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Roxana Saberi: Mein Leben hinter Gittern
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Roxana Saberi

 

Roxana Saberi arbeitete als Journalistin im Iran  © Harper Collins - Roxana Saberi
Roxana Saberi arbeitete als Journalistin im Iran © Harper Collins

Zuerst lautete die Anklage auf unerlaubtes Kaufen von alkoholischen Erzeugnissen: Saberi war dabei erwischt worden, wie sie eine Flasche Wein erstehen wollte, so der Vater.

Aber dann geriet sie in Einzelhaft und kam in das für seine bedrohlichen Haftbedingungen berüchtigte Evin-Gefängnis, wo sie Stunden lange Verhöre durchmachen und den Drohungen der Beamten Stand halten musste.

"Ich hatte vorher gehört, dass Häftlinge dort gefoltert würden.", erinnert sie sich heute. "Mich haben sie nicht körperlich gefoltert, aber psychisch schon."

Roxana Saberi: Todesstrafe, Folter, lebenslange Haft - da knickte sie ein
In den Verhören drohten sie ihr mit lebenslanger Haft, mit tatsächlicher Folter und sogar der Todesstrafe. Der Vorwurf: Sie sei eine Spionin der USA, ihr Buch sei reine Tarnung. "Ich sagte ihnen 'lest doch, was ich geschrieben habe', es ist nicht schlecht für den Iran, im Gegenteil."

Saberi hielt Stand, solange sie konnte. Dann brach sie zusammen. Weil sie glaubte, dass es der einzige Weg sein würde, ihr Leben und ihre Freiheit zu retten, gestand sie schließlich. "Sie hatten mich unter solchen Druck gesetzt, die falschen Anschuldigungen zu bestätigen, dass ich es schließlich einfach tat."

Erst als Saberi, beschämt und erniedrigt in Kontakt mit ihren Zellgenossinnen kam, schöpfte sie neuen Mut und neue Kraft, ihre Falschaussage zu revidieren. Die Frauen, mit denen sie ihre Zelle teilte, waren Menschenrechtler, Aktivisten und Mitglieder der Bahá'i Gemeinde, der größten religiösen Minderheit im Iran. Sie alle waren aufgrund ihrer Überzeugungen eingesperrt, ihnen allen drohten ebenso Folter und die Todesstrafe.

Ja, sie würden auch für ihre Überzeugungen sterben
Doch keine von ihnen, gab dem Druck nach. Sie würden lieber für immer ihre Freiheit aufgeben, statt ihre Prinzipien zu verleugnen, sagten sie Saberi. Und ja, sie würden sogar dafür sterben.

Es war der Mut und der eiserne Wille dieser Frauen, der Saberi dazu brachte, ihr Geständnis zu widerrufen und ihren Anklägern die Stirn zu bieten. "Als ich dem Wärter sagte, dass ich widerrufen will, erwiderte er, er habe von Anfang an gewusst, dass nicht wahr ist, was mir vorgeworfen wird.", erzählt Saberi."Ich dachte: Wie oft machen diese Menschen das? Wie oft erfinden sie irgendwelche Vorwürfe, um Menschen einfach so gefangen zu nehmen?"




  
  

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Veröffentlicht von Shila Meyer Behjat
am 11/05/2010
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