Preisverleihung

Gewinner Berlinale 2011

Sareh Bayat & Sarina Farhadi wurden mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. © Sipa - Gewinner Berlinale 2011
Sareh Bayat & Sarina Farhadi wurden mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet. © Sipa
Die Gewinner der Berlinale 2011, jetzt stehen sie fest! Große Ehre für Iran beim krönenden Abschluss der 61. Berlinale: Mit seinem Film 'Nade and Simin - A Seperation' gewann der iranische Regisseur Asghar Farhadi den goldenen Bären 2011 für den besten Film. Für Farhadi und sein Team hagelte es aber nicht nur Gold, sondern auch Silber. Die weiblichen und männlichen Hauptdarsteller bekamen jeweils den Silbernen Bären zugesprochen, unter ihnen unter anderem Sareh Bayat und Sarina Farhadi. Im Mittelpunkt von Fahadis Beziehungsdrama 'Nade and Simin' steht eine Familie, deren einst harmonisches Miteinander zerbricht, weil der Mann sich - entgegen seiner eigentlichen Pläne - plötzlich weigert, mit seiner Familie das Land für ein besseres Leben zu verlassen.

Zwei Preise für deutsche Filmkunst
Und auch die Deutschen gingen nicht leer aus. Regisseur Ulrich Köhler konnte für seinen Film 'Schlafkrankheit' den Silbernen Bären für die beste Regie einheimsen.
Andres Veiel bekam den Alfred-Bauer-Preis, der in Erinnerung an den Gründer des Festivals  erinnert, für seinen Film 'Wer wenn nicht wir'. In Veiels Spielfilm geht es um die Ursprünge des Terrororismus und der RAF in Deutschland.

Der Silberne Bär für das beste Drehbuch ging nach Albanien für den Film 'The Forgiveness of Blood'. Den Preis nahmen die Drehbuchautoren Joshia Marston (auch Regisseur) und Andamion Muratj entgegen. Ein weiterer Silberner Bär ging nach Mexiko für die Koproduktion 'El Premio'. Wocjciech Staron aus Polen  erhielt ihn für die beste Kameraführung, Barbara Enriquez für ihr Szenebild.

Der Deutsche Andres Veiel bekam den Alfred-Bauer-Preis. © Sipa
Der Deutsche Andres Veiel bekam den Alfred-Bauer-Preis. © Sipa
Die Bären in der Kategorie 'Bester Kurzfilm'
Im Bereich Kurzfilme ging ein Silberner Bär nach Südkorea an die Regisseurin Yang Hyo-joo für 'Broken Nights'. Der Goldene Bär in dieser Kategorie unter 25 Mitstreitern an Park Chan-wook und Park Chan-kyong für 'Night Fishing' verliehen, die ebenfalls aus Südkorea stammen.

Der kanadische Filmemacher Andrew Okpeaha MacLean heimste einen Bären in der Kategorie 'Bester Erstlingsfilm' (First-Feature-Award) für seinen Film 'On the ice' ein.
Besondere Erwähnung fand der Film 'Fragen an meinen Vater'. der von Konrad Mühe stammt und von dessen Vater Ulrich Mühe handelt.

Der Große Preis der Jury, einer begehrtesten Preise überhaupt, ging an 'The Turin Horse', bei dem der Ungare Béla Tarr Regie führte. Im Zentrum des Schwarz-Weiß-Films steht die Apokalypse.

Durch den Galaabend im Berlinale-Palast am Potsdamer Platz führten Dieter Kosslick  und Anke Engelke als Moderatoren. Unter den Gästen gaben sich die Stars und Sternchen der nationalen und internationalen Filmwelt die Klinke in die Hand, unter ihnen auch Armin Mueller-Stahl, der den Goldenen Ehrenbären erhielt.




jw

  

Veröffentlicht von
am 21/02/2011
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