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Die richtige Babypflege ist ein umstrittenes Thema. Täglich Baden oder nur einmal wöchentlich? Lieber Waschen als Baden? Was nun richtig und gut für das Baby ist, wurde in den letzten Jahren immer mehr zum Streitthema. Nun liegen mit neuen Studien wissenschaftliche Erkenntnisse vor, die Orientierung und Sicherheit in Sachen Babyhautpflege geben können.
Zum Thema Hautpflege bei Babys gibt es viele Meinungen, aber kaum wissenschaftliche Erkenntnisse. Eltern informieren sich vorwiegend durch Gespräche mit den eigenen Müttern, der Hebamme oder im Internet. Dementsprechend unterschiedlich fallen die Praktiken aus. „Es fehlen international einheitliche Pflegeregeln“, sagt Dr. Natalie Garcia Bartels, Oberärztin an der Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie der Charité − Universitätsmedizin Berlin. „Selbst innerhalb einer Klinik werden manchmal unterschiedliche Methoden praktiziert.“ Die Medizinerin hat an zwei zur Veröffentlichung eingereichten Studien mitgearbeitet, die das Thema Babypflege in Kooperation mit Johnson & Johnson wissenschaftlich beleuchten.
Babyhaut ist nicht gleich Erwachsenenhaut! Bisher gingen Fachkreise davon aus, die Haut eines Kindes sei bei der Geburt, spätestens einige Wochen danach, vollständig entwickelt und benötige somit keine besondere Pflege. Aktuelle Studien widerlegen dies! Denn Untersuchungen ergaben, dass Babyhaut beispielsweise mehr Wasser aufnehmen als die Haut von Erwachsenen. Zudem enthält die oberste Hautschicht bei den Kleinen deutlich mehr Feuchtigkeit. Allerdings verliert Babyhaut auch schneller Wasser und der Anteil natürlicher Feuchtigkeitsbinder ist geringer.
Fazit: Babyhaut nimmt zwar mehr Wasser auf, gibt es aber auch leichter wieder ab als Erwachsenenhaut. Das bedeutet, dass die Barrierefunktion der Haut keineswegs mit der Geburt oder wenige Wochen danach ausgereift ist.
- Aus diesen Erkenntnissen formulierten die Wissenschaftler Pflegeempfehlungen, die wir Ihnen hier auf goFeminin.de vorstellen!
- Außerdem: Expertin Prof. Dr. Blume-Peytavi (Kinderdermatologin) im Interview.
Quelle: Johnson & Johnson GmbH
az
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