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Fashionista oder Feministin: Müssen wir uns entscheiden?

Mode: frauenfeindlich oder eine Form der Emanzipation?

   

 - Mode: frauenfeindlich oder eine Form der Emanzipation?

Lady Gaga mit ihrem berühmten
Lady Gaga mit ihrem berühmten
In Sachen Selbstdarstellung durch Mode müssen auch Frauen wie Madonna oder Lady Gaga erwähnt werden. Sie haben es geschafft, sich durch unterschiedlichste Looks immer wieder neu zu erfinden. Die Kleidung der beiden Sängerinnen hat eine Botschaft, die jenseits von Trends liegt. Lady Gagas Fleisch-Kleid zum Beispiel wurde als ein Statement dafür gewertet, dass Frauen von vielen Männern zu einem "Stück Fleisch" degradiert werden.

Das Bustier von Jean Paul Gaultier, dass Madonna auf ihrer "Blond Ambition"-Tour trug, ist meine persönliche Sternstunde in der Geschichte der Mode als Ausdruck von Emanzipation. Keiner legt sich mit solchen Kampf-Brüsten an!

Mode sagt von sich selbst, dass es ihr vor allem um den Ausdruck von Individualität, Kreativität und Kunst geht. Auf den internationalen Fashion Weeks tritt sie den Beweis an: Hier präsentieren sich die kreativsten und visionärsten Designer der Welt. Die Entwürfe von Iris van Herpen zum Beispiel wirken wie eine Form der Kunst direkt aus der Zukunft.

Außerdem: Auf jede gemeine Mode-Zicke kommt eine emanzipierte Modedesignerin mit Grips. Stella McCartney zum Beispiel: Sie lebt vegan, engagiert sich für den Tierschutz und die Umwelt. Vivienne Westwood setzt sich für Menschenrechte und Naturschutz ein und hat kein Problem damit, ihren faltigen Hintern auf dem Laufsteg zu zeigen. Der britische Designer Mark Fast lässt für seine Shows nur Models mit normalen Maßen (kein Size Zero) zu.

Anders als der Feminismus wird Mode ungleich mehr gesellschaftlich akzeptiert. Dennoch weiß sie immer wieder zu schockieren, Fragen aufzuwerfen und Grenzen zu überschreiten. Ein prominentes Beispiel: Karl Lagerfeld schickte für Chanels Haute Couture Show Frühjahr/Sommer 2013 zwei Models in Brautkleidern auf den Laufsteg - ein Symbol seiner Haltung zur viel diskutierten Homosexuellen-Ehe. Manchmal ist Mode eben doch ein echtes Statement.

Mode-Legende Coco Chanel © getty Images
Mode-Legende Coco Chanel © getty Images
Mode als Form der Emanzipation
Natürlich - es gibt Bereiche in der Modeindustrie, die bedenklich sind und die wir zu Recht kritisieren. Doch die Mode hat immer auch Chancen geschaffen: für freie Meinungsäußerung, für Kunst und für neue Ideen. Für mich persönlich ist Mode eine Art ästhetische Hülle, in die ich meine Ideen kleiden kann.

Mode ist in der Lage, eine emanzipatorische Botschaft zu transportieren: Angefangen bei Coco Chanel, die den Weg bereitete für Kleidung, die den weiblichen Körper nicht länger einengte, über die "Working Girls", die die Arbeitsklamotten der Männer trugen, bis hin zu Bianca Jagger, die das Brautkleid für einen weißen Hosenanzug links liegen ließ. Sogar die Suffragetten, die sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts für das Frauenwahlrecht einsetzten, trugen als Erkennungszeichen Kleidung in speziellen Farben und dazu passenden Schmuck.

Es wird Zeit, dass die Emanzipation der Frau modischer wird. Wir müssen nicht länger enge Korsetts tragen (es sei denn, wir haben ein Faible für Burlesque - aber das ist ein anderes Thema). Wir können uns aussuchen, wie wir uns in der Öffentlichkeit darstellen, können die Regeln brechen und Spaß haben an dem Image, mit dem wir uns präsentieren.

Durch Mode haben wir viel mehr Möglichkeiten als die Männer, uns selbst auszudrücken. Und das Recht auf Selbstverwirklichung, auf Wahlfreiheit und die Freude an der eigenen Weiblichkeit - darum geht es beim Thema Emanzipation doch, oder?





  
 

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Veröffentlicht von der Buzz-Redaktion
am 21/02/2013
Die Lesernote:5/5 
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