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Jessica Schwarz im Interview zu "Die Tür"

Jessica Schwarz im Interview zu "Die Tür"

 

Kinoplakat zu 'Die Tür'  © Senator Film - Jessica Schwarz im Interview zu "Die Tür"
Kinoplakat zu 'Die Tür' © Senator Film

Was hat Sie an der Rolle der Maja in „Die Tür“ fasziniert?
Ich fand das sehr aufregend, eine Mutter zu spielen, die ihr Kind verliert. Die nicht unangepasst ist, sondern die sich gerade anpassen muss und den Regeln auch folgt. Doppelrollen,
 
Sind Sie ein mütterlicher Typ?
Ich glaube, das ich mütterlich sein kann. Meine Schwester und meine Mutter sagen, dass wenn ich mich um meine Neffen kümmere, sie schon eine Mutter in mir sehen. Ich wüsste aber noch nicht, wie groß meine Autorität wäre oder ob ich eher antiautoritär erziehen würde. Das kann ich noch nicht sagen. Ich kann mir aber grundsätzlich schon vorstellen, auch selbst irgendwann Kinder zu haben.
 
Sie haben ja zusammen mit Ihrer Schwester ein Hotel eröffnet. Wie wichtig ist Ihnen Familie?
Meine Familie erdet mich unglaublich. Zu ihr habe ich großes Vertrauen, dort kann ich so sein, wie ich wirklich bin. Bei ihr muss ich mich nicht verstellen in irgendeiner Form. Als Schauspielerin muss ich nun doch sehr oft verstellen, deshalb genieße ich es sehr, Menschen um mich zu haben, bei denen ich ganz ich selbst sein kann.
 
Sie sind schon sehr früh von zuhause ausgezogen. Muss man nicht aufeinander hocken, um sich nahe zu sein?
Na ja, meine restliche Familie sitzt nun schon sehr stark aufeinander. Und ich vermisse das natürlich auch manchmal. Aber das gehört nun mal auch zum Leben dazu, dass ich einfach Dinge vermisse. Aber natürlich ist dann die Zeit, in der ich dann bei meiner Familie bin, auch sehr intensiv und gerade deshalb so schön.
 
Sie wirken in „Die Tür“ sehr erwachsen. Fühlen Sie selbst sich inzwischen erwachsen, sind Sie erwachsen geworden?
Ich habe tatsächlich schon seit einer geraumen Zeit das Gefühl, gereift zu sein. Das äußert sich in meinen Rollen, aber auch an der Tatsache, dass ich Verantwortung trage für meine Angestellten im Hotel. Das Kind in mir möchte ich trotzdem nie ganz verlieren.
 
In „Die Tür“ verlieren ja die Eltern ihr Kind. Eine Horrorvorstellung! Was ist Ihre größte Angst im Leben?
Ich glaube schon, dass das eine der größten Ängste ist: jemanden zu verlieren, der einem nahe steht. Zu einem Zeitpunkt wo man es nicht erwartet, mit dem Verlust eines geliebten Menschen konfrontiert zu werden. Ich habe aber auch Angst vor Vollendung. Nach dem Motto: ‚Das ist jetzt die vollendete Tatsache – und weiter geht’s nicht.’
 
Ihre Filmrolle Maja kann Ihrem Mann den Tod der Tochter nicht verzeihen. Sind Sie persönlich ein Mensch der leicht und schnell verzeiht? Oder gibt es auch Dinge, die sie nicht verzeihen können?
Ich bin ein Mensch ohne große Vorurteile und jemand, der auch verzeihen kann. Schließlich bin ich auch ein Mensch mit Fehlern und auch ich hoffe, dass man mir verzeihen kann. Dinge, die man getan hat, die man vielleicht nicht rückgängig machen kann. Natürlich gibt es auch Sachen, bei denen ich sehr wütend werden kann und da braucht’s dann wirklich eine gute Rechtfertigung. Wenn sich zum Beispiel jemand mit Dingen über mich brüstet, die so gar nicht stimmen.
 
Im Film kann das Geschehene ungeschehen gemacht werden, indem man in die Vergangenheit reist. Wünschen Sie sich auch manchmal, die Zeit zurückdrehen zu können?
Klar, gibt es Momente im Leben, wo man sich so eine Tür wie im Film gewünscht hätte. Aber oft zeigt sich ja im nachhinein, dass die Erlebnisse doch sehr zur eigenen Entwicklung beigetragen haben. Ich versuche aber schon, in der Gegenwart zu leben und natürlich auch auf die Zukunft hinzuarbeiten. Man muss sich die Fehler der Gegenwart bewusst machen und dann sagen: ‚Okay, das habe ich daraus gelernt!’
 
Gibt es eine Zeit in der Geschichte, in die Sie gerne reisen würden?
Ich würde gerne einmal in das Berlin der 20er Jahre schnuppern. Dieses Mondäne, dieser Kleidungsstil, den ich sehr gerne mag. Ich bewundere auch die Künstler, die sich da versammelt haben und nihilistisch durchs Leben gegangen sind und alles ausprobiert haben, ohne Gesundheitspolizei. 
 
Der ganze Film wirkt ja sehr düster und bedrückend. War der Dreh auch so oder konnten Sie am Set auch Spaß haben?
Der Dreh war eigentlich genau das Gegenteil: Anno Saul, der ein toller Schauspielregisseur ist, sehr sensibel ist und sehr viel Stil hat, hat nebenbei auch noch einen großartigen Humor und kann toll Witze erzählen. Er hat uns sehr oft zum Lachen gebracht. Mein Lieblingswitz: ‚Was ist klein, liegt am Strand und drückt sich undeutlich aus? Eine Nuschel.’
 
Wie war die Zusammenarbeit mit Mads Mikkelsen?
Die war unglaublich toll! Mads ist wirklich ein Schauspieler, von dem man sehr viel lernt. Ich bin ja eine sehr intuitive Schauspielerin, habe keine Schauspielschule besucht und kann deshalb auch auf manche technische Gerüste überhaupt nicht zurückgreifen. Mads ist jemand, der sich seinem Charakter nähert, indem er ihn ganz tief ergründen möchte, der viel nachfragt und ganz gründlich und präzise arbeitet. Ich stand immer da und dachte mir: ‚Komisch, ich hab gar nicht so viele Fragen wie er. Ich muss auch irgendetwas fragen!’ Positiv war auch, dass er auch das kleinste Problem angesprochen und diskutiert hat. Ich habe da einiges für meine nächsten Rollen mitnehmen können.

Lesen Sie hier den 2. Teil des Interviews mit Jessica Schwarz!




  
  

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Veröffentlicht von
am 26/11/2009
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