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Kita-Platz-Suche: Ein verzweifelter Vater wendet sich an die Öffentlichkeit

Maike Schwinum
von Maike Schwinum Veröffentlicht am 4. Dezember 2017
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Auf der Suche nach einem Kita-Platz, wendet sich dieser junge Vater mit einem entsetzten Facebook-Post an die Öffentlichkeit.

Einen Platz in einer Kindertagesstätte für den eigenen Nachwuchs zu bekommen, ist schon lange keine Selbstverständlichkeit mehr. Besonders in Großstädten leiden Eltern darunter, dass einfach kein Platz da ist. Mittlerweile wird Eltern sogar geraten, das Kind am besten schon vor der Geburt anzumelden.

Wer das nicht tut, steht - wenn es dann soweit ist - in einem richtigen Konkurrenzkampf mit anderen Eltern. Markus Brandl, ein junger Vater aus Köln, musste diese schmerzliche Erfahrung kürzlich machen. Er schaut sich mit seiner Frau eine Kita für seinen Sohn Paul an und ist so entsetzt über das, was er dort erlebt, dass er seine Erfahrungen in einem Brief an seinen Sohn bei Facebook veröffentlicht:

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Jeder einzelne Kita-Platz ist hart umkämpft, besonders in einer Großstadt wie Köln. Was sich dann bei einer solchen Besichtigung unter den Eltern abspielt, ist beinahe unerträglich, sagt Papa Markus. Der Vater erzählt davon, wie die Elternpaare sich gegenseitig versuchen zu übertreffen und aus einer einfachen Besichtigung ein wahrer Wettkampf um die Gunst der Kita-Leiterin wurde.

"Was läuft hier nur verkehrt?"

Dass es so weit gekommen ist und dass dies unter anderem auch daran liegt, dass Erzieher und Erzieherinnen nicht genug wertgeschätzt werden, macht den Vater sogar "richtig wütend." Damit spricht er vielen Eltern aus der Seele und ruft deshalb auch dazu auf, seinen Beitrag zu teilen.

Denn Markus hofft, dass sich die Situation bessert, dass Erzieher besser bezahlt werden und es dann genug Raum für Kinder gibt, ohne dass sie schon vor ihrer Geburt auf der Warteliste stehen. Der Post des jungen Vaters wurde mittlerweile über 30.000 Mal geteilt und sorgt hoffentlich für mehr Aufmerksamkeit für dieses schwierige Thema.

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