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Wie oft?

 
Wie oft?

Der Stillrhythmus hängt von der Nachfrage ab. Ihr Baby wird seine Milch reklamieren wenn es Hunger hat und genau die Menge trinken, die es benötigt... Diese Menge kann von der Mutter normalerweise problemlos zur Verfügung gestellt werden, und das fast „nach Maß“. Daher existiert der Milchmangel bei einem Baby im Normalfall nicht. Es kann allerdings gut sein, dass sich Angebot und Nachfrage aufeinander abstimmen müssen.

In den ersten Wochen kann Ihnen der Still-Rhythmus sehr intensiv und anstrengend erscheinen. Das ist normal: Das Verdauungssystem Ihres Babys ist noch nicht ausgereift. Es wird also oft und in kleinen Mengen trinken. Machen Sie sich keine Sorgen wenn Sie an manchen Tagen auf 10 Still-Sitzungen oder mehr kommen... Muttermilch wird sehr schnell verdaut: 20 Minuten genügen bereits. Das ist extrem wenig im Vergleich zu den 4 Stunden Verdauungszeit bei industriell hergestellter Milch.

Auch was die Dauer des Stillen betrifft sollten Sie nicht ständig die Stoppuhr im Auge behalten: Die Dauer der Stillsitzung ist absolut unbedeutend. Das Baby kann im Teiltempo satt werden oder bis zu einer Stunde (oder mehr...) an Ihrer Brust hängen. Wenn ein Säugling sehr hungrig ist tendiert er dazu ich auf die Brust zu stürzen, nach den ersten beruhigenden Zügen aber sein Saugtempo herunterzuschrauben und sich Zeit zu lassen um diesen exklusiven Augenblick mit der Mutter zu genießen. Lassen Sie Ihrem Baby diese Zeit, denn dieser Moment der Näher und der Zärtlichkeit ist extrem wichtig zum Aufbau der Mutter-Kind-Beziehung einerseits, aber auch für die Aufrechterhaltung der Milchproduktion. Denn es besteht eine direkte Wechselwirkung zwischen der Milchnachfrage des Babys und der Milchproduktion der Mutter: Das Stillen führt zur Milcherzeugung.
Resultat: Je mehr ein Baby an Mutters Brust saugt desto mehr Milch wird von dieser produziert. Mutter Natur hat das alles perfekt eingerichtet…




  
  


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Veröffentlicht von der Mama-Redaktion
am 02/05/2008
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