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Hugh Jackmann: Interview zu Real Steel

  

Hugh Jackman in 'Real Steel' mit seinem Filmsohn Max. © Disney - Hugh Jackmann: Interview zu Real Steel
Hugh Jackman in 'Real Steel' mit seinem Filmsohn Max. © Disney
Eigentlich stehe ich Männern, von denen alle behaupten, sie seien wirklich unglaublich attraktiv und dann auch noch nett, erst einmal skeptisch gegenüber. Ich ordne sie dann entweder in die Kategorie ‚langweiliger Schönling‘ oder ‚der nette Typ von nebenan‘ ein. Und die sprechen mich beide nicht wirklich an. Hugh Jackman war in meiner Phantasie eine ungünstige Mischung aus beiden Männerkategorien. Ein fataler Irrtum, wie sich sehr schnell herausstellt, als ich ihn in München zum Interview treffe. Denn Hugh Jackman ist nicht nur attraktiv und nett, sondern auch ein vorbildlicher Vater und Ehemann. Ein ganzer Kerl eben, ein richtiger Mann, wie man ihn heute nur noch selten findet. Was für eine Mischung!

Hugh Jackman liest seinem Sohn Geschichten vor
Sein elfjähriger Sohn, erzählt er im Interview, lasse sich von ihm jeden Abend eine Geschichte vorlesen. Ab und zu sei auch ein Drehbuch dabei. So auch das zu seinem neuen Film ‚Real Steel‘. "Ich hatte das schon einmal mit einem Drehbuch versucht, aber das war ihm nach zwei Seiten zu langweilig!" Hugh Jackman schmunzelt vor sich hin. Bei 'Real Steel' wollte sein Sohn mehr von der Geschichte hören. Und das, obwohl sie von Robotern handelt - eigentlich ungewöhnlich für einen Jungen, der, wie sein berühmter Vater erzählt, am liebsten in der Natur ist, jeden Baum mit Namen nennen kann und gern gärtnert.

Hugh Jackman bringt dem Roboter 'Atom' das Boxen bei. © Disney
Hugh Jackman bringt dem Roboter 'Atom' das Boxen bei. © Disney
Doch wer den Film gesehen hat, den wundert das nicht wirklich. 'Real Steel' ist ein Film über Boxkämpfe und Roboter. Dazu kommt allerdings eine geballte Portion Tragik und ganz viel Gefühl. "Mich hat es sehr berührt, als ich den Film zum ersten Mal unter lauter anderen Zuschauern gesehen habe", erzählt Jackman. "Das ist nicht einfach nur ein plumpes Action-Spektakel, sondern ein Film, der von Selbstfindung und vom Wiedergutmachen handelt. Von einer zweiten Chance." Ich muss zugeben: Er sieht gut aus, er hat eine wundervolle Stimme und reden kann er auch noch. Dass da nicht nur sein elfjähriger Sohn begeistert ist, sondern auch ich - wen wundert das noch? Doch zurück zum Film:

Sein neuer Film 'Real Steel' ist mehr als Roboter-Action
'Real Steel' spielt in der nahen Zukunft: Charlie (Hugh Jackman) war einst ein erfolgreicher Profi-Boxer, bis High-Tech-Roboter die Menschen im Ring ablösten. Jetzt schlägt er sich als kleiner Promoter mit selbstgebauten Robotern in Undergroundkämpfen mehr schlecht als recht durch. Seine einzige Unterstützung: Bailey (Evangeline Lilly), die hübsche Tochter seines ehemaligen Trainers. Charlies unabhängiges Leben scheint vorüber, als
Charlie und Max feuern 'Atom' im Ring an. © Disney
Charlie und Max feuern 'Atom' im Ring an. © Disney
sein elfjähriger Sohn Max unerwartet bei ihm auftaucht. Nach dem Tod seiner Mutter muss Max nun mit seinem Vater, der sich nie für ihn interessiert hat, auf Tour gehen. Das Schicksal gibt Charlie und Max aber eine neue Chance: Es spielt ihnen mit ‚Atom‘ einen Roboter mit einzigartigen Fähigkeiten in die Hände, der der neue Star der Roboter-Box-Szene werden könnte. Gemeinsam bauen und trainieren sie den perfekten Kämpfer für den neuen High-Tech-Sport und wachsen dabei zu einem unschlagbaren Team zusammen.

Das Konzept von Gefühlskino gepaart mit Muskeln und Technik, das sich Regisseur Shawn Levy ('Nachts im Museum') ausgedacht hat, geht voll auf. "Shawn ist ein toller Typ", schwärmt Jackman. "Ich musste sogar kurz weinen, als ich den Film angeschaut habe. Anfangs fühlt man mit Vater und Sohn, am Ende sogar mit dem Roboter. Verrückt!" Auch mir ist bei dem Film das ein oder andere Tränchen über die Wangen gekullert. Und das in einem Film, in dem 900 Kilogramm schwere Roboter aufeinander einprügeln. Das kann nicht nur am guten Plot liegen. Da hat doch Hugh Jackman seine Hand im Spiel!

> Auf Seite 2: Warum Hugh Jackman beim Thema Liebe lieber pessimistisch ist




Julia Windhövel

 
  

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Veröffentlicht von
am 02/11/2011
Die Lesernote:5/5 
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