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© Facebook / Shanna Logan Photography
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Im 6. Monat verliert sie ihren Ehemann - doch dank dieser Bilder ist er bei ihr

Maike Schwinum
von Maike Schwinum Veröffentlicht am 10. August 2017
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In diesen wunderschönen Bildern hat die werdende Mutter ihren Ehemann noch immer an ihrer Seite.

Amanda und Jesse Synder schwebten im Frühjahr 2017 auf Wolke Sieben. Sie hatten im März geheiratet und erwarteten ihr langersehntes erstes Kind. Jesse tat alles für seine Frau und wich auch während der schwersten Zeit ihrer Schwangerschaft nicht von ihrer Seite. Bis alles ein jähes und tragisches Ende nahm...

Am 27. Mai 2017 verlor Jesse sein Leben bei einem tragischen Unfall. Er fällte zusammen mit seinen Eltern Bäume auf dem Grundstück seiner Familie und wurde von einem schweren Ast getroffen. Amanda war zu dem Zeitpunkt im 6. Monat schwanger und für sie brach eine Welt zusammen.

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Ein emotionales Fotoshooting

Als es also an der Zeit war, Schwangerschaftsfotos zu schießen, wollte Amanda ihren Jesse trotz seines viel zu frühen Todes dabei haben. Ihr kam die Idee, ihren Ehemann im Nachhinein digital in die Aufnahmen einfügen zu lassen. Die Fotografin Shanna Logan war sofort Feuer und Flamme für die rührende Idee.

Während des Shootings erzählte Amanda von Jesse und ihrem ungeborenen Söhnchen. "Während sie sich öffnete, könnte ich fühlen, was sie durchmachte", erzählt Fotografin Shanna. "Der Schmerz, der Verlust, aber auch die Freude über ihr zukünftiges Mutterglück."

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Die wunderschönen Bilder, die bei dem Fotoshooting entstanden, wird Amanda wohl für immer in Erinnerung behalten. "Die Bilder zeigen meine Liebe für ihn und wie sehr ich meinen besten Freund und Seelenverwandten vermisse", so Amanda im Gespräch mit der 'Huffington Post'. "Ich war nicht in der Lage, ihn an meiner Seite zu haben, aber er war im Geiste bei uns - und das symbolisieren diese Bilder."

"Mein Sohn ist das größte Geschenk"

Am 2. August 2017 brachte Amanda dann ihren Sohn, den kleinen Jameson, auf die Welt. Es war ein wunderschöner und doch so trauriger Tag für die Mutter, ohne ihren Partner und den Vater ihres Kindes. Besonders als Baby Jameson wegen unerwarteter Komplikationen ein paar Tage länger in der Klinik verbringen musste, hätte Amanda ihren Jesse sicher gebrauchen können.

Doch am Ende konnten Mutter und Sohn das Krankenhaus putzmunter und gesund verlassen. Außerdem hatten die beiden stets viele Freunde und Familie an ihrer Seite, die sie unterstützten.

Dank Jameson hat Amanda immer ein Teil von Jesse bei sich, wie sie selber sagt. "Mein Sohn ist das größte Geschenk, was Jesse mir hätte hinterlassen können", so die frischgebackene Mama. "Er hat dieses Lächeln, das genau so aussieht wie das seines Vaters. Wenn ich auf ihn runterblicke und es sehe, sehe ich meinen Ehemann."

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