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Niko - Ein Rentier hebt ab
Barbara Schöneberger im Interview

Im Interview: Barbara Schöneberger über Pläne und Privates

   

Niko und seine Freunde müssen vor einem Rudel Wölfe flüchten. © Universum - Im Interview: Barbara Schöneberger über Pläne und Privates
Niko und seine Freunde müssen vor einem Rudel Wölfe flüchten. © Universum

Sie haben jetzt schon öfter Filme synchronisiert. Gibt es eigentlich auch Bestrebungen in Richtung Kino?
Ja, klar. Aber man muss es natürlich auch können. Das ist schon noch einmal etwas anderes, als sich hinstellen und synchronisieren. Ich finde auch das Singen vergleichsweise einfach im Vergleich zur Schauspielerei. Jeder der schon mal vor einer Kamera stand und sich ungezwungen unterhalten sollte, der hat gemerkt, wie schwer es ist, einfach gut, authentisch und glaubwürdig zu agieren. Ich habe da wirklich Respekt davor. Aber das wäre schon noch was, was ich angehen könnte.
Gibt es etwas, was Sie überhaupt nicht können?
Oh ja, ich kann eigentlich das meiste gar nicht. Aber das versuche ich natürlich, zu überspielen. Ich kann zum Beispiel überhaupt nicht gut schnell laufen. Das würde ich aber total gerne können. Ich habe aber auch nicht die körperliche Veranlagung, die es mir leicht macht, schnell zu rennen.
Wie ehrgeizig sind Sie?
Wenn man gemocht werden will, strengt man sich halt auch an. Ich sage immer, dass ich nicht besonders ehrgeizig bin, aber mein Umfeld behauptet das schon. Ich versuche mich schon zu disziplinieren, fliege z. B. grundsätzlich nach einer Show mit dem ersten Flug zurück. Man kann ja nicht nur in großen Limousinen durch die Stadt fahren und schöne Kleider tragen und dann immer sagen, man ist zu müde. Irgendwo muss man ja auch mal Schmerzen empfinden. Ich quäle mich bewusst durch manche Sachen hindurch, indem ich mir selber Bedingungen schaffe, die unangenehmer sind, als sie sein müssten. Ich finde das wichtig, um nicht in einen „Dolce fa niente-Modus“ zu verfallen, aus dem man dann nicht mehr rauskommt.
Sie wirken sehr positiv. Gibt es Momente, in denen Sie auch ein richtiger Pessimist sind?
Nö, eigentlich nicht. Aber dazu gab es auch noch keinen Anlass. Ich habe bisher eigentlich immer Glück gehabt und noch keine wirklich schlimmen Sachen in meinem Leben erlebt. Aber auch ich habe natürlich schon einige berufliche Rückschläge hinnehmen müssen, wo vielleicht andere gesagt hätten: „Jetzt schmeiß ich hin!“
Sie arbeiten sehr viel. Haben Sie trotzdem Zeit für sich und Ihren Partner?
Ich nehme mir meine Freizeit. Ich blocke mir auch eisenhart manche Wochenenden, wo ich nicht arbeite. Aber wenn dann halt ein Job reinkommt, den ich nicht ablehnen kann, dann muss das Privatleben auch mal zurückstecken. Dafür höre ich einfach früher auf zu arbeiten in meinem Leben. Dann habe ich nur noch Privatleben - was ja auch fürchterlich ist.
Man muss immer eine Sehnsucht nach dem haben, was man gerade nicht hat. Dann bleibt man lebendig. Fürchterlich, wenn man jeden Wunsch erfüllt hätte. Für mich heißt das: Ich habe immer Heimweh, ich habe immer Hunger, wenn ich frei habe, habe ich Lust zu arbeiten und wenn ich arbeite, denke ich mir: „Wann ist endlich Wochenende?“
Ist es anstrengend, sein Privatleben so unter Verschluss zu halten, wie Sie es tun?
Es ist viel anstrengender, seinen Partner immer überall mit hinzunehmen. Für alle Seiten ist es viel anstrengender. Weil man die Kontrolle verliert und man nicht mehr bestimmen kann, was wann über wen geschrieben wird. Man muss sich da bewusst entscheiden.
Am Anfang habe ich total viel von meinem Privatleben erzählt, weil ich das so nett fand, dass sich alle für mich interessierten und mir zugehört haben. Bis ich dann gemerkt habe: Hoppla, ein Günther Jauch macht das anders. Auch Harald Schmidt oder Sandra Maischberger sind diesbezüglich mein Vorbild.
Genießen Sie Ihren Bekanntheitsstatus?
Nein, genießen kann man nicht sagen. Es gibt Gelegenheiten, wo es sich anbietet, sich mit vollem Namen am Telefon zu melden, zum Beispiel wenn man bei der Deutschen Telekom einen neuen Internetanschluss beantragt. Das mache ich dann auch.
Aber inzwischen finde ich meine Bekanntheit schon als Einschränkung. Man kann halt nie so wie man will. Es hilft gar nichts, darauf zu hoffen, dass man nicht erkannt wird. Auch dann, wenn ich selbst morgens Probleme habe, mich im Spiegel zu erkennen, erkennen mich die Leute trotzdem. Man ist sich seiner selbst die ganze Zeit so bewusst. Das nervt mich. Trotzdem fahre ich immer noch in der 2. Klasse Zug, mache alles ganz normal.
Was ist die größte Leidenschaft bei all Ihren beruflichen Ambitionen?
Menschen zu unterhalten, die vor einem sitzen. Das finde ich toll.
Interview: Angelika Zahn




  
 

Veröffentlicht von
am 04/11/2009
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