Zahnen bei Babys

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Wenn die ersten Zähne kommen

Zahnen bei Babys

  

Zahnen läuft nicht immer problemlos. - Zahnen bei Babys
Zahnen läuft nicht immer problemlos.
Die meisten Eltern kennen es: Plötzlich ist das Baby quengelig, es isst kaum, schläft schlecht und lässt sich schwer beruhigen. Mit dem Zahnen beginnt für viele Säuglinge und deren Familien eine anstrengende Zeit, die oft erst mit dem Durchbruch des letzten Backenzahns ein Ende hat.

Das Milchgebiss
Das kindliche Gebiss besteht aus 20 Zähnen, darunter sind acht Schneidezähne, vier Eckzähne und acht Backenzähne. Das Zahnen kann dauern: Die letzten vier Backenzähne brechen oft zeitversetzt durch - im Alter von zwei Jahren tragen die meisten Kinder ein vollständiges Milchgebiss.

Zahnen: Reihenfolge
Die Reihenfolge beim Zahnen kann von Kind zu Kind unterschiedlich sein.


Bei den meisten Kindern kommen die Zähne in der folgenden Reihenfolge:

  • untere mittlere Schneidezähne
  • obere mittlere Schneidezähne
  • untere äußere Schneidezähne
  • obere äußere Schneidezähne
  • obere und untere vordere Backenzähne
  • obere und untere Eckzähne
  • obere und untere hintere Backenzähne
Wann kommen die Zähne?
Die Zähne bekommt ein Baby nicht erst beim Zahnen, sondern bereits im Mutterleib. Schon während der Schwangerschaft werden im Kiefer des Ungeborenen sogenannte Keime für die einzelnen Zähne angelegt, die Milchschneidezähne beginnen auszuhärten. Bereits die werdende Mutter sollte also auf eine kalziumreiche Ernährung achten, damit das Kind später kräftige Zähne bekommt.

Später wachsen diese Zähne durch den Kiefer, sie schießen ein. Die Zähne sind weiter unter dem Zahnfleisch verborgen. Vielen Kindern macht aber schon das Einschießen der Zähne große Probleme.

Sichtbar wird der erste Zahn bei den meisten Säuglingen mit ungefähr sechs Monaten, wenn er durch das Zahnfleisch durchbricht. Dieser Zeitpunkt kann sehr unterschiedlich sein: Manche wenige Babys kommen bereits mit ersten Zähnen auf die Welt, andere zahnen erst mit einem Jahr.

Probleme beim Zahnen
Der Druck auf den Gaumen, die Schwellung der Schleimhaut und der Durchbruch durch das Zahnfleisch sind für viele Säuglinge und Kleinkinder schmerzhaft. Kein Wunder, dass sie jetzt quengeln und mehr Zuneigung brauchen.

Fieber und Durchfall werden nicht direkt durch das Zahnen ausgelöst, auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält. Die Erfahrung zeigt aber, dass viele zahnende Babys und Kleinkinder gleichzeitig Fieber und Durchfall haben. Dies lässt sich dadurch erklären, dass sie sich alles in den Mund stecken und es dadurch häufiger zu Infekten kommt. Gleichzeitig ist der Körper durch das Zahnen geschwächt und das Immunsystem anfälliger.
Sabbern und Kauen können auf das Zahnen hinweisen.
Sabbern und Kauen können auf das Zahnen hinweisen.


Jedes Kleinkind verarbeitet das Zahnen anders: Während sich die Zähne bei manchen ganz unbemerkt einschleichen, leiden andere schon Wochen, bevor etwas im Mundraum zu sehen ist.

Zahnen: Erste Anzeichen
  • Ihr Kind sabbert verstärkt.
  • Eine Wange ist gerötet und warm, ohne dass Ihr Kind Fieber haben muss.
  • Das Kind steckt gerne Gegenstände oder die Faust in den Mund und kaut darauf herum.
  • Es hat einen wunden Po und dünnen Stuhl oder Durchfall oder auch Verstopfung.
  • Das Zahnfleisch ist an einer Stelle gerötet, vielleicht schimmert ein Zahn schon durch.




svh / textkern

 
  

Veröffentlicht von Sandra von dem Hagen
am 22/10/2010
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Inhaltsverzeichnis Zahnen beim Baby und Kleinkind
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