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Leseprobe - 3

 
Leseprobe - 3
© S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2008

Wir ließen das Dorf hinter uns. Ich lebte nun schon so lange in London, dass ich vergessen hatte, wie dunkel es auf dem Land wird. Hecken fl itzten vorbei, nur von unseren Scheinwerfern beleuchtet, und fi elen hinter uns wieder ins Dunkel zurück. Im Unterholz sahen wir mehrere kleine Augenpaare. Nach etwa einer Meile bremste ich ab und suchte genauer nach der Abzweigung. Wir kamen in einen Wald. Riesige Bäume wölbten sich über der Straße zu Tunnelskeletten, die kahlen, ineinander verfl ochtenen Äste wankten unheimlich hin und her. Ein paar Minuten fuhr ich langsam auf dem Randstreifen entlang. »Da«, sagte Martha. »Das muss es sein.« Ich bog auf einen unbefestigten Weg ab. Ich hatte erwartet, das Haus schon vom Ende der Zufahrt aus zu sehen, und hielt nach Lichtern Ausschau, doch da war nichts als das dichte Gewirr nackter Zweige, die sich vor uns öffneten und hinter uns schlossen wie ein engmaschiges Netz. Mir fi elen jene Märchenwälder ein, wo die Bäume rasend schnell zu wuchern beginnen und alle erwürgen, die so dumm sind, sich dort hineinzuwagen. Doch hier gab es keine Anzeichen frischer Triebe. Alles um uns war abgestorben oder im Tiefschlaf, im winterlichen Trauergewand. Wir verstummten wie unter dem Bann der Äste, die sich drohend vor uns erhoben und dann wieder zur Seite wichen. Meine Ente musste sich auf dem Weg schwer abmühen, fast eine weitere Meile lang rumpelten und holperten wir über Schlaglöcher, bis sich nach einer Linksbiegung plötzlich eine kreisförmige Kiesauffahrt auftat. Ich schaltete den Motor aus. Da, vor uns, lag das Haus. Stoneborough Manor in den Cotswolds, dieser Steinklotz – anders konnte man das Ding nicht nennen –, den Lucas, mein bester Freund, vor kurzem geerbt hatte. Dreigeschossig ragte er in die Nacht, als wollte er ihr die Stirn bieten. Die sieben Fenster im ersten und im zweiten Stock warfen auf ihren schwarzen Flächen die schmale Mondsichel zurück, doch aus sämtlichen Fenstern des Erdgeschosses fiel Licht auf die beiden kleinen Rasenvierecke vor der Fassade.




  
  

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Veröffentlicht von der Buzz-Redaktion
am 15/01/2008
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