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OMG! Was tun, wenn die Familie den Namen deines Kindes nicht aussprechen kann?

Anne Walkowiak
von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 10. August 2017
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Lange haben sie sich Gedanken darüber gemacht, wie ihre kleine Tochter heißen soll. Doch ihr Wunschname kollidierte leider mit den sprachlichen Fähigkeiten der Familie.

Stell dir vor, es gibt da diesen einen Namen, den du so schön findest, dass du schon vor dem positiven Schwangerschaftstest weißt, dass du dein Kind so nennen willst. Und dann ist es soweit, du hast dein Kind unter Schmerzen geboren, es trägt den schönsten Namen der Welt, du stellst es der Familie vor - und dann kann keiner den Namen aussprechen, geschweige denn behalten.

Niemand möchte das erleben und doch ist es Carri Kessler und ihrem Mann genau so ergangen. Als ihre Tochter endlich geboren war, freuten sie sich beide, der Kleinen den Namen Ottilie zu geben. "Ich habe eine Freundin in England, die Ottilie heißt, und der Name ist wunderschön. Seit ich ihn zum ersten Mal gehört habe, wollte ich ihn benutzen", sagt Mama Carrie.

Keiner konnte den Namen aussprechen

Doch die Freude der frisch gebackenen Eltern über ihren einzigartigen Namen währte nicht lange. Schon im Krankenhaus stutzte die Hebamme über den Namen und die Reaktion der Familie war leider ähnlich. "Keiner konnte sich den Namen merken oder aussprechen", erzählt Carrie. "Und ich sagte, 'Aber wenn ihr ihn mit einem britischen Akzent aussprecht, klingt er wirklich gut!' Und die Leute sagten nur, 'Aber du bist aus Maryland.'"

Sechs Wochen nach der Geburt realisierten die Eltern endgültig, dass ihre Namenswahl vielleicht wirklich nicht optimal war, als Carries Großmutter ihnen sagte, dass sie sich den Namen immer noch nicht merken könne. Sie sagte, "Ich weiß einfach nicht, wie ich ihren Namen aussprechen soll. Ich habe im ganzen Haus Post-its, die mich daran erinnern", erklärt Carrie.

"Jedesmal, wenn jemand ihren Namen sagte, zuckte ich zusammen."

Aber nicht nur die Ur-Oma hatte Probleme mit Ottilies Namen, auch der Rest der Verwandtschaft konnte ihn nicht richtig aussprechen. "Jedesmal, wenn jemand ihren Namen sagte, zuckte ich regelrecht zusammen", so Carrie. Also überlegten sie und ihr Mann, was sie tun könnten. Eine Freundin brachte sie schließlich auf die Idee, den Namen der Kleinen ändern zu lassen.

"Und dann dachten wir, 'Das ist so aufregend, dass wir ihren Namen ändern können'", erzählt Carrie. Nach unzähligen Ideen und Vorschlägen, entschieden sich die Eltern schließlich für den Namen Margot. Dabei hatten sie lediglich ein schlechtes Gewissen den Menschen gegenüber, die ihnen personalisierte und mit Namen versehende Geschenke gemacht hatten.

Doch alle Sorge war umsonst, wie Carrie erzählt: "Wir schickten eine Massen-Mail raus in der stand, 'Erinnert ihr euch an Ottilie? Ihr Name ist jetzt Margot.'" Und die Reaktionen darauf waren durchgehend positiv.

Ende gut, alles gut. Aber was wohl die kleine Ottilie Margot später mal dazu sagen wird?

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