Home / Mama / Baby & Kleinkind / PEKiP, Babyschwimmen & Co.: Welche Förderkurse für Kinder gibt es?

Mama

PEKiP, Babyschwimmen & Co.: Welche Förderkurse für Kinder gibt es?

Jane Schmitt
von Jane Schmitt Veröffentlicht am 25. Februar 2017

Für die Förderung von Kindern gibt es bereits im Babyalter allerhand Möglichkeiten. Aber was ist eigentlich wofür?

Die Förderung eines Kindes kann in den Augen der Eltern gar nicht früh genug beginnen. Habt ihr schon mal vom "Prager-Eltern-Kind-Programm" gehört, wisst aber gar nicht genau, was das eigentlich ist? Ist das gut für die Entwicklung des Kindes? Außerdem wäre es doch schön, wenn die Kleinen zum Babyschwimmen und Turnen gehen oder vielleicht ganz früh eine Sprache lernen. Ach so, musikalisch kann man Kinder ja auch noch fördern... Stopp! Bevor man alles auf einmal möchte, sollte man sich genau überlegen, welche Förderung fürs eigene Kind Sinn macht und worauf man den Fokus legen möchte.

Was ist die beste Förderung für mein Baby? © iStock

Förderung von Kindern: Was ist PEKiP?

Das "Prager-Eltern-Kind-Programm" ist eine Frühförderung für Babys ab vier bis sechs Wochen. Die Gruppentreffen mit anderen Eltern, ihren Babys und einer ausgebildeten Leiterin finden in der Regel einmal pro Woche statt und dauern normalerweise 90 Minuten. Im Kurs sollen Eltern lernen, auf ihr Baby einzugehen und es altersgemäß zu unterstützen – sowohl in der motorischen (z. B. kleine Krabbelhindernisse), als auch in der geistigen Entwicklung (verschiedene Spielsachen etc.).

Übrigens übernehmen einige Krankenkassen die Kosten für einen PEKiP-Kurs, fragt einfach mal nach. Wer weitere Infos sucht, findet diese hier beim PEKiP e.V.

Förderung von Kindern: Babymassage

Eine Massage fördert die Bindung zwischen Eltern und Baby. Ihr bietet eurem Kind wichtigen Körperkontakt und helft ihm, sich selbst besser wahrzunehmen und kennenzulernen. Außerdem unterstützt die Massage die körperliche, geistige und auch seelische Entwicklung.

Die Babymassage könnt ihr sehr gut als tägliches Ritual einplanen. Viele Eltern massieren das Baby vor dem Schlafengehen. Das kann dem Säugling helfen sich richtig zu entspannen und schläft dann auch meist ruhiger. Selbstverständlich könnt ihr die Babymassage auch zu einer anderen Tageszeit durchführen, wenn das besser in den Tagesablauf passt.

Eltern lernen, sich bewusst Zeit für ihr Baby zu nehmen und einen abwartenden, respektvollen Umgang mit ihm zu pflegen, der dem Kind Zeit gibt. Einen Babymassagekurs könnt ihr zum Beispiel bei der Deutschen Gesellschaft für Baby- und Kindermassage finden.

Förderung von Kindern: Eltern-Kind-Turnen

Eltern-Kind-Turnen, oder auch Mukitu (Mutter-Kind-Turnen) soll den Spaß an der Bewegung fördern. Gleichzeitig bietet es die Möglichkeit alles auszuprobieren und auch neue Spielmöglichkeiten zu schaffen. Trampolin, Schwungtuch, Spiele mit Singen oder Fangen, Tanzen und Rhythmusübungen machen die Kursstunden abwechslungsreich, fördern die Eltern-Kind-Beziehung und schulen zusätzlich die Motorik, aber auch soziales Verhalten. Eltern-Kind-Turnen richtet sich in der Regel an Kinder von 1,5 bis etwa 4 Jahren.

Förderung von Kindern: Babyschwimmen

Babyschwimmen schult die gesamte Motorik und Körperkontrolle eures Kindes. Das Wasser stimuliert und massiert die Haut des Babys und der physikalische Druck fördert die Atemfunktion. Auf den Händen der Eltern oder durch den Einsatz von Schwimmhilfen lernt Ihr Kind, sein Gleichgewicht zu balancieren. Beim Babyschwimmen handelt es sich eigentlich um eine spezielle Form der Eltern-Kind-Gymnastik. Besonders Papas bringen sich hier ganz gerne ein – Planschen macht eben allen Spaß!

Das Babyschwimmen schult die gesamte Motorik. © iStock

Ungeborene verbringen bis zur Geburt zwar neun Monate im Fruchtwasser, doch das bedeutet nicht, dass Neugeborene schwimmen können. Übrigens: Säuglinge lernen beim Babyschwimmen keinesfalls schwimmen oder tauchen. Dazu sind erst Kleinkinder in der Lage, die nach und nach die notwendigen motorischen Fähigkeiten entwickeln. Teilnehmen können Babys meist schon ab drei Monaten.

Förderung von Kindern: Musikalische Früherziehung

Ziel der musikalischen Früherziehung ist es, Freude an Musik zu wecken und musikalische Anlagen früh zu entdecken. Musik fördert nachgewiesenermaßen die Kommunikationsfähigkeit der Kinder und hat einen positiven Einfluss auf die Entwicklung von Koordination, Lern- und Sozialverhalten. Die Kurse werden meist für 3- bis 5-Jährige angeboten. Erkundigt euch am besten in der städtischen Musikschule oder beim örtlichen Musikverein.

Förderung von Kindern: Sprachliche Früherziehung

Kinder ab etwa drei Jahren können relativ mühelos eine Fremdsprache erlernen, weshalb die Sprachkurse zur Frühförderung häufig bereits im Kindergarten angeboten werden. Viele Eltern entscheiden sich von vorne herein für einen Kindergarten der komplett auf eine Fremdsprache ausgerichtet ist. Der Unterricht ist spielerisch aufgebaut, der Wortschatz wird meist mit Liedern und kleinen Spielen eingeübt.

von Jane Schmitt

Das könnte dir auch gefallen