Ferbern – das Richtige für Schlafprobleme bei Kindern?

Die Ferber-Methode gilt als umstritten

   

Ferbern - die Ansätze sind nicht durchweg falsch - Die Ferber-Methode gilt als umstritten
Ferbern - die Ansätze sind nicht durchweg falsch
Stress für das Baby und die Mutter
Das Ferbern als Notfallplan entwickelt wurde und weniger als Allheilmittel, um das Schlafen zu lernen, wird von den meisten Befürwortern des Schlafprogramms vergessen. Heftig umstritten ist auch die Frage, ob Babys damit das Durchschlafen „erlernen“, oder ob sie nicht vielmehr resignieren, wenn sie schreiend alleine gelassen werden.

Fakt ist – ferbern bedeutet Stress, für Mutter und Kind. Die meisten Mütter leiden, wenn sie ihre Kinder schreien hören, und auch im Körper des Babys steigt das Stresshormon Cortisol extrem an. Normalerweise wird der Stresshormonpegel durch die Ausschüttung des Kuschelhormons Oxytocin gesenkt – nicht jedoch, wenn das Baby weiter weinen muss.

Mittlerweile belegen mehrere Studien, dass frühkindlicher Stress dauerhafte negative Veränderungen des Gehirns zur Folge haben kann, beispielsweise ein überempfindliches Stressreaktionssystem. Bei Kleinigkeiten können Kinder dann z. B. mit Angststörungen, Depressionen, Trennungsangst oder Panikattacken reagieren.

Vom Ferbern lernen
Babys brauchen Nähe, brauchen ihre Bezugspersonen, um Sicherheit und Geborgenheit zu fühlen. Weinen und Schreien lassen bedeutet extremer Stress – für das Baby, aber auch die Eltern. Vom der strikten Anwendung der Ferber-Methode (die als solche nicht gedacht war, sondern vor allem Eltern Entlastung bringen sollte, die nahe der totalen körperlichen Erschöpfung stehen) ist abzuraten. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie sich nicht ein paar Tricks und Kniffe vom Ferbern abschauen können. An erster Stelle steht hier ein gemeinsames Abendritual, das einen angenehmen Schlafrhythmus mit Sicherheit unterstützt.








  
 

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  • Teilen lernen: Diese Situation kennt wirklich JEDE Mama (und kann drüber schmunzeln)

Veröffentlicht von der Mama-Redaktion
am 19/11/2009
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