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Daniel Craig im Interview zu 'Verblendung'

Daniel Craig und Rooney Mara bei der Deutschlandpremiere von 'Verblendung' in Berlin. © Sony Pictures - Daniel Craig im Interview zu 'Verblendung'
Daniel Craig und Rooney Mara bei der Deutschlandpremiere von 'Verblendung' in Berlin. © Sony Pictures
Ein gestählter Körper, Muskelberge und Sexappeal pur: Meine Erwartungen an das Interview mit Daniel Craig zu seinem neuen Film 'Verblendung' sind hoch. Wird er sich in bester James Bond-Manier durchs Fenster stürzen und sich noch einen Martini servieren lassen, bevor ich meine erste Frage stelle? Wird er mich umgarnen wie ein Bond-Girl oder eiskalt abservieren? Ich bin nervös. Zum Glück nimmt mir seine wirklich bezaubernde Kollegin Rooney Mara, die in 'Verblendung' Lisbeth Salander spielt, ein wenig die Aufregung.

Die 26-Jährige trägt eine dicke moosgrüne Strickjacke, in der sie, zierlich und klein, zu versinken droht. Ihr erster Pressetermin macht sie sichtlich nervös, sie wippt mit dem Fuß, ihre Hände und Lider flattern ein wenig. Ich frage mich unwillkürlich, wie es dieses schüchterne Mädchen geschafft hat, sich in die taffe Lisbeth Salander zu verwandeln. "Ich habe viel trainiert", sagt Mara. "Zirkeltraining, Kickboxen, das volle Programm. Und ich habe viel recherchiert, war an einer Schule für autistische Kinder zu Gast und habe ein Zentrum für Frauen, die körperliche bzw. sexuelle Gewalt erfahren haben, besucht." Nach den ersten paar Sätzen taut Rooney Mara auf, kommt ins Plaudern und erzählt begeistert von den Dreharbeiten.

Rooney Mara als Lisbeth Salander in 'Verblendung'. © Sony Pictures
Rooney Mara als Lisbeth Salander in 'Verblendung'. © Sony Pictures
Nach hinten zu blicken ist nicht ihr Ding
Damit, dass es sich um eine Neuverfilmung des schwedischen Originals handelt und somit bereits eine andere Schauspielerin vor ihr die Lisbeth Salander gespielt hat (Noomi Rapace), hat Mara kein Problem: "Klar, ich stand unter Druck. Aber ich habe immer versucht, nicht zurück zu gucken, sondern Lisbeth so zu spielen, wie ich sie in meinem Kopf hatte."

Ähnlich sieht das auch Daniel Craig. Der sitzt so plötzlich neben mir, dass ich mir zwischen dem Interview mit Mara und ihm gar keine Gedanken mehr machen konnte, auf welche coole Art er denn nun den Raum betreten wird. Auch Craig ist der Meinung, dass das Team gut daran getan habe, sich an der literarischen Vorlage zu orientieren und nicht an der schwedischen Verfilmung. Von den Büchern der Millennium-Trilogie ist er restlos begeistert. "Wenn etwas ein Bestseller ist, habe ich eigentlich genau deswegen keine Lust, das Buch zu lesen. Doch diesmal war es anders. Ich habe mich am Flughafen dafür entschieden. Es ist ein tolles Buch und es ist vor allem großartig geschrieben!", schwärmt er.

Obwohl er alles andere als muskelbepackt und gestählt ist, sondern sehr leger in Jeans, Longsleeve und Sneakern neben mir sitzt - von James Bond keine Spur - finde ich ihn sehr sympathisch. Er sieht ein wenig älter aus als auf der Leinwand, sein Gesicht ist faltig, Bartstoppeln sprießen und er wirkt ein wenig kränklich. Seinem Charisma tut das aber keinen Abbruch.

Daniel Craig als Journalist Mikael Blomkvist in 'Verblendung'. © Sony Pictures
Daniel Craig als Journalist Mikael Blomkvist in 'Verblendung'. © Sony Pictures
Ein unwiderstehliches Angebot
Während er das Buch gelesen habe, so Craig, habe er schon darüber nachgedacht, wie es wäre, die Rolle des Journalisten Mikael Blomkvist zu übernehmen. Seinen Agenten habe er allerdings nicht sofort darauf angesetzt. Als ihm die Rolle dann aber angeboten wurde, habe er keine Sekunde gezögert: "Das war ein bisschen wie in 'Der Pate'. Ich habe ein Angebot bekommen, das ich nicht ausschlagen konnte", schmunzelt Craig. Seine Augen sind tatsächlich so stechend blau, wie ich sie mir vorgestellt hatte und blitzen, während er lacht. Da ist er doch, der Bond-Charme!

Übrigens: Bei dem unwiderstehlichen Angebot ging es nicht (nur) ums Geld. Daniel Craig ist ein großer Fan von Regisseur David Fincher. Und wenn der bei dem Drehort nicht auf Schweden bestanden hätte, hätte Craig die Rolle auch nicht akzeptiert.

Während ich noch dabei bin, diesen Mann für seine klaren Vorstellungen und seine professionelle Art, Interviews zu überstehen, zu bewundern, ist meine Zeit auch schon abgelaufen. Obwohl ich der amerikanischen Neuverfilmung des schwedischen Originals skeptisch gegenüber stand und mir einen "Schönling" wie Daniel Craig nur schwer als Mikael Blomkvist vorstellen konnte, haben mich beide überzeugt. Verfilmung und Mann. Ich freue mich schon auf den nächsten James Bond. Der kommt nämlich auch bald in die Kinos!

Kinostart: 12. Januar 2012

Sehen Sie hier den Trailer zu David Finchers 'Verblendung':




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jw

  

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Veröffentlicht von
am 13/01/2012
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