Stillhütchen, Einlagen & Co
Stillbedarf: Welche Stillhilfen braucht "frau" wirklich?
Überblick in Bildern

Stilleinlagen

 

> Wozu braucht man Stilleinlagen?

Stilleinlagen verhindern unschöne Milchflecken auf der Kleidung © Medela - Stilleinlagen
Stilleinlagen verhindern unschöne Milchflecken auf der Kleidung © Medela

Zwischen den Stillmahlzeiten kann Milch auslaufen. Diese Nässebildung sollte unbedingt vermieden werden, weil sonst Hautreizungen, Brustwarzenrisse und
-schrunden sowie Pilzerkrankungen oder Entzündungen entstehen können.

Die Einlagen saugen die Flüssigkeit auf und verhindern durch einen leichten Druck auf die Brustwarze, dass mehr Milch austritt. Die Brustwarze wird durch das Saugen ohnehin schon strapaziert und sollte zwischen den Stillzeiten möglichst trocken und reibungsfrei gehalten werden. Von den unschönen Flecken mal abgesehen ...

> Was sollte man wissen?

Stilleinlagen werden hauptsächlich von Müttern gebraucht, die einen starken Milchfluss haben. Verwenden Sie am Anfang zwei Packungen Einweg-Stilleinlagen und entscheiden Sie anschließend, ob Sie auf waschbare Stilleinlagen (aus Baumwolle oder Seide) umsteigen möchten. Die Stilleinlagen sollten aus atmungsaktiven Materialien gefertigt sein, um viel Luft an die Brustwarze zu lassen.

Stilleinlagen aus Silikon (LilyPadz)
Zum Schwimmen, für den Sport oder zum Ausgehen gibt es Stilleinlagen aus Silikon, die sich auch unter enger Kleidung nicht abzeichnen, rutschfest haften und somit diskret vor auslaufender Milch und Flecken schützen. Die Brustwarzen werden dabei leicht nach innen gedrückt. Da die Haut nach langem Tragen zur Schweißbildung neigt und die Milchbildung unterdrückt wird, sollten zwischendurch auch immer wieder luftdurchlässige und saugfähige Einlagen getragen werden. Silikoneinlagen können mehrere Monate lang angewendet werden, haften nach der Reinigung mit Wasser und Seife wieder von selbst und sind entschieden günstiger als Einweg-Einlagen.




  
  

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Veröffentlicht von Linda Chevreuil
am 03/08/2010
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