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Stillen

  

Stillen ist die beste Ernährung für Ihr Baby. - Stillen
Stillen ist die beste Ernährung für Ihr Baby.
Stillen
ist die natürlichste Sache der Welt und der optimale Weg, sein Baby zu ernähren.

Die Muttermilch hat alles, was ein Neugeborenes braucht und verändert sich analog zur Entwicklung des Kindes.

Gab es Mitte der 60er Jahre durch die damals aufkommende Flaschennahrung noch Kampagnen gegen das „altmodische“ Stillen, so ist man sich heute über die Vorteile einig: Muttermilch ist gesund, verträglich und nachweislich gut für das Immunsystem des Kindes. Sie schützt vor Durchfall, Verstopfung, Mangelerkrankungen und kann Allergien verhindern. Da man dafür keine Behälter oder Vorkehrungen braucht, ist Stillen praktisch, einfach und sogar umweltschonend. Gestillte Kinder leiden später seltener an Fettsucht und werden weniger zuckerkrank. Stillen spart das Geld für Ersatznahrung, fördert die Bindung zwischen Mutter und Kind und lässt uns Frauen zudem die in der Schwangerschaft gewonnenen zusätzlichen Kilos schneller loswerden.

So weit, so gut, wird das Kind also gestillt, wenn es auf der Welt ist, entscheiden sich heutzutage viele schwangere Frauen. Wenn es nur so einfach wäre! Denn so entspannt es bei manch einer Frau aussieht, erfolgreiches Stillen ist doch nicht selbstverständlich. Ob Schmerzen, zu viel Milch oder zu wenig Milch, es gibt verschiedenste Probleme, die sich beim Stillen ergeben können. Und tatsächlich ist es manchen Frauen wegen medizinischer Gründe nicht möglich, ihr Baby zu stillen. Doch das sind wenigsten, die meisten Stillprobleme lassen sich beheben, wenn wann man ruhig und geduldig an die Sache herangeht, sich ein wenig informiert und sich von einer guten Hebamme beraten lässt.

Wie bei so vielen Dingen, vor allem was Kinderentwicklung angeht, gilt: Informieren Sie sich, aber entscheiden Sie sich für Ihren eigenen Weg und machen Sie sich durch die vielen Ratschläge nicht verrückt.

Es gibt auch beim Stillen kein absolutes Richtig oder Falsch und in anderen Ländern wird vieles anders gehandhabt und die Kinder entwickeln sich genauso gut oder weniger gut, wie hierzulande auch. Wird beispielsweise in Deutschland empfohlen, sechs Monate voll zu stillen, füttert man in vielen Teilen Afrikas schon nach wenigen Wochen Brei aus Getreide, Hirse oder Mais zu. In vielen islamischen Ländern ist es üblich, bereits dem Neugeborenen Zuckerwasser oder Tee zu geben, sowie Milchnahrung zuzufüttern.

Jede Frau sollte auch auf Ihr Gefühl hören und darauf vertrauen, es sagt einem oft genau das Richtige. Scheuen Sie sich aber auch nicht vor Beratung, wenn Sie merken, Ihr Kind wird nicht richtig satt. In Stilltreffs können Sie sich mit Gleichgesinnten austauschen.

Lesen Sie die größten Fehler beim Stillen und wie Sie sie vermeiden!

Lesen und disktuieren Sie außerdem im Forum Stillen und Entwöhnung.




textkern/svh

 
  

Veröffentlicht von Sandra von dem Hagen
am 06/06/2010
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Inhaltsverzeichnis Stillen – kein Kinderspiel
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