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Seelenloses Urteil: Hund bellt zu laut - jetzt sollen seine Stimmbänder entfernt werden

Anne Walkowiak
von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 4. September 2017
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Man kann doch nicht so herzlos über ein anderes Lebewesen entscheiden und sich dabei auch noch auf das Recht berufen wollen?!

Jahrelang führte ein Paar in den USA einen Rechtsstreit mit den Nachbarn, die sich an dem Gebell ihrer Hunde störten. Jetzt hat ein Richter ein Urteil gefällt und das lässt uns vor Abscheu und Entsetzen den Mund offen stehen. Die Hundebesitzer sollen ihre Tiere an den Stimmbändern operieren lassen, damit sie in Zukunft weniger laut bellen.

Beim so genannten 'Debarking'-Verfahren (und ja, das gibt es tatsächlich) werden dem Hund (man kann es auch bei Katzen durchführen lassen) Teile der Stimmbänder entfernt, wodurch das Bellen ganz unterdrückt oder 'nur' in seiner Lautstärke reduziert wird.

Dieses Verfahren ist Gott sei Dank in Deutschland und den meisten EU-Staaten verboten, in den USA gibt es aber Staaten, in denen es zulässig ist.

Ist das Verfahren wirklich zu rechtfertigen?

Das betroffene Paar hält nach eigener Auskunft mehrere Tibetmastiffs auf ihrem Grundstück, die sie für ihre Schafzucht benötigen würden. Diese Hunderasse wird zwischen 60 und 75 Zentimeter groß. Man kann sich also vorstellen, dass so ein massiger Hundekörper auch ein entsprechend beeindruckendes Bellen produziert.

Aber kann man es wirklich rechtfertigen, einem Hund ein völlig normales Verhaltensmuster operativ zu 'entfernen', weil sich die Nachbarn an dem Lärm stören? Was sagt ihr dazu?

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vom Redaktionsteam