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Bei ihrer Geburt wog sie nur 340 Gramm - nun darf sie nach Hause!

Maike Schwinum
von Maike Schwinum Veröffentlicht am 11. August 2017
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Niemand glaubte daran, dass das Frühchen überleben würde. Doch ihre Eltern gaben die Hoffnung nie auf.

Bei ihrer Geburt am 9. März 2017 wog Ariana Sophia Cruz-Gutierrez gerade einmal 340 Gramm. Sie kam im 'Anne Arundel Medical Center' im US-Bundesstaat Maryland zur Welt und musste vier lange Monate auf der Baby-Intensivstation verbringen. Ihre Eltern, Oscar Gutierrez und Claudia Cruz, mussten um das Leben ihres Töchterchens bangen.

Während ihrer Schwangerschaft hatte Mama Claudia extrem hohen Blutdruck. Während eines regulären Arzttermins etwa nach der Hälfte der Schwangerschaft, stellte der Arzt fest, dass Claudia an Gestationshypertonie litt, was so bedrohlich für die Frau war, dass sie beschlossen, die Geburt sehr frühzeitig einzuleiten.

Arianas Überlebenschancen waren extrem gering

Ariana atmete nicht, als sie auf die Welt kam, doch ihre Eltern wollten um sie kämpfen und beschlossen, sie am Leben zu erhalten. Dieser Entschluss war für sie nicht einfach, denn es folgte die wohl härteste Zeit ihres Lebens. Die Ärzte erklärten dem Paar, wie gering Arianas Überlebenschancen seien.

Doch heute ist es die beste Entscheidung, die Oscar und Claudia je gefällt haben. Denn Anfang des Monats durften die beiden die kleine Ariana mit nachhause nehmen. Und das Baby geht in die Geschichte ein, als das kleinste überlebende Frühchen, was jemals in diesem Krankenhaus geboren wurde.

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"Sie ist ein ganz besonderes Baby"

"Sie war unsere kleinste Überlebende", so Dr. Suzanna Rindfleisch, die Leiterin der Baby-Intensivstation. "Sie wog gerade einmal 340 Gramm und verlor dann sogar zwischenzeitlich noch einmal über 100 Gramm an Gewicht. Es war ein langer, schwerer Weg für sie, aber sie hat eine große Zukunft vor sich."

Heute wiegt Ariana über 2.200 Gramm - noch immer einiges leichter als das durchschnittliche Neugeborene - und muss regelmäßig für Folgeuntersuchungen ins Krankenhaus. Ob sie wegen ihrer frühzeitigen Geburt dauerhaft körperliche oder neurologische Schäden davontragen wird, können die Ärzte erst ab 18 Monaten mit Sicherheit sagen.

"Wir freuen uns sehr, dass Ariana endlich nachhause kann", so Dr. Rindfleisch. "Sie ist ein ganz besonderes Baby und keiner hier wird sie jemals vergessen."

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