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22-Jährige sorgt für massiven Shitstorm bei DIESEM beliebten Mode-Riesen

Anne Walkowiak
von Anne Walkowiak Veröffentlicht am 1. Juni 2017
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Was ist da wohl schief gelaufen?

Eigentlich sind riesige Modekonzerne darauf bedacht, die Massen anzusprechen. Einfache Designs, günstige Preise und viele Größen sollen Jung und Alt gleichermaßen in die Läden ziehen. Für H&M hat das sehr lange, sehr gut funktioniert. Doch der Post einer 22-jährigen Britin bringt das schwedische Modehaus jetzt in Bedrängnis.

Studentin Lowri Byrne geht gerne shoppen. Ihre Kleidergröße (britische 12, deutsche 38) kennt die junge Frau genau. Als ihr ein Kleid im Shop in die Augen sticht, will sie es direkt anprobieren. Aber irgendwas stimmt nicht mit der Beschilderung, denn das Kleid ist ihr in ihrer gewohnten Größe viel zu eng. Und auch die nächst größeren Größen passen nur ganz knapp.

Lowri ist verärgert und wendet sich über Facebook direkt an den schwedischen Mode-Riesen:

"Bitte sortiert eure Größen neu, denn das hier ist absolut lächerlich!

Ich habe Größe 38 und kleine Brüste und heute musste ich in einem H&M-Laden fragen, ob sie das Kleid auch in einer 44 haben​ (hatten sie nicht).

Das Kleid, dass ich auf diesen Bildern an habe, ist eine 42 und ich konnte kaum atmen. Das war nicht nur nervig, weil ich das Kleid gerne kaufen wollte, sondern auch, weil es sich so viele Frauen zu Herzen nehmen, welche Größe sie tragen. Wenn ich eine solche Frau gewesen wäre, hätte es mich zerstört, nach einer 44 fragen zu müssen!

Das Problem ist bekannt

​Als ich die Verkäuferin im Laden fragte, ob sie das Kleid auch in der 44 hätten, sagte sie: "Ahh, ja, bei denen muss man ein paar Größen größer nehmen."

​Ein paar Größen?! Wenn man 3-4 Größen größer kaufen muss, sollte es euch doch auffallen, dass ihr eure Größen neu definieren müsst!"

Sofort verbreitet sich Lowris Post bei Facebook wie ein Lauffeuer. Viele Frauen haben ähnliche Erfahrung gemacht wie die Studentin und ärgerten sich selbst schon mehrfach über die Größenangaben der Modekette.

Die äußerste sich übrigens selbst auch zu dem Posting. Allerdings scheint man die Aufregung unter den Kundinnen nicht nachvollziehen zu können: "Bei H&M machen wir Kleidung für alle unsere Läden auf der Welt, die Größeneinteilung kann je nach Style, Schnitt und Stoff variieren", kommentiert der Laden.

Am Ende, und das wollte vermutlich auch Lowri uns sagen, stehen auf den Etiketten in unserer Kleidung nur Zahlen. Und diese Zahlen sollten nicht darüber bestimmen, wie schön wir uns fühlen und wie schön wir sind.

Auch auf gofeminin: Plus Size Models: So schön können Kurven sein

Robyn Lawley © Instagram / Robyn Lawley
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