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Der Krebs zerstört ihren Sohn: Diese Mutter schockiert mit einem unglaublich ehrlichen Bild

Maike Schwinum
von Maike Schwinum Veröffentlicht am 22. Februar 2017
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Ein Bild und eine Botschaft, die durch Mark und Bein gehen.

Es gibt wohl für eine Mutter nichts Schrecklicheres als seinem Kind dabei zusehen zu müssen, wie es unter einer schrecklichen Krankheit leidet. So geht es auch einer Mutter aus den USA, deren 10-jähriger Sohn an Krebs erkrankt ist. Auf der Facebook-Seite 'Love What Matters' teilte sie ein Foto ihres Sohnes, das wirklich durch Mark und Bein geht.

Zu sehen ist ein magerer, offensichtlich leidender Junge in Windeln, der in einem Badezimmer steht. Es ist ihr krebskranker Sohn. Doch bevor sich die Menschen aufregen und schimpfen, dass man so ein Foto nicht veröffentlichen sollte, erklärt die Mutter ganz einfach, warum sie es postete.

Sie will zeigen, dass das Leben eben nicht immer schön ist. Und warum sollte man die echten, wahren, ungeschönten und vielleicht sogar hässlichen Seiten des Lebens verstecken? Das Leben mit Krebs ist nicht einfach und schon gar nicht schön. Das will diese Mutter beweisen - und ihre Botschaft sollte man gelesen haben.

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Für alle, die gerade gegen Krebs kämpfen oder eine Chemotherapie durchstehen. Für alle, die gerade mit dieser schrecklichen Krankheit leben. Es wird jetzt sehr schnell sehr echt. Das Bild, was ich hier poste, ist von heute morgen. Und bevor ihr schreit und sagt: "Warum veröffentlicht sie ein Bild von ihm in einer Windel? Unmöglich!" Tja, also 1. zeigt es nicht mehr, als seine Badehose und 2. tue ich es, weil das Leben eben nicht immer politisch korrekt und schön ist. Es ist echt. Das Leben ist nicht schön und Krebs zerstört einen Menschen.

Diese Aufnahme ist von heute morgen, nachdem ich Drake ins Badezimmer getragen habe. Ja, er trägt eine Windel, weil er 75% der Zeit seine Blase nicht unter Kontrolle hat. Er ist nur Haut und Knochen, weil ich ihn anbetteln muss, zumindest eine grüne Bohne zum Abendessen zu essen oder über den Tag wenigstens ein Glas Wasser zu trinken. Ihr seht einen Sohn, der jede Nacht bei mir schlafen muss, weil er Angst hat, dass etwas passiert, wenn er alleine ist, und mit "etwas passiert" meine ich sterben. Ich führe mitten in der Nacht Gespräche mit einem 10-Jährigen, der wissen will, ob er in den Himmel kommt, wenn er stirbt, und ob er da seinen Papa sehen wird und mit ihm sprechen und spielen kann.

Er ist zu schwach, um alleine aus dem Bett zu kommen oder zu laufen, und muss zu seinem Rollstuhl getragen werden. Er schläft ein, während jemand mit ihm spricht, weil er so erschöpft ist. Er übergibt sich jede Nacht wegen der Medikamente, die er nehmen muss, und würgt nur, weil sein Magen bis auf einen Löffel Joghurt leer ist. In der letzten Woche musste er 44 Chemo-Pillen innerhalb von 24 Stunden nehmen.

Er sagt mir: "Mami, ich schaffe das nicht." Er will nicht berührt werden, weil es zu sehr weh tut, und braucht Morphin, um es durch den Tag zu schaffen. Er sagt mir, er hat Angst, dass er seinen 11. Geburtstag nicht erleben wird. Das sind er und ich - ich sage ihm, dass ich jeden Tag für ihn kämpfen werde, wenn er es nicht schafft. Das sind er und ich und unsere Welt.

Das ist er, Drake, Stinky Joe, meine ganze Welt. Von dem Moment an, als ich erfuhr, dass ich schwanger bin, bis in die Unendlichkeit wird er der Grund für mein Leben sein. Er ist mein Lächeln, meine Liebe, mein Herzschlag. Er ist auch meine Tränen, mein Herzschmerz und meine Sorgenfalten. Er ist mein Leben.

Die Reaktionen auf den Post sind seit seiner Veröffentlichung überwältigend. Tausende von Nutzern sind von der Geschichte der Mutter gerührt und wollen wissen, wie sie helfen können. Ericka Medinger, die Tante des Jungen, schaltete sich in den Kommentaren zum Post ein und erklärte, dass es bald eine Möglichkeit gäbe, für die Familie zu spenden.

"Aktuell versuchen wir es einfach durch den Tag zu schaffen", schreibt Ericka. "Wir haben nie erwartet, dass es sich so weit verbreitet. Danke für eure Sorge und eure Unterstützung. Wir wollen darauf aufmerksam machen, dass Krebs im Kindesalter lediglich 4% der Forschungsförderung erhält. Bitte betet so viel ihr könnt, das bedeutet uns am meisten."

HIER findet ihr alle Informationen wie ihr der Familie helfen könnt.

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