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Hanna Winter: Rezension 'Stirb'

'Stirb' ist der zweite Thriller der Autorin Hanna Winter. © Ullstein - Hanna Winter: Rezension 'Stirb'
'Stirb' ist der zweite Thriller der Autorin Hanna Winter. © Ullstein
Worum geht’s?
Sie sagen, er sei gefährlich. Sie sagen, du sollst fliehen. Doch er findet dich, wohin du auch gehst ... Gerade hat sich Lara Simons ihren großen Traum vom eigenen Café erfüllt, da wird sie in einer dunklen Nacht brutal überfallen. Sie entkommt in letzter Sekunde. Was Lara nicht weiß: Der Täter kennt sie. Von früher. Und er kannte ihre Mutter. Lara flüchtet mit ihrer kleinen Tochter von Berlin auf die Insel Rügen. Aber der Killer holt sie ein, und dieses Mal hat er kein Erbarmen ...

Sie werden dieses Buch lieben, wenn …
Sie auf puren Nervenkitzel stehen und auf der Suche nach einer Lektüre sind, die Sie vor lauter Spannung so richtig fesselt. Langeweile? Seiten überspringen? Nicht bei diesem Thriller! Tipp: Packen Sie sich besser noch ein zweites Buch in den Urlaubskoffer. So schnell, wie Sie dieses Buch verschlungen haben, können Sie gar nicht gucken.

Sie werden dieses Buch nicht mögen, wenn …
Sie ein Angsthase sind. Wenn Sie sich dazu noch ungern alleine zu Hause aufhalten, nachts bei den leisesten Geräuschen direkt in Panik verfallen und vor lauter Herzklopfen kein Auge mehr zubekommen, dann sollten Sie diesen Thriller besser nicht lesen. Schon gar nicht als kleine Bettlektüre! Falls Sie Rosamunde-Pilcher-Anhängerin sind, wird Sie dieses Buch ebenfalls nicht erfüllen. Statt Liebeswirren erwartet Sie nämlich ein mörderisches Versteckspiel.

Lieblingsstelle:
Lara Simons hat sich schweren Herzens dazu entschieden, an einem Zeugenschutzprogramm teilzunehmen. Die letzte Nacht in ihrem alten Leben wird für sie zum Alptraum:

Dann war es wieder still. So still wie es in einer lauen Sommernacht mitten in Berlin eben sein konnte. Kopfschüttelnd ging Lara wieder hinein. Sie wollte die Balkontür gerade schließen, da vernahm sie ein leises Knacken hinter sich. Sie war nicht allein. Lara stockte der Atem. Er war in ihrer Wohnung. In ihrem Wohnzimmer. War direkt hinter ihr. Im fahlen Spiegelbild der offenen Balkontür tauchten die Umrisse einer breitschultrigen Gestalt mit Baseballkappe auf, die jetzt direkt von hinten auf sie zugeschnellt kam. Doch ehe Lara reagieren konnte, hatte er sie rücklings zu Boden geschleudert.

Ihr Handy schlitterte unter die Couch, als er ihr mit einer kleinen Dose etwas ins Gesicht sprühte, das wie Säure in ihren Augen brannte. Lara schrie vor Schmerz. Schrie vor Angst. Schrie um ihr Leben, während sie blind und voller Panik auf allen Vieren durch das dämmrige Wohnzimmer krabbelte, um sich zwischen Emmas herumliegenden Spielsachen zum Kamin vorzukämpfen. Wenn sie es zum Schürhaken schaffte, dann - plötzlich packte er sie beim Genick und zerrte sie zurück wie eine ungehorsame Hündin. Lara rollte sich auf den Rücken und trat wie wild um sich. Der Mann warf sich mit seinen Knien auf ihre Rippen, drückte ihr mit einer Hand den Mund zu, mit der anderen riss er ihren Morgenmantel auf. Ihre Schreie erstickten unter seiner kräftigen Hand, während sie um sich schlug ..."

Fazit:
Ein skrupelloser Serienmörder, wehrlose Opfer, die Polizei tappt im Dunkeln. Eigentlich kein besonders einfallsreiches Thema für einen Thriller. Einfallsreich ist dagegen, wie Hanna Winter es umsetzt. Überraschendes Ende inbegriffen. In einem flüssigen Schreibstil schildert die Autorin auf 352 Seiten das Geschehen zum einen aus der Sicht des Opfers Lara Simons, zum andern aus der Sicht des Täters. Mit Hilfe von Zeitsprüngen werden die Beweggründe für das Morden von Seite zu Seite ersichtlich. Nach und nach fügen sich so die Puzzleteile zusammen.

Durch ihre detaillierten Beschreibungen schafft es Hanna Winter, dass man sich beim Lesen fühlt, als wäre man mitten im Geschehen. Kopfkino vom Feinsten. Aber: Manchmal möchte man lieber gar nicht ganz nah dabei sein - zu nervenaufreibend. Das liegt wiederum nicht daran, dass der Thriller extrem blutig ist, sondern daran, dass sich beim Lesen eine Art Grundspannung aufbaut.

Im Großen und Ganzen bleibt die Handlung realistisch. Könnte alles tatsächlich so passieren. An einigen Stellen drückt man ein Auge zu - da fügen sich die Zufälle einfach zu gut zusammen. Abgesehen von dieser Kleinigkeit ist der Thriller aber absolut lesenswert. Hanna Winters erster Thriller 'Die Spur der Kinder' landete auf Anhieb in den Bestsellerlisten. 'Stirb' hat dazu ebenfalls das Potenzial.

'Stirb' von Hanna Winter erscheint am 12. August 2011 bei Ullstein. Auf vorablesen.de können Sie schon jetzt in das Buch reinlesen und eine Rezension schreiben.

Hier können Sie das Buch kaufen:
Hanna Winter 'Stirb'




Katharina Lindner

  

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Veröffentlicht von
am 18/07/2011
Die Lesernote:4.8/5 
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