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Ich, einfach unverbesserlich

Jan Delay Ich einfach unverbesserlich

Jan Delay hatte beim Synchronisieren von Vector viel Spaß! - Jan Delay Ich einfach unverbesserlich
Jan Delay hatte beim Synchronisieren von Vector viel Spaß!
Vector ist ein Schnösel von der übelsten Sorte - und dazu auch noch ein fieser Verbrecher. Zusammen mit seinem furchteinflößend geifernden Monsterhund lebt er in einem Festungs-ähnlichem Haus, das aussieht wie ein von Apple designtes Raumschiff und langweilt sich. Seine einzige Beschäftigung: Er klaut Gegenstände. Und zwar nicht irgendwelche, sondern monströses wie den Eiffelturm oder die Cheops Pyramide. Sein neuestes Ziel: er will sich einen Schrumpfstrahler unter den Nagel reißen, um vor seinem Erzrivalen und ebenfalls Superschurken Gru den Mond zu schrumpfen und so zu klauen.

Jan Delay synchronisiert den deutschen Vector
Jan Delay
, der Vector in "Ich, einfach unverbesserlich" seine Stimme leiht, neidet dem Fiesling seine Superwaffe: "Wäre ich ein Supergauner und hätte diese Waffe, würde ich alle Atomkraftwerke schrumpfen und auf den Mars schießen!", erklärt er im Interview. Dabei grinst er in sich hinein und zieht anschließend lässig an seiner Zigarette. Ein bisschen ähnlich ist er Vector schon, wie er sich in dem Hamburger Hotel in seinen Sessel fläzt. Fehlt nur noch, dass er nach Keksen klingelt, denn die sind Vectors Leib- und Magenspeise und Grund für seinen unsportlich-runden Bauch. Den er dazu noch in einen orangefarbenen Jogginganzug hüllt. Und was sollte Jans Meinung nach noch von der Bildfläche verschwinden? "Die Weltreligionen! Ich glaube nämlich, dass die ganz oft die Wurzel der meisten Konflikte sind. Den Buddhismus würde ich aber am Leben lassen!"

Vectors Widersacher Gru, ein Mix aus dem Grinch und Dr. Evil, ist beim Basteln an seiner Gaunerkarriere nicht eben auf der Überholspur. Trotz - oder vielleicht gerade wegen - seiner zahlreichen kleinen gelben Helfer, den Minions, gelingt ihm schon lange kein großer Coup mehr. Und zu allem Übel sitzt ihm noch seine ewig meckernde Mutter im Nacken, die noch nie Verständnis für ihren Sohn hatte. Gru ist eben ein klassischer Anti-Held, der einem fast ein bisschen leidtun kann. Jan Delay hat ein Faible für die stolpernd-tollpatschigen Möchtegern-Helden: „Walt Disney-Filme fand ich immer doof! Das war immer so eine blöde, brave Welt, in der niemand ausfällig wurde. Ich will Reibung, Widersprüche und guten Humor - das erste Mal, dass sie mich mit einem Trickfilm gekriegt haben, war bei den Simpsons. Und Signor Rossi, den fand ich auch super!“

Macht, worauf er Bock hat: Jan Delay
Macht, worauf er Bock hat: Jan Delay
"Ich gebe einen Scheiß auf mein Image!"
Trotzdem: Jan Delay ist selbst alles andere als ein Anti-Held. Er hat unglaublich erfolgreiche Alben auf den Markt gebracht, sei es solo, mit den Beginners oder gemeinsam mit Caspar als La Boum. Dabei hat er sich seine Ecken und Kanten bewahrt und hat alle Zweifler, die ihn anfangs für seine sehr eigenwillige Stimme verspottet haben, eines besseren belehrt. Jan Delay sagt heute über sich selbst: „Vector ist mir so sympathisch, weil er einfach durchzieht, worauf er Bock hat. Sein Haus, seine Klamottem - der macht einfach sein Ding. Das finde ich super! Image ist eben doch nicht alles. Ich glaube, ich bin heute da, wo ich bin, weil ich einen Scheiß auf mein Image gebe!“

Dass niemand in der Rolle bleiben muss, in die andere einen reinzudrängen versuchen, das versteht auch Gru am Ende. Er nimmt die drei kleinen Waisenmädchen bei sich zu Hause auf, die er anfangs barsch von seiner Türschwelle vertrieben hat. Und so lange er jetzt nicht anfängt, mit seiner Wohltätigkeit in den Medien hausieren zu gehen, wird Jan Delay Herz auch für diesen Gauner schlagen. Denn Deutschlands erfolgreichster Funk-Musiker hasst kaum etwas so sehr, wie „diese ganze Ego-Charity. Wer über seine Wohltätigkeit spricht, hat für mich seine Glaubwürdigkeit schon verloren. ‚Peta‘ und dieser ganze Scheiß - das ist für mich das Unglaubwürdigste, was es überhaupt gibt!“ Da hat Gru ja nochmal Glück gehabt.

Und nach dem kurzen Wutausbruch zum Thema Charity hat sich Jan Delay auch schnell wieder beruhigt. Vielleicht auch, weil ihm bald eine entspannte Zeit winkt: nach dem Abschluss seiner Tour im Januar will er sich ein Jahr lang einschließen und einfach nur Musik machen. Am Ende des nächsten Jahres sollen so um die 40 neue Songs entstanden sein, von denen natürlich einige dann auch auf ein Album sollen. Auf Genres will sich Delay aber erstmal nicht festlegen. Er macht eben einfach am liebsten sein Ding. Genau wie Vector. Und allein schon deswegen ist Jan Delay mit seiner ersten Synchronrolle bestens bedient worden.


"Ich, einfach unverbesserlich" - ein 3D Abenteuer für die ganze Familie, läuf ab 30. Oktober im Kino




jw

  

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Veröffentlicht von
am 30/09/2010
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