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Tragischer Abschied: Dieser kleine Junge gibt seiner Mama einen letzten Kuss

Maike Schwinum
von Maike Schwinum Veröffentlicht am 25. September 2017
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Dieses Bild und die Geschichte, die dahinter steckt, gehen wahrlich durch Mark und Bein.

Es ist ein unfassbarer Verlust, den der Familienvater John Petrak aktuell verkraften muss. Seine Frau Imogen war in der 36. Woche schwanger, als sie mit einer schweren Ohrenentzündung ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Infektion war so schwerwiegend, dass sie ins Gehirn gewandert war und dort Schwellungen verursacht hat.

Die Ehefrau und Mutter aus dem australischen Brisbane erleidet katastrophale Hirnschäden und die Ärzte müssen ihrem Mann erklären, dass sie nichts mehr für sie tun können. Das ungeborene Kind des Paares wird per Kaiserschnitt auf die Welt geholt. Weil die kleine Eleanor aber vier Wochen zu früh geboren wurde, liegt sie noch auf der Frühchenstation.

Ein Tag der Freude und der Trauer

"Eleanor geht es sehr gut und sie atmet eigenständig", schreibt John auf Facebook. "Sie bekommt nur zusätzlich Sauerstoff, um die Flüssigkeit aus ihren Lungen zu entfernen. Sie wird noch etwa eine Woche auf der Frühchenstation bleiben. Sie ist wunderschön. Sie hat Imogens Lippen, Ohren und Haare."

Wenige Stunden nach dem Kaiserschnitt muss Imogens erstgeborener 17 Monate alter Sohn von seiner Mama Abschied nehmen. Den unfassbar traurigen Moment hält John in einem bewegenden Foto fest. "Um 12:11 Uhr wurde Eleanor Lilian Joy, meine erste Tochter und mein zweites Kind, per Notfall-Kaiserschnitt geboren", schreibt er. "Dann um kurz nach 17 Uhr starb meine wunderschöne Ehefrau an den Folgen einer komplizierten Ohrenentzündung."

"Ich vermisse sie so sehr."

Es ist eine ebenso schöne wie unfassbar tragische Erfahrung für Papa John. Einerseits kann er sich über sein neugeborenes Töchterchen freuen - andererseits muss er den schweren Verlust seiner Ehefrau, mit der er drei Jahre lang verheiratet war, verkraften.

"Ich vermisse sie so sehr", so der Witwer. "Als ich nach Hause fuhr, war noch der von ihr vorbereitete Koffer im Auto. Zu Hause stand ihre Nähmaschine auf dem Tisch, mit einer unfertigen Arbeit für Eleanor. Jeder einzelne Plan, den wir hatten - ausgelöscht. Es tut so weh."

Über eine Fundraising-Seite sammeln Freunde der Familie nun Spenden, um John und seinen Kindern unter die Arme zu greifen und die Kosten für die Beerdigung zu tragen.

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