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Diese Mutter schämt sich nicht: Die Wahrheit über den Körper nach der Geburt

Maike Schwinum
von Maike Schwinum Veröffentlicht am 5. Oktober 2017
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Liebe Mamas, ihr solltet euren Körper nicht verfluchen - sondern ihn bewundern!

Man kann heute an keinem Zeitschriftenregal mehr vorbeigehen, ohne in großen Buchstaben "Tipps zum perfekten Bikinibody" oder "So wirst du deine Schwangerschaftspfunde wieder los" zu lesen. Kein Wunder, dass wir Frauen da ständig das Gefühl haben, nicht schön, schlank oder trainiert genug zu sein. Ganz besonders frischgebackene Mamas fühlen sich oft unter Druck gesetzt, ihre "Vorher-Körper" ganz schnell wieder zu erlangen.

Dabei ist das völliger Quatsch. Das beweist auch die australische Mutter Elise Raquel. Die Dreifach-Mama veröffentlichte auf Instagram ein ehrliches und ungefiltertes Bild von sich selbst - völlig nackt und noch im Krankenhaus, kurz nach der Geburt ihrer Tochter Willa.

Dazu schreibt Elise über ihren eigenen Kampf, ihr Äußeres nach der Geburt ihres ersten Kindes zu akzeptieren, und wie sie gelernt hat, ihren Körper für das zu lieben, was er leistet, anstatt ihn zu verfluchen. Und sie ruft andere Mütter dazu auf, sich nicht selbst unter Druck zu setzen, denn sie sind nicht alleine mit ihren Gefühlen.

Seht hier Elises Beitrag:

Lasst uns über Körper nach der Geburt sprechen! Ich habe die Fotografin gebeten, dieses Foto zu schießen, nur wenige Stunden nachdem ich Willa zur Welt gebracht habe, im absolut rohen und verletzlichen Zustand. Ich hatte Schmerzen und war von Emotionen überwältigt. Ich war überglücklich unser wunderschönes Mädchen Willkommen geheißen zu haben und fühlte mich so stark und stolz auf das, was mein Körper und ich gerade geleistet hatten!

Es ist ein komisches Gefühl, an sich herunterzublicken und noch immer einen Bauch zu sehen, obwohl du dein Baby schon in den Armen hältst - selbst beim dritten Mal. Es ist nicht leicht mit einem Baby nachhause zu gehen und noch immer deine Umstandskleidung tragen zu müssen. Bei meinem ersten Kind war ich fest entschlossen, ich würde mich schnell "erholen". Alle sagten mir, "Du bist jung, du verlierst deine Schwangerschaftspfunde ganz schnell!" Aber wisst ihr was? Das habe ich nicht. Bis heute nicht. Mit jedem Baby habe ich ein paar Kilos und ein paar Dehnungsstreifen mehr bekommen. Früher hatte ich in diesem Neugeborenen-Zustand immer das Gefühl, mich verstecken zu müssen. Ich wollte meinen Körper in diesem Zustand nicht sehen - warum also sollte das irgendjemand anders?

Es hat drei Babys gebraucht, aber ich habe endlich realisiert, dass ich meinen Körper nach der Geburt nicht verstecken muss! Ich bin mehr als stolz auf das, was mein Körper gegeben und erschaffen hat. Ich bin dankbar, dass mein Körper in der Lage ist, Babys auf natürliche Weise auszutragen und zu gebären. Ich schäme mich NICHT wegen meiner neuen Dehnungsstreifen oder meinem Post-Baby-Body. Und das sollte auch keiner von euch! Lasst uns unsere Körper feiern, in all ihrer Pracht. Der weibliche Körper ist unglaublich und ich bin so stolz auf das, was meiner geleistet hat!

Das inspirierte Elise zu dem Beitrag

Die ehrlichen Worte der Mutter kamen bei ihren über 32.000 Followern sehr gut an und sammelten Tausende von Likes und Kommentare von anderen Mamas, die Elise für ihre Offenheit lobten. Die Resonanz war so positiv, dass Elise wenige Monate später noch einmal Bilder ihres Post-Baby-Bodys veröffentlichte und erklärte, was sie zu dem ursprünglichen Post inspirierte.

My post labour photo has been shared a few times on the internet this past week. And although I received a huge amount of support and had so many mothers share their own postpartum stories, I also saw many people question my decision to share such a personal photo publicly on the internet. So I thought I'd explain why. When I was pregnant with Peyton I really had no idea what post birth was really like, and you don't fully understand until you actually have a baby! I was one of the first of my friends to get pregnant, so I didn't have that support group to ask all those TMI questions about pregnancy and birth. My doctor was more concerned about setting a medically unnecessary induction date rather than explaining to me what post birth would be like! No one told me the reality of the fourth trimester. I had no idea you could still look so pregnant even after giving birth. Everyone told me I was young, I would bounce straight back, and I believed them. Just like many women do, I too used to look up to the media, celebrities who would show off their supermodel like post baby bodies just weeks after giving birth! I thought thats how it would be for me too. So when I went home from hospital four days after giving birth, still looking six months pregnant, I thought I must have done something wrong. How come I didn't look like they did post baby? How come I didn't bounce back straight away like everyone said I would? How come it took me a year to fit back into my pre baby jeans? Well, because for many women, and for me, this post baby picture that was painted in my head just wasn't realistic! There's so much pressure from society and from ourselves to look a certain way post baby, but for many that's not the case, and that's ok! I posted that photo because I wish someone had posted a photo just like mine when I was pregnant. I wish that someone had told me what realistically might happen to my body and to my mind. The fourth trimester is such a taboo topic. I want other mums also walking in my shoes to know that they're not alone. That whatever their postpartum journey may be, it's ok, it's normal and it should always be priaised! I did it for me, for you and for her!

Ein Beitrag geteilt von Formerly eliseraquel (@raisingyoungloves) am 1. Okt 2017 um 19:29 Uhr

Die Bloggerin erklärt, dass ihr vor ihrem ersten Kind niemand erklärt hatte, dass sie nach der Geburt erstmal weiterhin "schwanger" aussehen würde. Sie musste das erst lernen und lernen, damit klar zu kommen und ihren veränderten Körper zu akzeptieren. Mit ihrem Beitrag will sie verhindern, dass andere Mütter, ähnlich wie sie, einfach ins kaltes Wasser geworfen werden.

"Ich möchte, dass andere Mütter in derselben Situation wissen, dass sie nicht alleine sind", schreibt Elise. "Dass alles in Ordnung ist, egal wie ihre Geschichte nach der Geburt weitergeht. Es ist normal und es hat immer Lob verdient!"

Wenn ihr mehr von Elise Raquel sehen wollt, folgt ihr HIER auf Instagram.

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