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Was WIRKLICH hinter den glamourösen Insta-Bildern steckt

Maike Schwinum
von Maike Schwinum Veröffentlicht am 31. August 2017

Der Alltag als Vollzeit-Weltenbummler ist nicht ganz so glamourös wie er erscheint.

Schon mehr als einmal haben wir im Netz verrückte und inspirierende Geschichten von Menschen gehört, die ihr Leben damit verbringen, durch die Welt zu reisen. Ihre Instagram-Kanäle sind voller Bilder von verschiedenen exotischen Orten und verursachen in uns blitzschnell akutes Fernweh.

Gleichzeitig bleiben wir aber auch stets mit der Frage zurück: Wie machen diese Travel-Gurus das? Müssen die nicht auch mal arbeiten gehen? Woher kommt das Geld für all die Reisen? Tja, zwei solcher Blogger verraten uns nun, dass eben nicht alles Gold ist, was glänzt.

Einfach alles hinter sich lassen

Chanel Cartell und Stevo Dirnberger aus Südafrika kündigten Anfang des Jahres ihre profitablen Jobs in einer Werbeagentur, um sich den Traum zu erfüllen, um die Welt zu reisen. Sie hatten genug vom Büroalltag und wollten sehen, wie weit sie kommen würden.

Seitdem postet das Paar auf seinem Instagram-Kanal "How Far From Home" regelmäßig atemberaubende Schnappschüsse von überall auf der Welt. Es sind Bilder, bei denen man vom regnerischen Sommer hier richtig grün vor Neid wird. Doch bei all der Schönheit wollen Chanel und Stevo auch betonen: Der Alltag als Vollzeit-Weltenbummler ist nicht ganz so glamourös wie er erscheint.

"Wir sind Toilettenschrubber"

In einem Beitrag auf ihrem Blog sprachen die beiden ganz offen darüber, dass sie zwar die tollste Zeit ihres Lebens erleben, doch es eben nicht "alles Eis in der Sonne und hübsche Landschaften" ist. "Bisher haben wir 135 Toiletten geschrubbt, 250 Kilogramm Kuhdünger verteilt, 2 Tonnen Steine geschaufelt, 60 Meter Straße verlegt, 57 Betten gemacht und unzählige Weingläser poliert", schreibt Chanel.

"Wir haben sämtlichen Luxus in Johannesburg zurückgelassen, um die brutale Realität von ehrenamtlicher Arbeit zu erfahren - wir sind nun am anderen Ende der Skala", schreibt sie weiter. "Wir sind Toilettenschrubber, Hundehaufeneinsammler, Supermarktverkäufer und Steinschaufler."

Bereuen? Auf gar keinen Fall!

Trotzdem - da sind sich die beiden einig - würden sie ihre Erlebnisse gegen nichts in der Welt eintauschen. Denn das, was sie tagtäglich sehen und erleben können, ist jeder unschöne Nebenjob wert.

"Vor Antritt der Reise haben wir uns geschworen, wie würden 'unbequem' bleiben und Herausforderungen suchen, die wirklich außerhalb unserer Komfortzone liegen, um uns zu inspirieren", erklären die beiden im Gespräch mit 'Buzzfeed'. "Wir wollen andere inspirieren, dasselbe zu tun! Es gibt nichts wertvolleres und lohnenswerteres, als alles Gewohnte hinter sich zu lassen und 'JA' zu sagen, zu allem, was das Leben zu bieten hat."

von Maike Schwinum

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