|
 Milch abpumpen: Wenn Mama unterwegs ist, kriegt Baby ein Fläschchen © Elodie Details | Viele Stillmütter möchten parallel zum Stillen auch gelegentlich Milch abpumpen, zum Beispiel um:
- etwas ohne das Kind zu unternehmen,
- sich mal ein Glas Wein zu gönnen,
- die übervolle oder entzündete Brust zu entlasten,
- oder dem Papa zu ermöglichen, seinen Sprössling auch einmal zu füttern.
Muttermilch aufzubewahren schenkt der Mutter also etwas Freiraum, denn ohne Abpumpen kann sich eine Stillmama höchstens zwei Stunden Abwesenheit leisten, und das ist beispielsweise für einen romantischen Abend zu zweit schon ziemlich knapp.
Muttermilch aufbewahren ist häufig auch die einzige Lösung für stillende Working-Mum's, die zu weit vom Baby entfernt arbeiten, um es in den gesetzlichen Stillpausen anzulegen.
Stillen und Muttermilch-Fläschchen: der Unterschied
Beim Stillen ist die Muttermilch frisch, hat für das Baby immer die richtige Temperatur und die Brust muss vor dem Anlegen nicht sterilisiert werden. Die Saugbewegung des Babys ist an der Brust und am Fläschchen unterschiedlich, was in den ersten Wochen beim Säugling eine Saugverwirrung auslösen kann (dies wird vermieden, wenn die Muttermilch mit einem Löffel, einem Becher oder einer Pipette verabreicht wird). Außerdem gehen durch die Kälte- und Wärmebehandlung von Muttermilch biologisch wirksame Bestandteile verloren.
Stillen ist also die einfachste und sicherste Ernährung mit Muttermilch und damit generell dem Abpumpen vorzuziehen. Falls Sie jedoch in bestimmten Situationen nicht selbst Stillen können, sollten Sie wissen, wie man Muttermilch richtig aufbewahrt!
PS: Keine Angst, die Liste der Do's und Dont's ist auf den ersten Blick ziemlich lang, aber schon nach ein- oder zweimal Milch abpumpen hat es jede Mutter schnell raus!
von SvH/LC
|