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Stillen – kein Kinderspiel

Schmerzen

 

Schmerzen verderben die Lust am Stillen. - Schmerzen
Schmerzen verderben die Lust am Stillen.
Keine Frage: Wunde Brustwarzen können höllische Schmerzen verursachen und wer sich dadurch einfach nicht mehr in der Lage fühlt, weiter zu stillen, braucht sich nicht schämen.

Geben Sie acht: Entzündete Brustwarzen können auch zu einer Brustentzündung führen, die häufig mit Fieber einhergeht. Lassen Sie unbedingt Ihre Hebamme oder einen Arzt einen Blick darauf werfen, wenn Sie dauerhaft Schmerzen oder entzündete Brustwarzen haben.

Zunächst gibt es jedoch einige Wege, die Schmerzen selbstständig zu lindern:
  • Lassen Sie nach dem stillen etwas von der Muttermilch auf den Brustwarzen trocknen.
  • Lassen Sie zwischendurch frische Luft an Ihre Brüste, das fördert die Wundheilung.
  • Benutzen Sie Stilleinlagen, die die Feuchtigkeit aufsaugen und wechseln Sie einen feucht gewordenen BH schnell, damit sich Bakterien nicht vermehren können.
  • Spezielle Stillhütchen können die Schmerzen beim stillen lindern - besprechen Sie dies aber mit Ihrer Hebamme oder einer Stillberaterin, da die Hütchen wiederum Entzündungen fördern können oder Ihrem Kind ein falsches Nuckelverhalten antrainieren. Verwenden Sie Stillhütchen daher immer nur unter Anleitung.
  • Fettcremes, Heilwolle und spezielle feuchte Auflagen können gegen die Entzündung helfen, sollten aber nicht zu häufig verwendet werden.
  • Quarkwickel lindern die Schmerzen und wirken der Entzündung entgegen. Hierfür kühlen Quark auf Stoffstreifen aufstreichen und einige Minuten auf der Brust liegen lassen.




  
  

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Veröffentlicht von der Mama-Redaktion
am 06/06/2010
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