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Stillen: Die richtige Ernährung

 

 - Stillen: Die richtige Ernährung
Am wichtigsten ist eine ausgewogene Ernährung - viel frisches Obst und Gemüse, etwas Fleisch und Fisch, Milchprodukte, Vollkornprodukte, Nüsse. Halten Sie sich grundsätzlich an die allgemeinen Regeln einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, diese treffen auch auf die Stillzeit zu.

Es gibt Babys, die mit wundem Po, Blähungen oder Unruhe auf bestimmte Lebensmittel reagieren - aber jedes Baby ist anders. Darum ist es sinnvoll, wenn Sie sich nicht grundsätzlich einschränken. Essen Sie im Rahmen der gesunden Ernährungsregeln, was Sie gerne mögen, und beobachten Sie Ihr Baby genau. Bekommt es regelmäßig einen wunden Po, wenn Sie Zitrusfrüchte essen? Dann lassen Sie diese einmal weg.

Hier ein paar Lebensmittel, die für Babys unverträglich sein können:

  • Zitrusfrüchte: können dem Baby einen wunden Po bescheren
  • Koffein (Kaffee, schwarzer Tee): kann Babys unruhig machen und sollte daher einige Zeit vor dem Stillen und nur in Maßen genossen werden
  • Alkohol: ist in der Stillzeit fast genauso tabu wie in der Schwangerschaft. Ausnahme: Ein kleines Gläschen Alkohol, dass sie mindestens zwei Stunden vor dem nächsten Stillen genießen, ist bis dahin wieder vollständig aus der Muttermilch verschwunden, da diese fortwährend erneuert wird. Aber übertreiben Sie es nicht!
  • Kohl, Erbsen, Bohnen: können Blähungen beim Baby auslösen - viele Babys zeigen aber gar keine Reaktion
  • bestimmten Fischsorten, die häufig mit Schwermetallen belastet sind, z. B. Aal, Heilbutt, Hecht, (Rot)barsch, Thunfisch, Seeteufel, Steinbeißer sowie Meeresfrüchte, sollten wie in der Schwangerschaft gemieden oder nur eingeschränkt genossen werden
  • zu stark gewürzte Lebensmitteln können einen wunden Po zur Folge haben
Auch Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät davon ab, schon im Vorfeld auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten: " Das generelle Verbot von Hülsenfrüchten und blähenden Kohlsorten während der Stillzeit ist nicht gerechtfertigt. Wenn der Säugling unter Blähungen leidet, kann die Stillende testen, ob ein Vermeiden von kritischen Gemüsesorten wie Kohl, Hülsenfrüchten und Zwiebeln eine Besserung bringt.

Auch die häufig für die Stillzeit empfohlene Einschränkung des Obstverzehrs, insbesondere von Zitrusfrüchten, um das Wundwerden zu verhindern, ist nicht sinnvoll. Obst liefert wertvolle Vitamine und darf daher im täglichen Speiseplan nicht fehlen. Tipp: 'Saure' Obstarten zunächst in kleinen Portionen verzehren und die Reaktion des Säuglings beobachten."




  
  

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Veröffentlicht von
am 18/02/2012
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