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Brad Pitt: Schauspieler, Produzent und Preisträger

 
Brad Pitt: Schauspieler, Produzent und Preisträger
© Warner Bros

Sie haben beim Filmfestival in Venedig einen Preis bekommen. Was bedeuten Ihnen diese Filmpreise?
Ich weiß nicht, wie ich die Wichtigkeit dieser Auszeichnungen einschätzen soll. Ich wurde dieses Jahr in Mostra überrascht. Damit habe ich nicht gerechnet. Dieser Film war ein langer Weg. Es war eine große Ehre für uns, die Promotion für den Film in Venedig zu beginnen. Es waren Freunde von mir für andere Filme da. Es war wirklich super für uns, wir haben uns gut amüsiert.

Haben Sie schon einmal einen Preis als Schauspieler gewonnen?

Ich habe vor ein paar Jahrzehnten den Golden Globe gewonnen. Aber die Preise waren noch nie mein Ziel. Am Ende des Tages kommt es mir nur darauf an, dass ich mein Bestes gegeben habe. Wir machen alle unsere Arbeit und möchten darin gut sein. OK, und genau diese Anerkennung ist die wahre Auszeichnung. Es gefällt mir, wenn ich sehe, wie sehr meine Freunde mit mir zufrieden sind. Und es ehrt mich zu den Leuten zu gehören, die diese Würdigung bekommen.

Ist das der erste Schritt zum Oscar?
Daran denke ich überhaupt nicht.  

Erzählen Sie uns von Ihrer Arbeit als Produzent. Haben Sie sich für den Film „Departed – Unter Feinden“ von den Oscars ausgeschlossen gefühlt?
Departed – Unter Feinden war ein Projekt, an das wir schon seit einigen Jahren gedacht haben. Aber als Martin (Scorsese) gekommen ist, hat er unsere Hilfe nicht gebraucht. Wir waren glücklich den Film zu drehen und dabei zu sein. Ich bin deshalb Schauspieler geworden, weil ich diese Faszination für Geschichten habe und weil ein Film immer auch einen pädagogischen oder humoristischen Unterton annehmen kann. Danach muss man fähig sein, sich ganz auszulöschen und den Produzenten da hin gehen zu lassen, wo er hin will. Nur ein Mittelsmann sein, in finanzieller Hinsicht. Für eine Qualitätskontrolle am Anfang.

Gibt es ein Filmgenre, das Sie besonders mögen?
Ich mag Filme, die atmen und die menschliche Augenblicke zulassen. So erzähle ich die Geschichten am liebsten. Das hat mich zu Andrew geführt. Ich liebe alle Filme und es gibt für jeden einzelnen einen Platz. Ich würde mit offenen Augen ins Unglück rennen, wenn ich mich beim Geschichtenerzählen nur auf eine Art und Weise beschränken würde.




  
  

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Veröffentlicht von Linda Chevreuil
am 31/03/2014
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