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Neues Album 'The Awakening'

James Morrison bringt sein drittes Album 'The Awakening' heraus

  

James Morrison wurde auf Englands Straßen entdeckt. © Julian B. - James Morrison bringt sein drittes Album 'The Awakening' heraus
James Morrison wurde auf Englands Straßen entdeckt. © Julian B.
Es begann alles ganz unspektakulär. Als Straßenmusiker schlug sich der britische Sänger James Morrison (27) in seiner Heimat durch. Und das aus zwei ganz praktischen Gründen: „Es war großartig, auf der Straße zwischen den Leuten zu spielen, sagt er, und ich habe Geld verdient. Meine Kumpels und ich haben so eine Stunde gespielt, dann hatten wir genug Geld, um auszugehen.“
Es vom Straßenmusiker zum echten Rockstar zu schaffen, davon träumen viele. James Morrison hat es geschafft. Seinen internationalen Durchbruch feierte er 2009 mit dem Duett „Broken Strings“ mit der kanadischen Sängerin Nelly Furtado.

„Es ist alles sehr schnell passiert. Ich habe in Nachtklubs im nordenglischen Darby gespielt. Das liegt im Nichts, da werden eigentlich keine Leute einfach so entdeckt.“ Er schon. Er schrieb Songs, sprach bei den Musikbossen vor - und unterschrieb einen Plattenvertrag. Zum Glück. Seiner Familie und Freunden hatte Morrison nämlich erzählt, dass er längst einen Vetrag in der Tasche hat. „Dass jemand von der Straße direkt einen Plattenvertrag bekommt - ich kenne niemanden, dem das einfach so passiert ist, sagt der 27-Jährige. Ich war total nervös wegen der ganzen Sache.“

Als der Vetrag endlich unterschrieben war, wurde standesgemäß gefeiert: mit Freunden und Champagner. Oder war es doch eher Rum? Denn Rum trinkt Herr Morrison eigentlich viel lieber.

Vom ersten Gehalt investierte der sympathische Brite in eine Hummingbird-Gitarre und seine „Missis“, so nennt er seine Langzeitfreundin Gill. Er kaufte ihr ein Auto, Schmuck und ging mit ihr auf Reisen. Er lacht: „Sie kann sich nicht beschweren.“

James Morrison weiß eben, worauf Frauen so stehen. Unter anderem ja auch auf Romantik. Deshalb hat sich der Vollblutmusiker für sein neues Album 'The Awakening' Balladen-Unterstützung vom Take-That-Star Gary Barlow geholt. Doch der durfte nicht lange bleiben. Denn: „Gary ist großartig, ein lustiger Kerl und ich will ihn jetzt echt nicht dissen, aber er ist schon recht schnulzig“, sagt Morrison und lacht. „Das macht er, darin ist er gut und ich bin ja auch recht schnulzig. Und gerade deswegen muss ich aufpassen und eine gute Mischung finden.“ Und das hat er. Der Gary-Barlow-Schnulzfaktor wurde einfach vom Album gestrichen.




sf

 
  

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Veröffentlicht von Sabrina Frangos
am 09/10/2011
Die Lesernote:5/5 
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