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Echte Frauen sehen nicht alle gleich aus: Diese Kampagne beweist, wie schön Vielfalt ist

Maike Schwinum Veröffentlicht von Maike Schwinum
Veröffentlicht am 15. Juli 2015

Groß, klein, kurvig, schlank, alt oder jung - SO sehen Frauen aus.

Wir Frauen sehen nicht alle gleich aus - und das ist gut so! Doch leider wird in den Medien oft nur eine Form der Frau dargestellt: das schlanke, strahlend schöne Model. Eine australische Künstlerin namens Amy Herrmann will genau das jetzt ändern. Und zwar mit ihrer Fotokampagne 'Underneath we are...' (auf Deutsch: 'Unter all dem sind wir...'). Dort möchte sie Frauen in einem anderen Licht darstellen, als es die Werbung bisher getan hat.

​Die Message der Kampagne lautet: "Unter all dem sind wir... jung, dick, groß. Wir sind transsexuell, dünn, körperlich eingeschränkt. Wir sind Mütter, wir sind klein, haben Narben und sind alt. Wir sind die vielen Bezeichnungen, die die Gesellschaft für uns geschaffen hat. Aber was, wenn ich dir sagen würde, dass wir unter all dem... Frauen sind."

Frauen überall auf der Welt tun sich schwer, sich selbst zu akzeptieren. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass einem die Werbung, das Fernsehen oder die Modeindustrie immer nur das schlanke Model vorsetzt. Und genau dagegen möchte die Künstlerin Herrmann mit ihrem Fotoprojekt vorgehen. Das Ziel ist es, insgesamt 100 Frauen in Unterwäsche zu fotografieren und sie völlig ohne Retusche zu präsentieren. Um das Projekt umzusetzen, sammelt die Australierin momentan Spenden über eine Fundraising-Seite.

"Ich möchte, dass die Fotos einen ähnlichen Stil haben, wie die Bilder, die wir in schicken Magazinen oder auf Plakaten sehen", erklärt Herrmann. Dabei soll es nur einen entscheidenden Unterschied geben: Die körperliche Vielfalt der Models. Denn sie haben alle ganz andere Körper und zeigen offen ihre Dehnungsstreifen, Narben, Muskeln, Fettpölsterchen, Haare und alles, was sie ausmacht.

Bisher haben sich schon mehr als 300 Frauen von überall auf der Welt für das Projekt angemeldet. Auch die Spendensammlung läuft super und es sind schon über 3.000 Dollar für die Kampagne zusammengekommen. Macherin Herrmann ist überglücklich über den bisherigen Erfolg des Projekts. Sie hofft, am Ende ein großes Buch mit allen Bildern veröffentlichen zu können.

Mehr Informationen über das Projekt gibt es auch auf seiner Facebook-Seite.

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