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Internet, Smartphone & Navi: Verblöden wir in der digitalen Welt?

Machen uns die digitalen Errungenschaften dumm? - Internet, Smartphone & Navi: Verblöden wir in der digitalen Welt?
Machen uns die digitalen Errungenschaften dumm?
Wahrscheinlich kennen Sie die Geschichte: Eine Belgierin will ins 90 Kilometer entfernte Brüssel fahren und kommt stattdessen im 1500 Kilometer entfernten Zagreb an – nach eineinhalb Tagen. Gewundert habe sie sich schon, sagt sie später. Aber sie habe eben dem Navi vertraut. Lustige Anekdote. Aber deutet sie nicht auf ein viel tiefer liegendes Problem hin?

"Dumm, dümmer, digital" - so provokant fasst Autor Andreas Hock in seinem Buch 'Like mich am Arsch' das Problem zusammen. Seine harte These: Die digitale Entwicklung sorgt dafür, dass wir immer dümmer werden. Und so abwegig klingt das gar nicht: Orientierungssinn? Seit Navi nicht mehr nötig. Redegewandtheit? Braucht keiner mehr dank hüpfenden, kotzenden und kichernden Emoticons. Dank Navi, Internet und Smartphone werden uns immer mehr Denkaufgaben abgenommen. Ein Klick, und die Maschine recherchiert, kalkuliert und rechnet für uns. Ist es also an der Zeit, sich Sorgen zu machen?

Das Grundproblem, so Hock, begann eigentlich vor 40 Jahren mit der Erfindung des Taschenrechners. Seitdem wird unser Gehirn immer weiter entlastet. Suchmaschinen, Rechen-Tools und Co. erleichtern uns das tägliche Leben und nehmen uns das Denken bequem ab. Ein Klick, wo früher lange Recherche nötig waren. Schöne faule Welt. Aber bedeutet faul auch dumm?

Neue Krankheit: Digitale Demenz
Ja, sagt der Ulmer Hirnforscher Manfred Spitzer. Er hat dem Problem bereits einen Namen gegeben: digitale Demenz. Seit wir alle Antworten auf unsere Fragen bequem im Netz finden können, sei Denkarbeit kaum mehr nötig. Mit dem Gehirn sei es aber so wie mit den Muskeln in unserem Körper: Wird es nicht genutzt, verkümmert es.

Immer online: Dank Smatphone können wir jederzeit ins Netz.
Immer online: Dank Smatphone können wir jederzeit ins Netz.
Das ergibt auch eine Versuchsreihe von Betsy Sparrow, Psychologin der Columbia Universität. Hierbei sollten die 60 Teilnehmer der Studie zunächst 40 verschiedene Informationen von einem Computer ablesen und dann abtippen. Der einen Hälfte der Teilnehmer wurde gesagt, dass der Rechner alles speichern würde, der anderen Hälfte wurde gesagt, dass danach alles gelöscht würde. Das Ergebnis: Diejenigen, die wussten, dass sie alles in ihrem Computer wiederfinden würden, hatten sich deutlich weniger Dinge gemerkt. Und: Die Probanden konnten sich weniger an die Informationen selbst erinnern als daran, wo sie nachzulesen waren.

Kein Brief, aber 55 SMS
Ob die technischen Errungenschaften uns wirklich verblöden lassen, darüber wird leidenschaftlich gestritten. Manche sehen es als erwiesen an, andere meinen, dass Internet & Co. uns sogar geistig fitter machen. Klar ist wohl: Auf die umsichtige und gezielte Nutzung dieser Errungenschaften kommt es an. Gerade bei Kindern scheint das extrem wichtig. Laut Philologenverbänden wird selbst ein überdurchschnittlich begabter Jugendlicher bis zum Alter von 16 Jahren keinen einzigen Brief verfasst haben, dafür jedoch rund 55 SMS täglich. Schließlich kostet das Verschicken von zum Teil völlig sinnlosen SMS wie "lol" & Co. dank Flatrates keinen Cent mehr. Wie sich das auf die Sprachentwicklung auswirkt, möchte man gar nicht wissen.

Kleinkinder heute gehören zur Generation iPad und Touch Screen. "Beim ersten Betrachten eines stinknormalen Bilderbuches aus dem guten alten Werkstoff Papier versuchen derart konditionierte Kids, die Seiten mit Daumen und Zeigefinger aufzuziehen", klagt Hock. Das sollte uns aufhorchen lassen. Die digitale Revolution ist toll. Aber es kommt wie immer darauf an, was wir draus machen. 

Buchtipp:
Andreas Hock
Like mich am Arsch
riva Verlag, 200 Seiten, 14,99 € 







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Veröffentlicht von
am 16/11/2013
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