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Welche Nährstoffe sind jetzt besonders wichtig?

 

 - Welche Nährstoffe sind jetzt besonders wichtig?
Ihr Kind „isst“ das, was Sie während der Stillzeit essen! Nährstoffe, die Sie über die Nahrung aufnehmen, geben Sie also über die Muttermilch an Ihr Baby weiter.
Achten Sie darauf, vorwiegend Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte zu essen. Vollkornprodukte, Kartoffeln, Gemüse und Obst gehören darum zur gesunden Ernährung in der Stillzeit unbedingt dazu. Sie enthalten außerdem viele Ballaststoffe, sich positiv auf Ihre Verdauung auswirken. Gegen ein Stück Schokolade hin und wieder ist aber auch nichts einzuwenden.

Achten Sie für eine ausreichende Nährstoffzufuhr auf Folgendes:
  • Eiweiß: Der Eiweißbedarf ist in der Stillzeit um etwa 15 Gramm erhöht. Das ist etwa ein Glas Milch und 250 g Joghurt pro Tag oder auch ein kleines Stück Fleisch (ca. 70 g) extra. Reichlich Milchprodukte, Seefisch und Vollkornprodukte decken den Eiweißbedarf in der Stillzeit ausreichend ab.
  • Jod: Ein Jodmangel kann die Entwicklung Ihres Babys negativ beeinflussen. Nehmen Sie darum genug Jod zu sich, etwa über Seefisch, Meerestiere, Milchprodukte und Produkte mit Jodsalz. In Absprache mit Ihrem Arzt können Sie auch jodhaltige Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, wenn Sie die Jodzufuhr nicht anders decken können. Insbesondere Frauen, die Medikamente für die Schilddrüse einnehmen, sollten den Arzt vorab um Rat fragen.
  • Folsäure: In der Stillzeit benötigen Sie mehr Folat als sonst. Tomaten, Erbsen, Spinat, Kohl, Vollkornbrot, Orangen, Erdbeeren, Weintrauben und Feldsalat haben einen besonders hohen Folatgehalt und sollten darum oft auf Ihrem Speiseplan stehen. Ob Sie zusätzlich ein Folsäurepräparat einnehmen sollten, kann Ihnen Ihr Arzt sagen.
  • Kalzium: Damit Ihr Baby ausreichend Kalzium erhält, um Zähne und Knochen aufzubauen und gesund zu erhalten, sollten Sie schon während der Schwangerschaft reichlich Kalzium zu sich nehmen. Milchprodukte, kalziumreiches Mineralwasser (> 150 mg Kalzium pro Liter) und Spinat oder Brokkoli können diesen Bedarf decken.
  • Eisen: In der Stillzeit haben Sie keinen erhöhten Eisenbedarf. Aus der Schwangerschaft bringen die meisten Frauen aber einen Eisenmangel mit, der in der Stillzeit ausgeglichen werden sollte. Besonders schnell kann der Körper Eisen aus Fleisch aufnehmen. Getreidesorten wie Hafer oder Grünkern, Brot, Spinat oder Karotten enthalten außerdem viel Eisen.
  • Vitamin B12: Ein Vitamin-B12-Mangel ist selten. Wenn Sie sich aber vegetarisch oder vegan ernähren, kann es sein, dass Ihr Baby mit Vitamin B12 unterversorgt wird. Das kann die Entwicklung Ihres Babys negativ beeinflussen. Tierische Produkte wie Fleisch, Eier und Milch sind die Hauptquellen für Vitamin B12.
  • Zweimal pro Woche Fisch: am besten fettreicher Fisch wie Makrele oder Lachs. Denn Fisch enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren, die wichtig für das zentrale Nervensystem und das Immunsystem Ihres Kindes sind. Außerdem senkt Fisch das Allergie-Risiko. Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die drei wichtigsten Vertreter sind DHA (Docosahexaensäure), EPA (Eikosapentaensäure) und ALA (Alpha-Linolensäure). DHA hat dabei eine besondere Rolle: Ernähren sich Mütter in Schwangerschaft und Stillzeit mit ausreichend DHA, kann eine deutliche Verbesserung in der Entwicklung des Kindes bis zum achten Lebensjahr beobachtet werden. Omega-3-Fettsäuren unterstützen die Entwicklung des kindlichen Gehirns und der Augen. Auch in der Stillzeit lautet die offizielle Empfehlung mindestens 200 mg DHA aufzunehmen.




  
  

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Veröffentlicht von
am 18/02/2012
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