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"Ich habe nicht versagt" - Diese Vorher-Nachher-Bilder haben eine wichtige Botschaft

Maike Schwinum
von Maike Schwinum Veröffentlicht am 20. März 2017
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Ihre Botschaft lehrt uns, einfach mal etwas netter zu uns selbst zu sein.

Wir sind von Fitness-Bloggern bei Instagram und Co. vor allem bewundernswerte Vorher-Nachher-Bilder gewohnt, in denen sie sich erst als unglücklich und mollig präsentieren und hinterher strahlen sie fit in die Kamera. Klar, das sind Bilder, auf die man stolz sein kann und die man mit der Welt teilen möchte. Aber es geht auch anders, wie uns die folgende Geschichte beweist.

Die Bloggerin Joanne Encarnacion ist eigentlich ebenso für ihre Posts rund um Fitness und gesunde Ernährung bekannt. Doch kürzlich veröffentlichte die Amerikanerin eine Gegenüberstellung von ihrem Körper, die viele ihrer Follower überraschte.

Links zeigt sie sich im Oktober 2016 und rechts im März 2017. Obwohl sie auf beiden Bildern eine tolle Figur hat, sieht man, dass sie im aktuelleren der beiden Bilder etwas weniger definiert ist. Trotzdem strahlt sie auf dem "Nachher"-Foto. Der Grund? Sie möchte beweisen, dass man sich nicht als Versager fühlen muss, wenn man mal nicht so strikt Sport macht und Diät hält, wie man es eigentlich geplant hatte.

"I am failure for not sticking to consistently training and for not eating as clean as I should have." This is the story I could be telling myself. This is the opinion that could've turn into a fact. I once heard that our reality is largely made up of our perceptions and beliefs, not facts. And that our ideas and theories are based on experiences and opinions, so much so that we start to create stories from these views and judgements. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ So instead of writing a failure story, I chose to look at this set of progress pictures taken a few days ago and tell myself a different story. "Well Jo, you haven't put as much energy into your fitness commitments and IT'S 👌🏾. It doesn't make you less of an example of a strong woman. Since October of last year you were working on recovering from a shoulder injury, rebuilding a marriage that was close to divorce, raising two young women (including an emotional teenager), creating long lasting friendships with women you once felt unworthy to be around, and most importantly going back to school to start a career in health and life coaching that you've been day dreaming about for almost 2 years. Living a HEALTHY LIFE means nourishing all the areas that make you whole. Your fitness is just a part of that. You're a bad ass Jo and you have what it takes to get your groove back. Other areas in your life needed your energy more than you needed to focus on leaning out." ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ The chatter in your head will try to find meaning in it because this obstacle is clearly telling you that your dream isn’t supposed to happen. Remind yourself that society has romanticized a concept of what beauty, fitness, and loving yourself looks like. The power to define what beauty means to you is within you. You are the source of your reality. You are the creator of your story. On this part of #therefinedcollective we're talking about "Loving Yourself in the Skin You're In" and on www.gofitjo.com I've shared 6 very powerful things to do when you're beginning to feel the resistance in loving yourself. #linkinbio ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #TheRefinedCollective series was written in collaboration with several incredible women sharing their positivity and light to the 🌎.

Ein Beitrag geteilt von JOANNE ENCARNACION (@gofitjo) am 14. Mär 2017 um 14:06 Uhr

"Ich habe versagt, weil ich nicht konsequent Sport treibe und mich nicht so gesund ernähre, wie ich es eigentlich sollte."

Diese Worte habe ich mir immer wieder gesagt. Diese Worte hätten wahr werden können. Ich habe mal gehört, dass unsere Realität hauptsächlich aus Wahrnehmung und Glauben besteht, nicht aus Fakten. Und dass unsere Ideen und Theorien auf Erlebnissen und Meinungen basieren, so sehr, dass wir Geschichten aus diesen Ansichten und Beurteilungen stricken.

Statt also eine Versagens-Geschichte zu schreiben, habe ich mich dazu entschieden, diese Vorher-Nachher-Bilder anzuschauen und mir selbst eine andere Geschichte zu erzählen.

"Jo, du hast nicht so viel Energie in deine Fitness-Pläne gesteckt und das ist in Ordnung. Es macht dich nicht zu einer weniger starken Frau. Seit Oktober letzten Jahres hast du dich von einer Schulter-Verletzung erholt, eine Ehe wieder aufgebaut, die kurz vor der Scheidung stand, zwei junge Frauen großgezogen (inklusive eines emotionalen Teenagers), langanhaltende Freundschaften geschlossen mit Frauen, denen du dich einst unterlegen gefühlt hast, und vor allem bist du wieder in der Schule und willst die Karriere im Gesundheits-Coaching beginnen, von der du seit 2 Jahren träumst. Ein gesundes Leben zu leben bedeutet alle Bereiche zu pflegen, die dich ausmachen. Deine Fitness ist nur ein Teil davon. (...)"

Joannes Botschaft ist absolut richtig: Wir dürfen uns selbst nicht dafür fertig machen, wenn wir mal nicht so konsequent sind, wie wir es gerne wären. Es ist völlig legitim seinen Körper mal ruhen zu lassen, um sich stattdessen um andere Bereiche des Lebens zu kümmern. Das darf nicht unser Selbstwertgefühl oder die Art, wie wir uns selbst empfinden, beeinflussen.

Fans und Follower der Bloggerin sehen das offenbar ganz genau so. Tausende von ihnen reagierten positiv auf ihre Botschaft, stimmten ihr zu und lobten sie für die ehrlichen Vorher-Nachher-Bilder.

Wir alle sollten uns mal ein Beispiel an Joanne nehmen und lernen, etwas netter zu uns selbst zu sein. Oder wie seht ihr das?

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