkel Doktor empfiehlt: Eine Sonnenbrille sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch wichtig, um unsere Augen vor gefährlicher UV-Strahlung zu schützen. Ob zum Sonnen am See, Flanieren in der Fußgängerzone oder Chillen im Park – ohne Sonnenbrille verlässt man am besten nicht das Haus, zumindest tagsüber und wenn keine dicken Wolken die Sonnenstrahlen blockieren.
So finden Sie die perfekte Sonnenbrille
Das Schöne zuerst: Dank des zunehmend lockeren Modediktats braucht man sich nicht mehr etwas aufsetzen, was einem nicht steht, nur weil es cool ist. Cool und angesagt sind inzwischen so viele verschiedene Formen, Farben und Modelle, dass man sich getrost auf das Wesentliche konzentrieren kann: Welche Sonnenbrille passt wirklich zu Ihrem Gesicht – und zu Ihrem Stil.
Hot or not? Ob Tom Ford, Prada oder Carrera, im Trend sind nach wie vor Sonnenbrillenmodelle im Retro-Look. Seit Jahren in und ein Must Have für jeden Sonnenbrillen-Fan: eine Ray Ban. Ob als verspiegelte Aviator-Pilotenbrille oder mit weißem oder rotem (besonders hot!) Rand, Modell Wayfarer, diese Sonnenbrillen machen immer was her, auch wenn man sich inzwischen sicher sein kann, dass man immer Leute trifft, die dasselbe Modell auf der Nase haben. Christina Aguilera und Paris Hilton lieben beispielsweise ihre Wayfarer-Modelle.
Andere Firmen haben natürlich auch Pilotenbrillen und andere Sonnenbrillen-Modelle in Knallfarben. Gewöhnungsbedürftig: „Shutter Shades“, die Kanye West 2007 zum Kult bei Ibiza- und Hip-Hop-Fans machte. Erkennungszeichen dieser Sonnenbrille: ein durchgehendes Plastikgitter.
Ebenso unkonventionell wie ausgefallen sind die Sonnenbrillen des Labels A-Moir, die die Augen mit Spitze oder Schmucksteinen verhüllen und so zu den Lieblings-Sonnenbrillen von Rihanna oder Lady Gaga avancierten.
Ein neuer Metallic-Trend ist die „Franz“ von Mykita, die im zweiten Teil des „Sex and the City“-Films Sarah Jessica Parkers Kultstatus unterstreicht. Oder ist es umgekehrt? Egal!
Total angesagt ist momentan auch das Modell „Nikita“ von Tom Fordmit frechem Sixties-Schwung. Scarlett Johansson hat sie schon und auch die anderen Hollywood-Ladys lieben diese Sonnenbrille.
So finden Sie die richtige Sonnenbrille
Ovale Gesichtsformen können eigentlich fast jedes Modell tragen, Damen mit eckiger Gesichtsform sollten zu einer abgerundeten, auf jeden Fall runden oder ovalen Sonnenbrille greifen. Ein rundes Gesicht wirkt durch eine eckige oder kantige Sonnenbrille schmaler und wird optisch gestreckt, während ein herzförmiges Gesicht mit einer filigranen Brille ohne breite Ränder optimal zur Geltung kommt.
Schwarze Sonnenbrillen sind zu blonden Haaren ein sehr harter Kontrast, weicher wirken Modelle in Braun oder Violett. Eine goldfarbene Sonnenbrille ist toll zur leicht gebräunten Haut. Bunte Sonnenbrillen sollte man nur tragen, wenn man sich auch mit dem Rest seines Outfits Mühe gegeben hat.
Ebenso sollte die Form und der Stil der Sonnenbrille zur Kleidung passen. Die futuristische Ralley-Brille im Space-Design sieht zum Hippie-Blümchenkleid nämlich leider nur albern aus.
Bei allem Fokus auf das Design sollten Sie den Tragekomfort Ihrer Sonnenbrille nicht vergessen. Nicht zu schwer sollte Sie sein und auch bei leichtem Schwitzen und Bewegen nicht verrutschen. Fragen Sie im Laden einmal nach Modellen von Mykita oder ic! berlin. Die deutschen Trendlabels begeistern neben ihrem coolem Design mit enormer Leichtigkeit und sind zudem fast nicht kaputt zu kriegen!
Die Gläser Ihrer Sonnenbrille sollten unbedingt groß genug sein, um Ihr gesamtes Auge zu verdecken, damit möglichst wenig Licht an Ihre Augen kommt. Dabei ist nicht nur die Größe Ihrer Sonnenbrille wichtig, sondern auch die Passform. Deswegen sollte ein neues Sonnenbrillenmodell unbedingt beim Optiker an Ihre Kopfform und Ihr Gesicht angepasst werden, das schützt übrigens auch vor Druckstellen. Viele Optiker bieten diesen Service für Kunden kostenlos an.